Verkehrsmittel in Nairobi
Die im ausgehenden 19. Jahrhundert an der Kampala-Eisenbahnlinie gegründete Stadt Nairobi hat sich zur größten Stadt in Ostafrika entwickelt und erstreckt sich inzwischen unförmig von ihrem ursprünglichen Zentrum aus kilometerweit in alle Richtungen.Die moderne Innenstadt, ein gitterförmiges Dreieck, das vom ersten Bahnhof in Richtung Westen verläuft, ist kompakt und lässt sich leicht zu Fuß erkunden, auch für den Reisenden, der die Stadt zum ersten Mal besucht.Die wichtigste Verkehrsader in der Innenstadt ist die Moi Avenue. Die meisten Touristenhotels und Bürogebäude befinden sich südwestlich dieser Straße. Die eher heruntergekommene Umgebung um die River Road im Nordosten ist relativ verwinkelt und sollte gemieden werden, bis sich der Besucher besser auskennt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nairobis liegen außerhalb der Innenstadt in den grünen südlichen Vorstädten Langata und Karen oder in dem im Nordwesten liegenden Wohnviertel Westlands. Sie sollten am besten per Taxi oder im Rahmen einer organisierten Tour besichtigt werden.
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Taxi
Das Taxi ist das schnellste und unkomplizierteste Fortbewegungsmittel in Nairobi. Am zuverlässigsten sind die großen Taxis, graue Schwestern der Londoner Taxis, aber sie sind relativ teuer, da die Preise nicht von der Distanz abhängen sondern festgelegt sind. Andere Taxis gibt es in unterschiedlichen Formen, Größen und Wartungszuständen, hier sind die Preise Verhandlungssache. Im internationalen Vergleich sind sie jedoch nicht teuer und die Fahrer sind im Allgemeinen sehr umgänglich.
Bus
Ein gutes Busnetz bedient die wichtigsten Strecken in der Stadt. Es wird um ein umfassenderes System von Minibussen ergänzt, die lokal als matatus bezeichnet werden. Beide sind meist überfüllt, die matatus werden häufig unter Missachtung aller Sicherheitsregeln gefahren und die Busse sind wegen der Taschendiebe berüchtigt. Touristen sollten diese Verkehrsmittel daher lieber meiden.
Zu Fuß
Auf Schusters Rappen kann man tagsüber die Stadt am besten erkunden, im Dunkeln sollte man jedoch nicht zu Fuß unterwegs sein. Außerhalb der Innenstadt sind die Entfernungen zu groß, als dass sie sich zu Fuß bewältigen lassen.
Mieten Sie Ihr Auto
In Nairobi gibt es zwar Mietwagenunternehmen, aber angesichts der Staus, aggressivem Fahren, hupenden Autos und Strafzetteln kann das Fahren zu einer nervenzerreißenden Angelegenheit werden. Sich seinen Weg durch den Verkehr zu bahnen, ist etwas ganz Anderes und am sichersten parken Sie bei größeren Hotels.
Verkehrsmittel Tipps
Handeln gehört zum täglichen Leben in Kenia dazu, besonders wenn Sie ein Taxi brauchen. Von Touristen wird häufig das Doppelte oder Dreifache von dem verlangt, was Einheimische für die gleiche Fahrt zahlen müssten, und auch die besten Feilscher werden einen kleinen Aufpreis zahlen müssen. Sie sollten das Aushandeln des Preises eher als Spaß sehen und nicht ängstlich sein. Autofahren in Nairobi heißt, sich an die ‚Macht geht vor Recht’-Mentalität anzupassen, die besonders von den matatu-Fahrern an den Tag gelegt wird. Verkehrsschilder gibt es nur wenige.
Besonderes Verkehrsmittel
Safaris und Tagestouren
Die meisten der interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen außerhalb des Stadtzentrums und sind am besten im Rahmen einer organisierten Tour zu besichtigen. Der Nairobi National Park kann nur mit einer organisierten Safari oder in einem privaten Mietwagen besucht werden. Jedes Hotel kann kurzfristig Tagestouren oder Safaris anbieten.




