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Artikel 6 – 10 unserer Allgemeinen Beförderungsbedingungen für Passagiere und Gepäck

ARTIKEL 6: PERSONENBEZOGENE ANGABEN

6.1 Der Passagier verschafft dem Luftfrachtführer oder seinem autorisierten Vertreter seine personenbezogenen Angaben, um eine Buchung durchzuführen, für zusätzliche Serviceleistungen und zur Erleichterung von Einwanderungs- und Einreiseformalitäten in einen Staat. Die dem Luftfrachtführer im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Durchführung des Beförderungsvertrags zur Verfügung gestellten personenbezogenen Angaben können im System des Luftfrachtführers verarbeitet werden. Die Erhebung und Bearbeitung aller personenbezogenen Daten erfolgt im Einklang mit dem, auf der EU-Richtlinie 95/46/EG gründenden niederländischen Datenschutzgesetz (Wet Bescherming Persoonsgegevens).  

6.2 Die vom Passagier zur Verfügung gestellten Angaben werden in erster Linie (i) zur Buchung und zum Kauf von Tickets, (ii) zur Bereitstellung besonderer Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Beförderungsleistungen, (iii) zur Kundenwerbung, Speicherung, Beratung und für kommerzielle Informationen und (iv) zu statistischen Zwecken verwendet. Die Daten können auch zur Erleichterung des Ausfüllens von Einwanderungs- und Einreiseformularen in einen Staat, zur Verhinderung von Zahlungsversäumnissen und zur Bekämpfung von Betrug sowie zur Gewährleistung der Sicherheit an Bord von Flugzeugen dienen.

6.3 Der Passagier wird darauf hingewiesen, dass jeglicher Zwischenfall, der sich während der Durchführung des Beförderungsvertrags ereignet und der die Sicherheit eines Flugs in Gefahr bringen könnte, in einem computergestützten System aufgezeichnet wird und an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden kann. Der Passagier ist darüber informiert und er akzeptiert, dass der Luftfrachtführer zwecks Erbringung bestimmter Sonderleistungen, die nach Artikel 16 des niederländischen Datenschutzgesetzes geschützt sind, wie Sondermahlzeiten und/oder medizinische Unterstützung an Bord, ggf. Angaben über in seiner Datenbank speichern kann. Diese Angaben werden ausschließlich zur Erbringung der vom Passagier gewünschten Sonderleistungen verwendet.  

6.4 Die erhobenen Daten können autorisierten Mitarbeitern des Luftfrachtführers oder seiner Partner (autorisierte Vertreter, Luftfrachtführer im Sinne von Artikel 1 oben etc.) oder eingeschalteten Dienstleistern im Rahmen der Erbringung der oben genannten Sonderleistungen zur Verfügung gestellt werden. 

6.5 Im Zusammenhang mit niederländischen und internationalen Gesetzen und Vorschriften ist der Luftfrachtführer gelegentlich verpflichtet, den zuständigen niederländischen oder ausländischen Behörden (z. B. Zoll, Polizei, Einwanderungsdienst etc.) personenbezogene Daten insbesondere zur Prävention und Bekämpfung von Terrorismus und sonstiger Kriminalität zur Verfügung zu stellen. Wir weisen darauf hin, dass einige der oben genannten Empfänger dieser Daten auch von außerhalb der Europäischen Union stammen können und Zugang zu einigen oder zu allen der vom Luftfrachtführer zur Durchführung des Beförderungsvertrags mit dem Passagier oder aufgrund einer Sonderberechtigung erhobenen Daten (Vorname, Nachname, Passnummer, Reisedaten etc.) haben. Die Weiterleitung von Daten außerhalb der Europäischen Union erfolgt gemäß den Bestimmungen des niederländischen Datenschutzgesetzes.  

6.6 Nach dem niederländischen Datenschutzgesetz ist der Passagier zur Einsichtnahme, zur Änderung, Löschung oder zum Einspruch gegen die Speicherung der von ihm erhobenen Daten berechtigt. Dieses Recht kann durch eine entsprechende schriftliche Mitteilung an die folgende Anschrift ausgeübt werden: KLM Privacy Office – AMSPI, Postbus 7700, 1117 ZL Schiphol, Niederlande. 

6.7 Aufgrund geltender Vorschriften behält sich der Luftfrachtführer das Recht vor, die personenbezogenen Angaben des Passagiers zu den Bedingungen und für die in diesem Artikel genannten Zwecke zu nutzen. Weitere Informationen in Bezug auf den Umgang von KLM Royal Dutch Airlines mit personenbezogenen Daten sind in der Datenschutzerklärung unter www.klm.com abrufbar.

6.8 Wenn der Passagier zum Zeitpunkt der Erhebung seiner Daten oder schriftlich an die oben genannte Anschrift keinen Einspruch erhebt, behält sich der Luftfrachtführer das Recht vor, die Daten des Passagiers zwecks Zusendung entsprechender Werbeangebote zu nutzen oder sie an seine Partner weiterzuleiten.  

