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Ein Bummel im Schatten von 101 Palmen

Suriname ist weitestgehend von unberührtem Regenwald bedeckt, und selbst in der Hauptstadt Paramaribo gibt es tropische Vegetation in Hülle und Fülle. Mitten im historischen Stadtzentrum, gleich oberhalb des Fort Zeelandia, liegt der bezaubernde Palmengarten. Dieser Park, der in der Kolonialzeit angepflanzt wurde, ist ideal für einen erholsamen Spaziergang, und im Schatten dieser majestätischen Palmen können Sie auch ein erfrischendes Getränk zu sich nehmen.

Wer dem lärmenden Verkehr im Zentrum von Paramaribo gerne entfliehen möchte, der kann in der landschaftlich reizvollen und friedlichen Umgebung des Palmengartens Zuflucht suchen. Diese über 300 Jahre alten Palmen wurden eng gepflanzt: Bewundern Sie die langen, beeindruckenden Reihen von Palmen mit schlanken, hohen Stämmen, die eine Höhe von bis zu 25 m erreichen können. Zwischen den Palmzweigen fliegen munter tropische Vögel, und in den Bäumen leben auch zahlreiche Kapuzineraffen. Zudem ist der Park eine lebendige Oase für Freizeit und Erholung: Nachmittags bieten surinamische Musikgruppen Auftritte im Freien, und an Feiertagen ist der Park voller Marktstände.

Eine endlose Palmenreihe
Eine endlose Palmenreihe

Paramaribo

Majestätische Palmen

Ein schöner Garten aus der Kolonialzeit

Der Palmengarten wurde Ende des 17. Jh. von einem niederländischen Gouverneur auf einem Grundstück angelegt, auf dem die Militärs einst Gemüse zogen. Einige Jahre lang war der weitläufige Privatgarten der Öffentlichkeit zugänglich, doch nachdem eine Gruppe randalierender Soldaten den Gouverneur Aerssen van Sommelsdijck ermordet hatte, wurde der Garten wieder geschlossen.


Fast ein Jahrhundert später grub der Gouverneur Nepveu (1770-1779) von der Gouverneursvilla zur Mitte des Palmengartens einen Tunnel als Fluchtweg im Falle eines weiteren Angriffs. Außer einer alten Rinne aus Ziegelstein und dem Grab der Gemahlin eines Gouverneurs gibt es in dem Park auch eine ergreifende Statue zu Ehren von Ruben, einem surinamischen Jungen, der durch Erstickung ums Leben gekommen war. Die Tafel an der Statue weist alle Eltern eindringlich darauf hin, auf ihre Kinder stets sorgsam achtzugeben.


Gleich am Rande des Palmengartens befindet sich ‚Zus & Zo‘, ein schönes Gästehaus in einer Villa im Kolonialstil mit leuchtend buntem Anstrich. Die Terrasse mit den Gartentischen ist ein einfacher, aber herrlicher Ort, um ein Getränk zu sich zu nehmen und dabei die schöne Umgebung des Gartens zu genießen!

Der Palast des Präsidenten

Die ehemalige Gouverneursvilla gleich neben dem Palmengarten ist heute der Palast des Präsidenten, in dem Staatsempfänge gehalten werden. Dieses imposante Gebäude mit seinem weißen Anstrich war ursprünglich ganz aus Holz, doch um das Jahr 1730 wurde es durch ein Fundament aus Ziegelstein verstärkt. Der Giebel zeigt heute noch das Emblem der Niederländischen Westindien-Kompanie. Leider jedoch sind der Palast und sein Garten nicht für Besucher geöffnet. Ebenso wie der Rest des historischen Stadtzentrums wurde auch dieses Baudenkmal im Jahr 2002 zu einer Stätte des UNESCO-Weltkulturerbes erklärt.

Die frühere Gouverneursvilla
Ein ungewöhnlicher Gesangswettbewerb

Die Vögel des Platzes der Unabhängigkeit (Onafhankelijkheidsplein)

Vom Palast des Präsidenten steht am Onafhankelijkheidsplein (Platz der Unabhängigkeit), ehemals auch als Oranjeplein (Oranienplatz, nach dem niederländischen Königshaus benannt). Hier sind mehrere beeindruckende Gebäude, wie das Kabinett, der Gerichtshof und das Finanzministerium mit seinem schönen Glockenturm zu finden. Der grüne Platz mit Tamarindbäumen ist der Platz, auf dem Feierlichkeiten zum Nationaltag und andere Anlässe stattfinden. Doch die ungewöhnlichste Versammlung findet jeden Sonntag auf diesem Platz statt: Dann treffen sich die surinamischen Männer hier am frühen Morgen mit ihren Vogelkäfigen zu einem ganz besonderen Gesangswettbewerb. Die Melodien der exotischen Vögel werden mit Punkten bewertet, die auf einer Anzeigetafel angeschrieben werden!

Fotodanksagungen

  • Majestätische Palmen: Jonathan Ali, Flickr
  • Ein ungewöhnlicher Gesangswettbewerb: Delphinidaesy