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Artikel 11 - 15

Artikel 11 – 15 unserer Allgemeinen Beförderungsbedingungen für Passagiere und Gepäck

ARTIKEL 11: FLUGPLÄNE

11.1 Die auf den Fluganzeigetafeln dargestellten Flüge und Flugzeiten sind in keiner Weise verbindlich und dienen lediglich der Information der Passagiere des Luftfrachtführers. Diese Fluganzeigetafeln sind nicht endgültig und können nach dem Veröffentlichungsdatum geändert werden.  

11.2 Die auf dem Ticket abgedruckten Flugpläne hingegen, die aus Gründen, die sich der Kontrolle des Luftfrachtführers entziehen, geändert werden können, stellen einen integralen Bestandteil des Beförderungsvertrags dar. 

11.3 Der Passagier ist dafür verantwortlich, dem Luftfrachtführer seine Kontaktdaten bereitzustellen, sodass er im Falle einer Änderung der auf dem Ticket angegebenen planmäßigen Flugzeiten benachrichtigt werden kann.

ARTIKEL 12: VERSPÄTUNGEN UND STORNIERUNG VON FLÜGEN

12.1 Der Luftfrachtführer bemüht sich nach besten Kräften darum, es nicht zu Verspätungen bei der Beförderung des Passagiers und seines Gepäcks kommen zu lassen. Um eine Stornierung oder Verspätung eines Fluges zu vermeiden, ist der Luftfrachtführer berechtigt zu veranlassen, dass ein Flug in seinem Auftrag durch einen anderen Luftfrachtführer und/oder ein anderes Flugzeug und/oder ein anderes Transportmittel erfolgt.

12.2 Im Falle einer Stornierung oder Verspätung eines Flugs wird sich der Luftfrachtführer an alle geltenden Vorschriften halten. Informationen hinsichtlich der Passagierrechte im Falle von Verspätungen und Stornierungen sind beim Luftfrachtführer und seinen autorisierten Vertretern erhältlich und können auf der KLM-Website abgerufen werden.

ARTIKEL 13. NICHTBEFÖRDERUNG UND HERABSTUFUNG

13.1 Falls der Luftfrachtführer einem Passagier wegen Überbuchung oder aus anderen Gründen den Einstieg in das Flugzeug verwehrt, obgleich dieser im Besitz einer bestätigten Buchung sowie eines gültigen Tickets ist und innerhalb der vorgegebenen Frist und zu den geltenden Bedingungen eingecheckt hat, leistet der Luftfrachtführer, sofern zutreffend, die vom geltenden Recht vorgesehene Entschädigung. 

13.2 Falls dem Passagier ein Sitzplatz in einer niedrigeren Klasse zugewiesen wird als in der, auf die er nach dem Ticket Anspruch gehabt hätte, wird der Luftfrachtführer den Differenzbetrag zu den in den entsprechenden geltenden Vorschriften enthaltenen Bedingungen erstatten. Informationen hinsichtlich der Passagierrechte im Falle der Nichtbeförderung und der Herabstufung sind beim Luftfrachtführer und seinen autorisierten Vertretern erhältlich und können auf der KLM-Website abgerufen werden.

ARTIKEL 14: ERSTATTUNGEN

14.1 Die Erstattung eines Ticketpreises oder eines Teils desselben erfolgt zu den in dem vorliegenden Artikel 14 genannten Bedingungen, den für das Ticket geltenden Tarifbestimmungen sowie unter Einhaltung sämtlicher relevanter gültiger Vorschriften.  

14.2 Eine Erstattung im Rahmen der Tarifbestimmungen des Tickets erfolgt auf der Grundlage des für das Ticket bezahlten Preises einschließlich Abgaben.

14.3 Anträge auf die Erstattung eines Tickets sind beim Aussteller des Tickets einzureichen (je nach Umstand der Luftfrachtführer oder der autorisierte Vertreter).  

