KLM uses cookies.

KLM’s websites use cookies and similar technologies. KLM uses functional cookies to ensure that the websites operate properly and analytic cookies to make your user experience optimal. Third parties place marketing and other cookies on the websites to display personalised advertisements for you. These third parties may monitor your internet behaviour through these cookies. By clicking ‘agree’ next to this or by continuing to use this website, you thereby give consent for the placement of these cookies. If you would like to know more about cookies or adjusting your cookie settings, please read KLM’s cookie policy.

Vermutlich ist Ihr Browser nicht aktuell.
Um alle Funktionen auf KLM.com zuverlässig anwenden zu können, empfehlen wir Ihnen, ein Update Ihres Browsers durchzuführen oder einen anderen Browser zu verwenden. Sollten Sie Ihren Browser weiterhin verwenden, können einige Teile dieser Website nicht richtig bzw. überhaupt nicht dargestellt werden. Außerdem sind Ihre persönlichen Daten mit einem aktuellen Browser besser geschützt.

 

Ein glitzernder Eisberg von einem Opernhaus

Es sollte eines der ikonischsten modernen Gebäude Europas sein, auf Augenhöhe mit dem Guggenheim Museum in Bilbao, der niederländischen Botschaft in Berlin und dem Kunstpalast in Valencia. Und genau das ist passiert. Die neue Heimat für Den Norske Opera & Ballett scheint wie ein glitzernder Eisberg auf dem Oslo-Fjord zu treiben. Außerdem ist es die einzige Oper der Welt, der man sozusagen „aufs Dach steigen kann“.

Oslo erfindet sich neu. Wenn Sie auf dem Dach des Opernhauses stehen, erblicken Sie in jeder Richtung Baugruben und Kräne. Neben dem Hauptbahnhof im Herzen der Stadt wird das unübersichtliche Hafengebiet in ein zweites Zentrum mit Apartments, Büros, Geschäften, Hotels und kulturellen Veranstaltungsorten umgewandelt. Auch eine Promenade mit Meerblick, die zum Spazierengehen, Eislaufen und Einkaufen einlädt, wird angelegt. Die ehrgeizige Umstrukturierung des Gebiets soll 2020 abgeschlossen sein. Das Paradestück wurde bereits im Jahr 2008 eröffnet: ein Opernhaus mit einem Preisschild von 600 Millionen Euro.

Das neue Opernhaus am Oslo-Fjord
Das neue Opernhaus am Oslo-Fjord

Oslo

Wie Treibeis auf dem Oslo-Fjord

Berechnungen zufolge hat der Bau des Opernhauses 1.000 Euro pro Einwohner gekostet – in den Augen vieler Einwohner Oslos eine exorbitante Summe in Zeiten der Krise. Aber jetzt, wo das vom Architekturbüro Snøhetta entworfene Gebäude steht, haben die Proteste nachgelassen und sind die meisten Einheimischen mit Stolz erfüllt. Dieses auf den Kopf gestellte Gebäude aus Glas, behandeltem Aluminium, weißem Marmor und grünem Granit sieht aus wie ein glitzernder Eisberg, der auf dem Wasser treibt. Im Winter ist dieses Bild am deutlichsten, wenn die schrägen Oberflächen von Schnee bedeckt sind und sich der Opern-„Eisberg“ in das Treibeis auf dem Oslo-Fjord einfügt.
Das bizarre Äußere mag der ungewöhnlichste Aspekt des Gebäudes sein, aber auch bei der Inneneinrichtung wurden keine Kosten gescheut. Wellige Oberflächen aus hellen Eichenholzstreifen bedecken das Foyer und die Hallen, die Garderobe ist von geometrisch perforiertem Glas bedeckt und der riesige Bühnenvorhang in der Haupthalle – mit 1.350 Sitzplätzen – scheint aus zerknitterter Aluminiumfolie zu bestehen. Das Foyer und das Dach sind für alle Besucher geöffnet. Geführte Rundgänge in Englisch finden montags, mittwochs und freitags sowie sonntags um 13.00 Uhr und Samstagmittag statt.

“Das Opernhaus aus Glas und Marmor sieht aus wie ein glitzernder Eisberg, der auf dem Wasser treibt”

Auf dem Dach des Opernhauses

Ein Abend in der Oper

Dieses erlesene Gebäude ist ein beliebter Ort für einen Ausgehabend. Jährlich finden hier ca. 300 Aufführungen statt. Das Opernhaus ist die Heimatbasis des Den Norske Opera & Ballett, zu dessen Aufführungen Mozarts Don Giovanni und Tschaikowskys Schwanensee gehören. Konzerte von berühmten Symphonieorchestern wie den Berliner Philharmonikern und dem Koninklijk Concertgebouworkest haben ebenfalls hier stattgefunden. Zu jeder Aufführung in der Haupthalle gehört eine kostenlose Einführungspräsentation. Ticketpreise reichen von 12 Euro für einen Stehplatz bis zu 120 Euro für Sitzplätze in der ersten Reihe und sind am Kartenschalter oder online auf www.operaen.no erhältlich.

Marmor, Holz und Glas im Foyer

Fotodanksagungen

  • Marmor, Holz und Glas im Foyer: Ron Ellis, Shutterstock