6.9 Sofern gesetzlich vorgeschrieben (E-Marketing) werden die personenbezogenen Daten des Passagiers vom Luftfrachtführer oder seinen Partnern ohne ausdrückliche Einwilligung des Passagiers zu dieser Verwendung seiner personenbezogenen Daten nicht zu Marketingzwecken eingesetzt. Der Passagier kann mit einer schriftlichen Mitteilung an die in Artikel 6.6 genannte Anschrift Einspruch dagegen einlegen, dass seine Daten für solche Zwecke verwendet werden.  

6.10 Es wird darauf hingewiesen, dass die Erhebung bestimmter personenbezogener Daten für die Durchführung einer Buchung und zur Erfüllung des Beförderungsvertrags wesentlich ist. Der Passagier hat das Recht, Einspruch gegen die Erhebung und Verarbeitung seiner Daten einzulegen. Die Folge kann jedoch die Annullierung seiner Buchung sein oder gewünschte Sonderleistungen (z. B. Sondermahlzeiten etc.) können möglicherweise nicht erbracht werden. Darüber hinaus können das Fehlen bestimmter personenbezogener Daten oder fehlerhafte Informationen dazu führen, dass dem Passagier der Zugang an Bord oder die Einreise in einen fremden Staat verwehrt werden. In diesem Fall übernimmt der Luftfrachtführer keinerlei Haftung.

ARTIKEL 7: BESONDERE BETREUUNG

7.1 Für die Beförderung unbegleiteter Kinder, von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität und Personen mit Erkrankungen oder anderer Personen, die eine besondere Betreuung benötigen, können Sonderbedingungen gelten. In bestimmten Fällen kann die Beförderung nur nach vorheriger Genehmigung des Luftfrachtführers erfolgen. Der Luftfrachtführer behält sich das Recht vor, ein ärztliches Attest in Bezug auf den besonderen Gesundheitszustand des Passagiers zu verlangen. Für die Beförderung von Schwangeren kann die vorherige Genehmigung des Luftfrachtführers erforderlich sein. Die Sonderbedingungen für die Beförderung von Passagieren im Sinne dieses Artikels 7.1 sind auf Anfrage beim Luftfrachtführer und seinen autorisierten Vertretern erhältlich und können auf der KLM-Website abgerufen werden.  

Passagieren wird empfohlen, den Luftfrachtführer gleich bei der Buchung über ihre Behinderung oder den Bedarf einer besonderen Betreuung zu informieren. Anfragen für eine besondere Betreuung, die nach der Buchung oder gemäß den geltenden Vorschriften nicht später als 48 Stunden vor Abflug beim Luftfrachtführer eingehen, werden gemäß den geltenden Vorschriften nach Möglichkeit, unter Berücksichtigung des Zeitrahmens und der jeweiligen gewünschten Betreuung, erfüllt. Sollte der Passagier beim Einchecken oder beim Einsteigen an Bord besondere Betreuung wünschen, die er nicht zeitig und gemäß den Bestimmungen des vorliegenden Artikels angefordert hat, ist der Luftfrachtführer gemäß Artikel 9 (o) (siehe unten) berechtigt, diese Betreuung zu verweigern.

7.2 Passagiere, die eine Sondermahlzeit wünschen, müssen sich bei der Buchung (bzw. bei Änderung einer Buchung) oder innerhalb der vom Luftfrachtführer dafür genannten Frist nach der Verfügbarkeit davon erkundigen. Andernfalls kann der Luftfrachtführer das Vorhandensein der betreffenden Sondermahlzeit an Bord des betreffenden Fluges nicht garantieren.  

7.3 Passagiere mit einer medizinischen Vorerkrankung oder einem Gesundheitszustand, der durch die Reise in einer Druckkabine beeinträchtigt werden kann, sollten vor dem Flug, insbesondere vor einem Langstreckenflug, ihren Arzt konsultieren und alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, sodass ihr Flug ohne Zwischenfälle erfolgen kann.

7.4 Ein Passagier, der den Luftfrachtführer nicht über seinen geistigen oder körperlichen Gesundheitszustand oder eine Behinderung im Sinne von Artikel 7.1 informiert hat, muss im Falle der Luftfrachtführer den Flug im Zusammenhang mit diesem Gesundheitszustand unplanmäßig an einen anderen Ort umleiten muss, für die dadurch entstandenen angemessenen Kosten des Luftfrachtführers und sonstiger damit zusammenhängender Kosten des Passagiers aufkommen, ausgenommen im Fall höherer Gewalt seitens des Passagiers.

ARTIKEL 8: EINCHECKEN / AN BORD GEHEN

8.1 Die Fristen zum Einchecken variieren je nach Flughafen. Um den Reiseablauf zu unterstützen und eine Stornierung seiner Buchungen zu vermeiden, muss der Passagier diese Eincheckfristen unbedingt einhalten. Der Luftfrachtführer oder dessen autorisierter Vertreter übergibt dem Passagier alle erforderlichen Informationen zur Eincheckfrist für seinen ersten Flug mit dem betreffenden Luftfrachtführer. Falls die Reise des Passagiers Folgeflüge umfasst, ist der Passagier dafür verantwortlich, zu prüfen, ob er über alle Fristen über diese Flüge verfügt.

