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Architektonisches Meisterstück

Die Hagia Sophia, was ‘Kirche der heiligen Weisheit‘ bedeutet, steht stolz auf einem Hügel im Zentrum von Istanbuls Altstadt. Ursprünglich diente das beeindruckende Gebäude als Kirche, wurde später eine Moschee und ist seit 1935 ein Museum. Aber die Hagia Sophia ist als ein spektakuläres architektonisches Wahrzeichen bekannt geworden. 532 wurde eine Gruppe von Architekten mit dem Bau einer Kirche beauftragt, die keiner anderen gleichen sollte – und das ist ihnen mit Sicherheit gelungen.

Zu der Zeit war die Hagia Sophia ein recht revolutionäres Gebäude. Sie markierte den Beginn eines neuen Zeitalters in der frühchristlichen Architektur. Zu der Zeit waren die meisten Kathedralen rechteckig – eine runde Kuppel mit einem Durchmesser von mehr als 30 m war in der byzantinischen Welt gänzlich unbekannt. Sogar die Architekten, die ein großes Verständnis für das Bauingenieurwesen aufweisen konnten, waren unsicher, ob die Konstruktion halten würde. 20 Jahre später brachte ein Erdbeben die Kuppel zum Einsturz, die aber sofort restauriert wurde.

Die wunderschön beleuchtete Hagia Sophia
Die wunderschön beleuchtete Hagia Sophia

Istanbul

Von der Kirche zum weltlichen Museum

Beim Betreten der Hagia Sophia brauchen Sie einen Moment, um sich an das schummrige Licht zu gewöhnen. Während der Restaurierung wurden die Fenster, die einst das Tageslicht hereinließen, zugemauert. Die Kirche wird von vielen Lampen erleuchtet. Das Glas und Gold der berühmten Mosaike wird im Schein der flackernden Lichter wunderschön beleuchtet. Diese Mosaike verteilen sich auf verschiedene Bereiche des Gebäudes. In dem funkelnden Licht scheinen sich die Kacheln fast zu bewegen.
Obwohl die goldfarbenen Mosaike eines der künstlerischen Höhepunkte der Hagia Sophia sind, waren sie nicht immer zu sehen. Bis 1453 war die Kirche mit ihren byzantinischen Wandgemälden und Mosaiken ein christliches Gebetshaus, aber als Mehmet II. Konstantinopel eroberte, wurde das Gebäude sofort in eine Moschee umgewandelt. Er entferne alle Relikte, ergänzte das Gebäude mit Minaretten und ersetzte das Kreuz auf der Spitze der Kuppel durch einen Halbmond. Der neue Herrscher ordnete an, die Wandgemälde und Mosaike mit weißem Putz abzudecken. Mustafa Kemal Atatürk, der Gründer der modernen Türkei, holte diese wunderschönen Kunstwerke zurück. 1934 wandelt er die Moschee in ein weltliches Museum um und ließ den Putz entfernen, um das verborgene Kunstwerk wieder zu enthüllen.
Besucher erkennen noch immer die Überreste der ehemaligen Moschee. Die Kuppel enthält Schriften aus dem Koran und im hinteren Teil des Museums steht eine ‚minbar‘ oder Kanzel. Es gibt zahlreiche große grüne Holzschilder, die den heiligen islamischen Namen Gottes, des Propheten Mohammeds und der ersten 4 Vertreter Gottes auf Erden, geschrieben in Goldbuchstaben, zeigen. In Kombination mit der frühchristlichen Kunst ergibt dies eine einmalige Einheit.

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Ayasofya Meydanı

Die Mosaike funkeln in den Lichtern der Hagia Sophia

Ein heilender Pfeiler

Am Eingang des Museums sammeln sich häufig große Menschenmengen. Sie stellen sich für die ‘Wunschsäule‘ an, ein Pfeiler, der aussieht als würde er schwitzen. Einer bis vor das Jahr 1200 zurückreichenden Legende zufolge hat seit dem Auftauchen von Gregor dem Heiler die aus diesem Pfeiler austretende Feuchtigkeit heilende Kräfte. Viele Besucher reiben noch immer mit dem Daumen über die abgenutzte Fläche auf dem Pfeiler; durch das tägliche Reiben von so vielen Besuchern schimmert das Kupfer wie Gold.