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Erlebnistour in Amsterdam

Der Jordaan ist eines der charmantesten Viertel Amsterdams – hier wohnen erfolgreiche Künstler, Intellektuelle und nicht mehr ganz so junge Yuppies. Es besticht durch die kleinen Grachten, die malerischen Brücken und die reizenden, jahrhundertealten Hofjes (kleinen Höfe). Ursprünglich wurden die Hofjes als Armenwohnungen gebaut. Bewohnt sind sie auch heute, Besucher sollten darauf beim Betreten Rücksicht nehmen. Dieser Spaziergang kann jederzeit gemacht werden, am schönsten ist er jedoch spätnachmittags an einem warmen Tag, sodass Sie ihn in einem Café am Wasser ausklingen lassen können. Kalkulieren Sie etwa zwei bis zweieinhalb Stunden ein. Wenn Sie auch die lebendigen Märkte im Jordaan besuchen möchten, planen Sie den Spaziergang am besten an einem Montagmorgen oder an einem Samstag.

Start: Straßenbahnlinie 1, 2, 4, 5, 9, 13, 16, 17, 24, 25 oder 26 zum Hauptbahnhof, danach ein zehnminütiger Spaziergang zur Brouwersgracht

Erfahren Sie mehr über die Erlebnistour

Erlebnistour in Amsterdam
Jordaan
  1. Brouwersgracht

    Schlendern Sie über diese entzückende, von vielen Hausbooten gesäumte Gracht und überqueren Sie die Lindengracht. Sie kommen an einer Bronzeskulptur aus dem Jahr 1979 vorbei: Kees de Jongen (Der Junge Kees). Der Schuljunge Kees lebte im Jordaan und ist eine berühmte Romanfigur des niederländischen Autors Theo Thijssen (1879–1943). Gehen Sie weiter, bis Sie die Kreuzung mit der Willemstraat erreichen, von dort aus sehen Sie den modernen Wohnblock De Blauwe Burgt (wenn Sie ihn aus der Nähe betrachten möchten, können Sie die Oranjebrug überqueren). Hier sehen Sie ein gutes Beispiel für die Mischung von alter und neuer Architektur.

  2. Palmgracht

    Biegen Sie links ab in diese baumgesäumte Straße, die früher einmal eine Gracht war. Hinter dem Haus mit der Nummer 28–38 verbirgt sich ein kleiner kopfsteingepflasteter Innenhof, das Raepenhofje. Mit ein wenig Glück ist die orangefarbene Tür unverschlossen und können Sie einen Blick in diesen aus dem Jahr 1648 stammenden Hof mit den ehemaligen Armenhäusern werfen.

    Wo

    Palmgracht 28-38

  3. Lindengracht

    Biegen Sie links in die Palmdwarsstraat ein und überqueren Sie die Willemstraat (sie war früher eine Gracht mit dem Namen Goudsbloemgracht) in die Tweede Goudsbloemdwarsstraat. Überqueren Sie daraufhin die Goudsbloemstraat und gehen Sie weiter bis zur Lindengracht. Diese Straße war einst die wichtigste Gracht im Jordaan, heute wird hier jeden Samstag ein lebendiger Straßenmarkt abgehalten. Die 15 kleinen Häuser (ursprünglich waren es 19) vom Suyckerhoff Hofje in der Lindengracht 149–163 wurden 1670 gebaut als Zufluchtsort für protestantische Witwen sowie für Frauen mit gutem Leumund und 'ruhigem Charakter', die von ihren Ehemännern verlassen worden waren. Die Tür könnte geschlossen sein, doch in der Regel können Sie sie tagsüber öffnen und durch den schmalen Gang gehen, der Sie zu einem Innenhof mit vielen Blumen und Pflanzen führt.

    Wo

    Lindengracht 149-163

  4. Karthuizerplantsoen

    Biegen Sie von der Lindengracht in die Tweede Lindendwarsstraat ein. Von dem Kartäuserkloster aus dem Jahr 1394, das sich einst von hier bis zur Lijnbaansgracht erstreckte, ist nichts mehr erhalten; um 1570 wurde das Kloster zerstört. An der Stelle des ehemaligen Friedhofs befindet sich heute ein Spielplatz. In der Karthuizerstraat 11-19 liegt eine Reihe von Halsgiebel-Häusern aus dem Jahr 1737, welche die Namen der vier Jahreszeiten tragen: Lente, Zomer, Herfst, Winter. Nebenan, Hausnummer 69-191, liegt der Huyszitten-Weduwenhof aus dem Jahr 1650, wo ursprünglich armen Witwen eine Unterkunft geboten wurde. Heute werden die um einen großen Innenhof liegenden Häuser von Studenten bewohnt.

    Wo

    Karthuizerstraat 11-191

  5. Egelantiersgracht

    Egelantiersgracht, Amsterdam. Courtesy of Amsterdam Tourism & Convention Board

    Biegen Sie bei der Tichelstraat links ab, um zur Egelantiersgracht zu gelangen. Unterwegs können Sie den hohen Kirchturm der Westerkerk sehen. Die Egelantiersgracht, die ihren Namen der Rosa eglanteria (Weinrose) verdankt, ist eine der malerischsten und ruhigsten Grachten der Stadt. Gesäumt wird sie von Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert lebten hier die erfolgreichen Amsterdamer Kunsthandwerker. Wenn die Tür nicht verschlossen ist, sollten Sie bei den Hausnummern 107-145 einen Blick in das Andrieshofje werfen. Viehhalter Ivo Gerritszoon stiftete diese 36 Häuser als Armenwohnheim, das 1617 vollendet und 1884 umgestaltet wurde. Der mit Delfter Kacheln geschmückte Eingang führt in einen kleinen idyllischen Innenhof mit sehr gepflegtem Garten.

    Wo

    Egelantiersgracht 107-145

  6. Bloemgracht

    Wenn Sie auf der Prinsengracht links abbiegen, gelangen Sie wieder zurück zur Egelantiersgracht. Die Eisenwarenhandlung an der Ecke der Prinsengracht (Hausnummer 2-6) ist ein sehr hübsches Beispiel eines Gebäudes im Stil der Amsterdamse School aus dem Jahr 1917. Das aufwändige Mauerwerk und die gusseisernen Ornamente wurden durch den Jugendstil beeinflusst. Links vom Geschäft (Hausnummer 8) befindet sich ein Treppengiebelhaus aus dem Jahr 1649, das mit Sandsteinornamenten und Giebelsteinen geschmückt ist, worauf St. Willibrord und ein Brauer abgebildet sind.

  7. Café 't Smalle

    Café 't Smalle, Amsterdam. Photo by Marjolein Suurendonk

    Mit seiner reizenden Terrasse ist dieses Café eines der besten im ganzen Jordaan für den Genuss eines Gläschens und eines typisch holländischen Imbisses: Bitterballen (frittierte, mit Fleischragout gefüllte Bälle), Käsebrocken (natürlich Gouda) mit Senf oder hausgemachte Erbsensuppe.

    Wo

    Egelantiersgracht 12

    Telefon

    +31 (0) 20 623 9617

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