8.2 Der Passagier muss sich so zeitig vor dem Flug einfinden, dass alle notwendigen Formalitäten für seine Reise durchgeführt werden können. So muss er unter allen Umständen die Eincheckfrist einhalten. Hält der Passagier die Eincheckfrist nicht ein oder legt er beim Einchecken nicht alle notwendigen Dokumente vor, sodass er den Flug nicht antreten kann, kann der Luftfrachtführer die Buchung des betreffenden Passagiers und den für diesen reservierten Sitzplatz stornieren, ohne dass dadurch irgendeine Ersatzpflicht oder Haftung des Luftfrachtführers gegenüber dem Passagier entsteht.  

8.3 Der Passagier muss sich vor Ablauf der am Eincheckschalter genannten Einsteigezeit am Flugsteig des Luftfrachtführers einfinden. Der Luftfrachtführer ist berechtigt, die Buchung des betreffenden Passagiers und den für diesen reservierten Sitzplatz ohne Ersatzpflicht gegenüber dem Passagier und ohne jegliche Haftung des Luftfrachtführers zu stornieren, falls sich der Passagier nicht spätestens zu der dem Passagier mitgeteilten Einsteigezeit am Flugsteig einfindet. 

8.4 Den Luftfrachtführer trifft keine Verpflichtung (einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf die Verpflichtung einer Erstattung) oder irgendeine Haftung gegenüber einem Passagier, der die Bedingungen dieses Artikels nicht erfüllt hat.

ARTIKEL 9: VERWEIGERUNG UND BESCHRÄNKUNG DER BEFÖRDERUNG

Der Luftfrachtführer ist berechtigt, die Beförderung eines Passagiers und seines Gepäcks zu verweigern, wenn mindestens einer der nachstehenden Fälle vorliegt oder dessen Eintritt wahrscheinlich ist:
(a) Der Luftfrachtführer kommt nach vernünftigem Ermessen zu dem Schluss, dass ein solches Vorgehen notwendig ist, um etwa geltenden Gesetzen, Vorschriften oder Anweisungen eines Staates oder Landes, von dem aus abgeflogen oder das angeflogen oder das überflogen wird, zu entsprechen.
(b) Der Passagier hat sich so geäußert bzw. ein solches Verhalten an den Tag gelegt, dass (i) Zweifel bezüglich der Sicherheit bestehen und/oder (ii) dem Luftfrachtführer, seinen Mitarbeitern an Bord und/oder am Boden, an seinem Flugzeug/Vermögensgegenständen und/oder an seinem Eigentum, seinen Dienstleistungen (einschließlich eines etwaigen Treueprogramms des Luftfrachtführers) oder seinen Passagieren Schaden entstanden ist, entweder direkt oder indirekt; dies schließt die Verwendung einer drohenden, ausfälligen oder beleidigenden Sprache gegenüber dem Bodenpersonal oder der Besatzung sowie die Drohung des Passagiers, die Sicherheit einer oder mehrerer Personen, von Vermögensgegenständen oder des Flugzeugs selbst zu gefährden (einschließlich einer vorgeblichen Bombendrohung), oder eine bereits erfolgte derartige Gefährdung ein.
(c) Der körperliche oder geistige Zustand des Passagiers, einschließlich eines Zustands, der auf Einfluss von alkoholischen Getränken oder Drogen oder Medikamenten zurückzuführen ist, stellt für ihn selbst, die anderen Passagiere oder die Besatzung oder Vermögensgegenstände Unannehmlichkeiten oder eine Gefahr oder ein Risiko dar.
(d) Der Passagier ist tatsächlich oder allem Anschein nach im Besitz unerlaubter Drogen.
(e) Der Passagier hat anlässlich eines früheren Fluges beim Einchecken für den Flug oder für Anschlussflüge Sicherheitsvorschriften, Anordnungen nicht befolgt und/oder sich undiszipliniert verhalten, und der Luftfrachtführer hat Grund zur Annahme, dass sich dieses Verhalten wiederholt.
(f) Die Einwanderungs- und/oder Zollbehörde oder eine andere staatliche Behörde hat den Luftfrachtführer (mündlich oder schriftlich) darüber unterrichtet, dass es dem Passagier nicht gestattet ist zu reisen, und/oder der Luftfrachtführer hat dem Passagier (mündlich oder schriftlich) mitgeteilt, dass er ihn für einen bestimmten Zeitraum oder auf Dauer nicht auf seinen Flügen befördern wird. Dies schließt ein, dass der Luftfrachtführer von der betreffenden Behörde einen negativen Reisebescheid hinsichtlich dieses Passagiers erhalten hat, z. B. falls der Passagier im Verdacht des tatsächlichen (oder beabsichtigten) Drogenschmuggels steht, und Fälle, in denen die Behörden dem Passagier mitgeteilt haben, dass der Luftfrachtführer den Passagier nicht mehr auf seinen Flügen befördern soll.
(g) Der Luftfrachtführer hat nach eigenem Ermessen beschlossen, einen Passagier aufgrund des (kriminellen) Verhaltens dieses Passagiers gegenüber dem Luftfrachtführer, seiner Mitarbeiter an Bord und/oder am Boden, seines Flugzeugs/seiner Vermögensgegenstände und/oder seines Eigentums, seiner Dienstleistungen (einschließlich eines etwaigen Treueprogramms des Luftfrachtführers) oder seiner Passagiere für einen gewissen Zeitraum nicht auf seinen Flügen zu befördern, und hat den Passagier mündlich oder schriftlich darüber informiert.
(h) Der Passagier hat sich geweigert, sich den Sicherheitsüberprüfungen, insbesondere gemäß den nachstehenden Artikeln 10.1.3 und 18.6, zu unterziehen oder sich geweigert, sich auszuweisen.
(i) Der Passagier kann nicht nachweisen, dass er die auf dem Flugschein im Feld „Name des Passagiers“ angegebene Person ist.
(j) Der Passagier (bzw. die Person, die für den Flugschein bezahlt hat) hat nicht den gültigen Flugpreis einschließlich Abgaben und/oder nicht sämtliche geltenden Ticketgebühren und/oder Abgaben bezahlt.
(k) Der Passagier ist allem Anschein nach nicht im Besitz gültiger Reiseunterlagen, versucht oder hat illegal versucht, in ein Land beim Transit einzureisen oder besitzt bei der Einreise kein gültiges Einreisedokument, hat während des Fluges Reiseunterlagen vernichtet, hat nicht zugelassen, dass der Luftfrachtführer davon Kopien anfertigt und aufbewahrt, oder die Reiseunterlagen des Passagiers sind abgelaufen, gemäß geltenden Vorschriften unvollständig oder scheinen gefälscht oder in anderer Weise zweifelhaft zu sein (z.B. Identitätsdiebstahl, Fälschung oder Nachahmung von Dokumenten).
(l) Das vom Passagier vorgelegte Ticket