14.4 Der Luftfrachtführer schließt eine Erstattung in folgenden Fällen aus:
(a) Der Erstattungsantrag für ein Ticket wird später als sechs Monate nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des Tickets gestellt.
(b) Für Tickets, für die gesetzlich oder nach den geltenden Vorschriften festgelegt ist, dass der Passagier ein Ticket besitzen muss, das ihn zur Ausreise aus dem Land berechtigt, sofern dieser Passagier nicht nachweisen kann, dass er über eine Aufenthaltsgenehmigung in dem betreffenden Land verfügt oder das Land mit einem anderen Luftfrachtführer oder mit einem anderen Beförderungsmittel verlassen wird.
(c) Für Tickets, wenn für seinen Inhaber am Bestimmungsort, am vereinbarten Zwischenlandeort oder an der Zwischenstation ein Einreiseverbot besteht und wenn der Passagier aus diesem Grund zu seinem Ausgangsort oder an einen anderen Ort (zurück)befördert wurde.
(d) Für gestohlene, gefälschte oder nachgeahmte Tickets.
(e) Für Passagiere, die nicht die in Artikel 8 genannten Bedingungen erfüllen.
(f) Für Passagiere, für die im Sinne von Artikel 9 (f),(j) und (l) ein berechtigtes Beförderungsverbot gilt. Dem Passagier bleibt der Beweis des Gegenteils vorbehalten.

14.5 Erstattungen unterliegen den geltenden Vorschriften in dem Land, in dem das Ticket ursprünglich angeschafft wurde und/oder den Vorschriften des Landes, in dem die Erstattung zu leisten ist.

ARTIKEL 15: VERHALTEN AN BORD DES FLUGZEUGS

15.1 An Bord von Flugzeugen darf der Passagier kein Verhalten an den Tag legen, das dazu geeignet ist, Personen oder Vermögensgegenstände oder das Flugzeug zu behindern, zu bedrohen oder zu gefährden. Der Passagier darf die Besatzung bei der Erfüllung ihrer Pflichten nicht behindern und hat sämtliche Anweisungen und Empfehlungen zu befolgen, welche die Besatzung erteilt, um die Sicherheit des Flugzeugs, den reibungslosen Ablauf des Fluges sowie eine angenehme Beförderung der Passagiere zu gewährleisten. 

15.2 Der Luftfrachtführer kann den Betrieb von elektronischen Geräten, einschließlich Mobiltelefonen, Laptops, tragbaren Aufzeichnungsgeräten, tragbaren Radiogeräten, elektronischen Spielen oder Übertragungsgeräten, einschließlich funkgesteuerter Spielzeuge und tragbarer Sprechfunkgeräte, mit Ausnahme von Hörhilfen und Herzschrittmachern, aus Sicherheitsgründen verbieten oder einschränken. 

15.3 Das Rauchen (einschließlich herkömmlicher Zigaretten sowie elektronischer oder sonstiger künstlicher Zigaretten) ist an Bord des Flugzeugs streng verboten. 

15.4 Der Luftfrachtführer kann den Genuss von Alkohol im Flugzeug einschränken oder verbieten. Der Genuss von mitgebrachten alkoholischen Getränken oder der Genuss von steuerfreien Produkten, die an Bord des Flugzeugs gekauft wurden, ist dem Passagier im Flugzeug verboten. 

15.5 Mit Ausnahme von persönlichen Videos und Fotos ist die Anfertigung von Videos und/oder Fotos an Bord des Flugzeugs verboten. 

15.6 Falls ein Passagier die Bestimmungen dieses Artikels missachtet, kann der Luftfrachtführer alle erforderlichen und geeigneten Maßnahmen im Rahmen der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften ergreifen, um das betreffende Verhalten abzustellen. Dazu kann der Luftfrachtführer Zwangsmaßnahmen anwenden, den Passagier des Fluges verweisen, die Weiterbeförderung des Passagiers an jedem Ort verweigern und/oder den Passagier den lokalen Behörden melden. 

15.7 Für den Fall, dass ein Passagier die Bestimmungen dieses Artikels (und die des Artikels 9 hinsichtlich der Verweigerung und Einschränkung der Beförderung) nicht beachtet oder an Bord eines Flugzeugs eine strafbare Handlung oder Ordnungswidrigkeit begeht, behält sich der Luftfrachtförderer das Recht vor, rechtliche Schritte gegen den Passagier einzuleiten und Schadenersatz geltend zu machen.

15.8 Falls der Luftfrachtführer infolge des Verhaltens des Passagiers das Flugzeug an einen nicht planmäßigen Bestimmungsort umleitet, zahlt der betreffende Passagier dem Luftfrachtführer die angemessenen Kosten dieser Umleitung.

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