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Eine Insel voller Pinguine

Die Isla Cachagua, vor der Küste von Valparaíso, ist eine kleine Insel mit einer großen Kolonie bedrohter Pinguine. Die unbewohnte Insel ist ein offizielles Naturschutzgebiet und daher nicht für Besucher zugänglich. Besucher können die Insel jedoch auf einem Fischerboot oder mit dem Kanu umfahren, um die watschelnden Pinguine aus nächster Nähe zu beobachten.

Pinguine leben nicht nur am Südpol, sondern auch auf der Isla Cachagua, einer winzigen Felseninsel von einer Größe von nur 150 m x 300 m in Zentral-Chile. Die Insel liegt an der Costa Esmeralda, nördlich von Valparaíso und Viña del Mar. Sie ist ein Paradies für Seeotter, Delfine, Seelöwen und Seevögel, wie den vom Aussterben bedrohten peruanischen Pelikan. Doch die Hauptattraktion dieser kleinen Felseninsel, die daher auch den Beinamen „Pinguin-Insel“ trägt, ist die lärmende Kolonie von über 2.000 Magellan- und Humboldt-Pinguinen.

Die Isla Cachagua
Die Isla Cachagua

Santiago de Chile

Der Magellan-Pinguin

Nach einem Entdecker benannt

Der Magellan-Pinguin ist nach Fernão de Magalhães (Ferdinand Magellan), dem portugiesischen Entdecker des 15. Jh., benannt. Der Magellan-Pinguin ernährt sich von Oktopus, Krill und Schalentieren, während der Pinguin seinerseits ein Leckerbissen für den Seelöwen und für Greifvögel ist. Die Pinguine leben in großen Kolonien entlang der Küste Chiles, auf Tierra del Fuego (Feuerland) und auf den Falklandinseln. Auch wenn es heute noch mehrere Millionen Magellan-Pinguine gibt, so nimmt deren Zahl jedoch infolge des übermäßigen Fischfangs, des Klimawandels und von Ölverschmutzungen rapide ab. Daher steht der Magellan-Pinguin heute als eine „beinahe vom Aussterben bedrohte Tierart“ auf der Roten Liste der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur.

Vom Aussterben bedroht

Der Humboldt-Pinguin ist nach einem weiteren großen Entdecker, dem deutschen Forscher Alexander von Humboldt, aus dem 19. Jh. benannt. Diese vom Aussterben bedrohte Pinguin-Art lebt entlang der Küste von Peru und Chile, wo der kalte Humboldt-Strom große Schwärme von Sardellen und Sardinen bringt, von denen sie sich ernähren. Die Tiere brüten in Höhlen, die mit Guano (Vogeldung) angereichert sind, doch aufgrund des Abbaus dieses Vogeldungs sind große Teile ihres natürlichen Lebensraums verschwunden, sodass heute nur noch etwa 50.000 Humboldt-Pinguine verbleiben.
Der Humboldt-Pinguin

“Mieten Sie ein Motorboot für eine Pinguin-Exkursion”

Die Pinguin-Insel

Die Isla Cachagua liegt etwa 100 m vor der Küste, am Strand von Cachagua, 75 km nördlich von Valparaíso und 165 km von Santiago entfernt. Von der Hauptstadt aus werden verschiedene Tagesexkursionen in die Region angeboten. So organisiert Kayak Australis beispielsweise eine ganztägige Exkursion einschließlich einer Kanufahrt rund um die Insel. Sie können auch Ihre eigene Tour zur Insel unternehmen, indem Sie in dem kleinen Fischerdorf von Caleta de Zapallar ein Motorboot mieten. Ansonsten können Sie die Pinguine auch vom Strand in Cachagua aus beobachten. Dazu sollten Sie allerdings Ihr Fernglas mitbringen!