  • ist allem Anschein nach ungültig oder
  • ist gesetzwidrig erlangt oder von einer anderen Organisation als dem Luftfrachtführer oder dessen autorisiertem Vertreter erworben worden oder
  • als gestohlen oder verloren gemeldet worden oder
  • ist gefälscht oder allem Anschein nach nachgeahmt oder anderweitig zweifelhaft oder
  • enthält einen Flugcoupon, der durch eine andere Person als den Luftfrachtführer oder dessen autorisierten Vertreter beschädigt oder geändert worden ist.


(m) Der Passagier weigert sich unter den vorstehend in Artikel 3.4 angegebenen Bedingungen zur Zahlung eines Zuschlags und/oder einer Verwaltungsgebühr.
(n) Der Passagier weigert sich unter den in Artikel 10 nachstehend aufgeführten Bedingungen zur Zahlung eines Zuschlags.
(o) Der Passagier benötigt beim Einchecken oder Besteigen des Flugzeugs besondere Betreuung, die bei der Buchung der Reise oder gemäß den geltenden spätestens 48 Stunden vor der planmäßigen Abflugzeit gemäß Artikel 7.1 nicht beantragt wurde oder die der Luftfrachtführer nach vernünftigen Maßstäben nicht leisten kann.
(p) Der Passagier hat die Sicherheitsvorschriften und -regelungen nicht befolgt.
(q) Ein Passagier, der Anspruch auf eine Flugpreisermäßigung oder einen Sonderpreis erhebt, kann die entsprechenden Belegdokumente, die für die Gewährung dies Sonderpreises notwendig sind, nicht vorweisen und weigert sich, die in Artikel 3.1 (i) genannte Ausgleichszahlung vorzunehmen.

In den vorstehenden Fällen (i), (k), (l), (m) und (n) ist der Luftfrachtführer berechtigt, das Ticket des Passagiers zu stornieren. In den Fällen (f), (j) und (l) ist der Luftfrachtführer nach den Bestimmungen von Artikel 14.4 (f) berechtigt, die Erstattung eines Tickets eines Passagiers zu verweigern.

ARTIKEL 10: GEPÄCK

10.1 Allgemeine Bestimmungen 

10.1.1 Verpflichtungen des Passagiers
(a) Der Passagier erklärt, den gesamten Inhalt seines Gepäcks zu kennen.
(b) Der Passagier erklärt, sein Gepäck ab dem Zeitpunkt des Einpackens nicht unbeaufsichtigt gelassen und keine Gegenstände von anderen Passagieren oder anderen Personen angenommen zu haben.
(c) Der Passagier reist nicht mit Gepäck, das Dritte ihm anvertraut haben.
(d) Dem Passagier wird nahegelegt, keine verderblichen oder zerbrechlichen Gegenstände im Gepäck mitzunehmen. Sollte der Passagier dennoch solche Gegenstände in seinem Gepäck mitnehmen, hat er dafür zu sorgen, dass sie angemessen und sicher in einem geeigneten Behälter verpackt werden, damit weder diese Gegenstände noch Gepäckstücke anderer Passagiere im Flugzeug des Luftfrachtführers beschädigt werden.

10.1.2 Verbotene Gegenstände
Der Passagier wird keine Gegenstände in seinem Gepäck mitführen, deren Beförderung nach den geltenden Vorschriften und Gesetzen eines Abflug-, Ankunfts- oder Transitstaates oder eines Staates, den das Flugzeug überfliegt, verboten ist. Dazu gehören insbesondere:
(a) Gegenstände, die eine Gefahr für das Flugzeug, die an Bord befindlichen Personen oder Vermögensgegenstände darstellen können, wie z.B. die in den entsprechenden Vorschriften zu Gefahrgütern der International Civil Aviation Organisation (ICAO) und der International Air Transport Association (IATA) aufgeführten Gegenstände (weitere Informationen sind auf Anfrage vom Luftfrachtführer erhältlich). Dazu zählen insbesondere, jedoch nicht beschränkt darauf, Asbest, Sprengstoffe, komprimierte Gase, Oxidationsmittel, radioaktive oder magnetisierende Stoffe, leicht entzündliche Stoffe, giftige oder korrosive Substanzen oder Artikel, Flüssigkeiten oder sonstige Substanzen, die ein erhebliches Risiko für Gesundheit, Sicherheit oder Vermögensgegenstände darstellen können, wenn sie in der Luft befördert werden.
(b) Gegenstände, die nach Ermessen des Luftfrachtführers aufgrund ihres Gewichts, ihrer Größe, ihres unangenehmen Geruchs, ihrer Konfiguration oder Zerbrechlichkeit oder Verderblichkeit, welche sie insbesondere aufgrund des eingesetzten Flugzeugtyps für eine Beförderung ungeeignet machen, für die Beförderung nicht geeignet sind. Informationen zu diesen Gegenständen werden dem Passagier auf Anfrage ausgehändigt.
(c) Schusswaffen und Munition, außer sie sind für die Jagd oder für den Sport bestimmt und entladen sowie ordnungsgemäß verpackt und gesichert, um als Fracht oder Aufgabegepäck akzeptiert werden zu können. Die Beförderung von Munition unterliegt den im vorstehenden Abschnitt (a) genannten Bestimmungen der ICAO und der IATA zu Gefahrgütern.
(d) Schnittwaffen, Stichwaffen und Aerosole, die als Angriffs- oder Verteidigungswaffen eingesetzt werden können, antike Waffen, Nachbildungen von Waffen, Schwerter, Messer und vergleichbare Waffen dürfen unter keinen Umständen in der Kabine mitgeführt werden. Sie können jedoch nach Genehmigung des Luftfrachtführers als Fracht oder Aufgabegepäck akzeptiert werden.
(e) Lebende Tiere, außer gemäß den Bestimmungen in Artikel 10.4. Informationen zu weiteren verbotenen Gegenständen, die nicht als Handgepäck befördert werden können, wie z. B. die Beförderung von Flüssigkeiten und Gels sowie spitzer/scharfkantiger Waffen, Schnittwaren, stumpfe Werkzeuge und Feuerzeuge, stehen beim Luftfrachtführer und auf der KLM-Website zur Verfügung.  

10.1.3 Durchsuchungsrecht
Aus Sicherheitsgründen und/oder auf behördliche Anordnung kann vom Passagier verlangt werden, dass er sich selbst und/oder sein Gepäck einer Durchsuchung oder Durchleuchtung (mit Röntgenstrahlen oder mit einer anderen Technik) unterzieht. Falls der Passagier nicht zur Verfügung steht, kann sein Gepäck auch in seiner Abwesenheit durchleuchtet oder durchsucht werden, damit insbesondere festgestellt wird, ob die im vorstehenden Artikel 10.1.2 aufgeführten Gegenstände darin enthalten sind. Falls der Passagier sich weigert, dieser Aufforderung nachzukommen, ist der Luftfrachtführer berechtigt, die Beförderung des Passagiers oder seines Gepäcks zu verweigern. Verursacht eine Durchleuchtung Schäden am Gepäck und dessen Inhalt, haftet der Luftfrachtführer dafür nicht, außer im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens des Luftfrachtführers.

10.1.4 Recht auf Ablehnung der Beförderung
(a) Der Luftfrachtführer kann aus Sicherheitsgründen die Beförderung oder Weiterbeförderung von Gepäckstücken des Passagiers ablehnen, wenn es eines der im vorstehenden Artikel 10.1.2 genannten Gegenstände enthält oder wenn der Passagier die in Artikel 10.1.1 (a), (b) und (c) genannten Verpflichtungen nicht erfüllt hat. Der Luftfrachtführer ist nicht verpflichtet, zurückgewiesenes Gepäck und/oder Gegenstände in Gewahrsam zu nehmen.
(b) Dem Luftfrachtführer ist es gestattet, insbesondere aus Sicherheits-, Hygiene- und/oder Betriebsgründen die Beförderung von Gegenständen abzulehnen, die aufgrund ihrer Abmessungen, ihrer Form, ihres Inhalts, ihrer Zusammensetzung oder ihrer Beschaffenheit nicht zur Beförderung im Flugzeug geeignet sind. Auch kann er die Weiterbeförderung solcher Gegenstände verweigern, falls sie während einer Reise entdeckt werden. Der Luftfrachtführer ist nicht verpflichtet, zurückgewiesenes Gepäck und/oder Gegenstände in Gewahrsam zu nehmen.
(c) Dem Luftfrachtführer ist es gestattet, die Beförderung von Gepäck abzulehnen, wenn ein Fluggast nicht die in Artikel 10.2.2 (b) dieses Artikels genannten Gebühren für das Übergepäck bezahlt. Der Luftfrachtführer ist nicht verpflichtet, zurückgewiesenes Gepäck und/oder Gegenstände in Gewahrsam zu nehmen.
(d) Tiere, für die nicht die gemäß den geltenden Vorschriften im Sinne von Artikel 10.4 erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden können, werden nicht befördert.
(e) Der Luftfrachtführer ist berechtigt, die Beförderung von Aufgabegepäck abzulehnen, das vom Passagier nicht vor der Eincheckfrist zu den in Artikel 10.2.1 (a) genannten Bedingungen in die Obhut des Luftfrachtführers gegeben wurde.

10.2 Aufgabegepäck  

10.2.1 Allgemeine Bestimmungen
(a) Der Passagier muss sein Gepäck zum Einchecken vor Ablauf der Eincheckfrist am Eincheckschalter des Luftfrachtführers oder an den Selbst-Gepäckabgabestellen in die Obhut des Luftfrachtführers geben.
(b) Nachdem das Gepäck unter den oben genannten Bedingungen am Schalter übergeben worden ist, nimmt der Luftfrachtführer es in Verwahrung und händigt dem Passagier für jedes aufgegebene Gepäckstück einen Gepäckschein aus.
(c) Der Passagier muss seinen Namen am Gepäck anbringen.
(d) Der Luftfrachtführer wird sich nach Kräften bemühen, Aufgabegepäck im selben Flugzeug zu befördern, in dem der Passagier reist. Aufgabegepäck kann jedoch unter anderem aus Betriebs- oder Sicherheitsgründen auf einem anderen Flug befördert werden. In diesem Fall liefert der Luftfrachtführer das Gepäck an den Passagier aus, sofern es aufgrund geltender Vorschriften nicht erforderlich ist, dass der Passagier für die Zollabfertigung anwesend sein muss.
(e) Aufgabegepäck muss die normale Gepäckabfertigung aushalten und den Inhalt schützen.
(f) Dem Passagier wird dringend abgeraten, in seinem Aufgabegepäck Geld, Schmuck, Kunstgegenstände, Edelmetalle, Silberware, Wertpapiere oder sonstige Wertgegenstände, optische oder photographische Geräte, Computer, elektronische und/oder Telekommunikationsausrüstungen oder -geräte, Musikinstrumente, Pässe und sonstige Ausweispapiere, Schlüssel, Geschäftsunterlagen, Manuskripte oder Urkunden, gleichgültig, ob sie sich auf eine bestimmte Person beziehen oder austauschbar sind, usw. mitzuführen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass der Luftfrachtführer im Falle der Zerstörung, des Verlusts oder der Beschädigung von Aufgabegepäck nur im Rahmen des Abkommens und von Artikel 19 der vorliegenden Beförderungsbedingungen haftet.
(g) Im Zusammenhang mit den geltenden Vorschriften sollte der Passagier keine Medikamente in seinem Aufgabegepäck mit sich führen.  

10.2.2 Freigepäck
(a) In Abhängigkeit von den für den Flugpreis geltenden Bedingungen kann der Passagier eine bestimmte Gepäckmenge als Aufgabegepäck kostenlos mitführen, die je nach Reiseziel und dem auf dem Ticket aufgeführten gezahlten Preis pro Passagier nach Anzahl und/oder Gewicht und/oder Abmessungen der Gepäckstücke begrenzt ist.
(b) Der Passagier kann auch mit Aufgabegepäck reisen, das die Bestimmungen für Freigepäck überschreitet. Für dieses Gepäck ist eine Zusatzgebühr erforderlich. Die Bedingungen für diese Zusatzgebühr können beim Luftfrachtführer und seinen autorisierten Vertretern angefordert werden und sind auf der KLM-Website abrufbar.
(c) In allen Fällen darf das Aufgabegepäck jedoch nicht die Höchstmenge pro Passagier überschreiten. Informationen in Bezug auf diese Höchstmenge können beim Luftfrachtführer und seinen autorisierten Vertretern angefordert werden und sind auf der KLM-Website abrufbar.
(d) Alle relevanten Informationen in Bezug auf die ggf. geltende Freigepäckmenge können beim Luftfrachtführer und seinen autorisierten Vertretern angefordert werden und sind auf der KLM-Website abrufbar. 

10.2.3 Wertdeklaration
(a) Für sämtliches aufzugebendes Gepäck, dessen Wert die im Abkommen festgelegten Grenzen der Haftung im Falle der Vernichtung, des Verlusts, der Beschädigung oder der Verspätung übersteigt, kann der Passagier entweder vor Reiseantritt eine entsprechende Versicherung abschließen oder bei der Aushändigung des Gepäcks an den Luftfrachtführer eine auf einen bestimmten Betrag begrenzte Werterklärung abgeben. In diesem Fall muss der Passagier eine Zusatzgebühr entrichten, die ihm auf Anfrage bekannt gegeben wird. Eine Erstattung erfolgt gemäß den Bestimmungen des Artikels 19.
(b) Der Luftfrachtführer behält sich das Recht vor, die Übereinstimmung des erklärten Wertes mit dem tatsächlichen Wert des Gepäcks und dessen Inhalts zu überprüfen.
(c) Der Passagier hat sämtliche Wertdeklarationen an den Luftfrachtführer vor Ablauf der Eincheckfrist vorzunehmen. Der Luftfrachtführer ist berechtigt, eine Werterklärung zurückzuweisen, falls der Passagier die vorgenannte Frist nicht einhält. Ferner kann der Luftfrachtführer die Werterklärung der Höhe nach begrenzen. Der Luftfrachtführer behält sich ferner das Recht vor, im Falle einer Beschädigung nachzuweisen, dass der erklärte Betrag höher lag, als dies dem legitimen Interesse des Passagiers zum Zeitpunkt der Auslieferung entsprach.
(d) Alle relevanten Informationen bezüglich Wertdeklarationen und Zusatzgebühren im Sinne des vorgenannten Artikels 10.2.3 kann der Passagier beim Luftfrachtführer anfordern.

10.2.4 Abholung und Auslieferung des Gepäcks
(a) Vorbehaltlich der Bestimmungen des Artikels 10.2.1 (d) obliegt es dem Passagier, sein Aufgabegepäck abzuholen, sobald es am Bestimmungsort oder am Zwischenlandeort zur Abholung bereit liegt. Holt der Passagier sein Gepäck nicht innerhalb von drei Monaten nach Bereitstellung ab, kann der Luftfrachtführer über das betreffende Gepäck verfügen, ohne dass er gegenüber dem Passagier in irgendeiner Weise haftet.
(b) Ausschließlich der Inhaber des Gepäckscheins ist berechtigt, das Aufgabegepäck abzuholen.
(c) Falls eine Person, die Anspruch auf aufgegebene Gepäckstücke erhebt, keinen Gepäckschein vorlegen kann, händigt der Luftfrachtführer dieser Person das Gepäck nur unter der Bedingung aus, dass sie ihren Anspruch auf dieses zweifellos nachweist.
(d) Die vorbehaltlose Annahme des Gepäcks durch den Inhaber des Gepäckscheins ist ein Anscheinsbeweis dafür, dass dieses in gutem Zustand und in Einklang mit dem Beförderungsvertrag ausgeliefert worden ist (die Beweispflicht für das Gegenteil liegt beim Passagier).
(e) Für das Abholen von Aufgabegepäck im Falle eines vorzeitigen Abbruchs der Reise gelten die Bestimmungen von Artikel 3.4 (d).  

10.3. Handgepäck
(a) Alle Tickets berechtigen zum Mitführen einer bestimmten Menge von Handgepäck in die Kabine. Diese Menge ist nach Anzahl und/oder Gewicht und/oder Abmessungen beschränkt. Falls der Passagier nicht über besondere Informationen darüber verfügt, gilt, dass ein einziges Handgepäckstück akzeptiert wird, das unter den Vordersitz vor dem Passagier oder in ein dafür vorgesehenes Gepäckfach passt. Falls der Luftfrachtführer gezwungen sein sollte, ein Gepäckstück als Aufgabegepäck zu befördern, weil sich der Passagier nicht an die vorgenannten Bestimmungen gehalten hat, kann vom Passagier eine Zusatzgebühr im Sinne von Artikel 10.2.2 (b) verlangt werden.
Bestimmte Gepäckstücke, die der Passagier mit in die Kabine nehmen möchte, können aus Sicherheits- und/oder Betriebsgründen oder aufgrund der Kapazität des Flugzeugs jederzeit vor Abflug als Handgepäck abgelehnt werden und sind als Aufgabegepäck zu befördern.
(b) Gepäckstücke/Gegenstände, die der Passagier nicht im Frachtraum mitführen möchte (wie z.B. zerbrechliche Musikinstrumente und Ähnliches) und die nicht den Bestimmungen des vorstehenden Artikels 10.3 (a) entsprechen (Übergröße bzw. Übergewicht), werden nur dann zur Beförderung in der Kabine akzeptiert, wenn der Luftfrachtführer vor dem Einchecken vom Passagier angemessen darüber informiert worden ist und seine Erlaubnis erteilt hat. Für eine solche Beförderung werden ggf. zusätzliche Gebühren gemäß den Preisbedingungen des Luftfrachtführers erhoben. Nähere Informationen dazu sind beim Luftfrachtführer erhältlich.
(c) Der Passagier ist für persönliche Wertgegenstände und Handgepäck verantwortlich, die bzw. das er mit in die Kabine nimmt. Der Luftfrachtführer haftet nur, wenn ihm oder seinen Mitarbeitern oder Vertretern fehlerhaftes Verhalten nachgewiesen werden kann. In diesem Fall ist die Haftung auf den in Artikel 19 der vorliegenden Allgemeinen Beförderungsbedingungen genannten Betrag beschränkt.

10.4 Tiere  

10.4.1 Allgemeine Bestimmungen
(a) Tiere werden nur nach ausdrücklicher vorheriger Genehmigung des Luftfrachtführers befördert.
(b) Die Anzahl der Tiere, die pro Flug und pro Passagier befördert werden kann, ist beschränkt.
(c) Aufgrund der geltenden Vorschriften ist die Beförderung bestimmter Tierarten untersagt. Informationen über diese Tierarten sind auf Anfrage beim Luftfrachtführer und dessen autorisierten Vertreter erhältlich und auf der KLM-Website abrufbar.
(d) Der Passagier muss für sein Tier alle von den Behörden im Abflug-, Bestimmungs- oder Transitland erforderlichen gültigen Dokumente vorlegen können, einschließlich insbesondere Pässe, Gesundheits- und Impfbescheinigungen sowie Einreise- oder Transitgenehmigungen. Tiere, für die die erforderlichen Dokumente nicht vorgelegt werden können, werden vom Luftfrachtführer nicht befördert.
(e) Je nach Bestimmungsort kann die Beförderung mit bestimmten Bedingungen verknüpft sein, insbesondere Alter, Gewicht und Gesundheitsprüfungen. Informationen dazu sind beim Luftfrachtführer erhältlich.
(f) Ein Tier ist zusammen mit seinem Behältnis nicht im Freigepäck des Passagiers enthalten, sondern der Passagier hat dafür eine Zusatzgebühr zu zahlen. Informationen zu den Bedingungen sind beim Luftfrachtführer erhältlich.
(g) Blindenhunde, Assistenzhunde und ggf. ihr Behältnis, die Passagiere mit eingeschränkter Mobilität begleiten, werden gemäß den Bedingungen des Luftfrachtführers über das entsprechende Freigepäck hinaus kostenlos befördert. Diese Bedingungen sind auf Anfrage beim Luftfrachtführer erhältlich.
(h) Im Fall von Betrug oder falls die erforderlichen Dokumente nicht vorgelegt werden oder ungültig sind oder wenn das für die Beförderung des Tiers vorgesehene Behältnis nicht die Anforderungen im Sinne von Artikel 10.4.3 erfüllt, haftet der Luftfrachtführer nicht für die Verletzung, den Verlust, die Verspätung, eine Erkrankung oder den Tod eines beförderten Tieres (im Falle, dass ihm die Einreise in oder der Transit durch ein Land, einen Staat oder ein Gebiet verweigert wird) aufgrund dieser Umstände, es sei denn, der Schaden ist durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit seitens des Luftfrachtführers entstanden. Passagiere, die mit Tieren reisen, die nicht die entsprechenden Vorschriften erfüllen, müssen die dem Luftfrachtführer dadurch entstehenden Geldbußen, Verluste, Entschädigungen und sämtliche weiteren Kosten und Schäden erstatten. Dem Luftfrachtführer steht es jederzeit frei, die von ihm als geeignet erachteten zusätzlichen Bedingungen festzulegen.
(i) Der Passagier kann sämtliche relevante Informationen hinsichtlich der Beförderung von Tieren und besonders hinsichtlich der im obigen Artikel 10.4.1 (f) genannten Zusatzgebühr beim Luftfrachtführer und seinem autorisierten Vertreter anfordern und auf der KLM-Website abrufen.  

10.4.2 In der Kabine mitreisende Tiere
(a) Tiere und ihre Behältnisse, deren Gewicht die vom Luftfrachtführer festgelegte Höchstgrenze überschreiten, sind nicht in der Kabine zugelassen. Informationen hinsichtlich des Höchstgewichts sind auf Anfrage beim Luftfrachtführer und seinem autorisierten Vertreter erhältlich und können auf der KLM-Website abgerufen werden.
(b) Tiere müssen in einem dafür vorgesehenen, geschlossenen Behältnis transportiert werden, in das das Tier vollständig hineinpasst und in dem es stehen kann und das frei und ungehindert Luft zum Atmen bietet.
(c) Dem Passagier ist untersagt, das Tier während der gesamten Flugdauer vollständig oder teilweise aus dem Behälter zu lassen.

10.4.3 Im Frachtraum reisende Tiere
Die Tiere müssen in einem von der IATA (International Air Transport Association) genehmigten Transportkäfig aus Kunststoff oder Glasfaser transportiert werden.

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