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Kunst und Katakomben im Kloster San Francisco

Barockkirchen, elegante Paläste und alte Katakomben – das historische Stadtzentrum von Lima bietet Besuchern einen flüchtigen Einblick in viele Jahrhunderte Geschichte. Bis Mitte des 18. Jh. war die „Stadt der Könige“, wie Lima auch genannt wird, das Zentrum der spanischen Neuen Welt. Die verschnörkelten historischen Gebäude bezeugen diese wohlhabende Zeit in der peruanischen Geschichte. Eines der schönsten Kolonialgebäude ist das Kloster San Francisco, eine friedliche Oase im Zentrum von Lima.

Im Laufe der Jahrhunderte erlebte Lima viele Erdbeben. Aber das Kloster San Francisco hat vielen standgehalten, ohne großen Schaden zu erleiden. Limas wichtigste religiöse Anlage ist ein wunderbares Beispiel für die Kolonialarchitektur in Lateinamerika. Die kunstvoll vergoldete Kirche, die große Bibliothek und die beeindruckende maurische Kuppel sind nur einige der schönsten Höhepunkte des Klosters. Aber eine der beliebtesten Attraktionen befindet sich unterirdisch: die Katakomben.

Die San Francisco-Kirche in Lima
Die San Francisco-Kirche in Lima

Lima

Meerschweinchen zum Abendessen

Betreten Sie das San Francisco-Kloster durch den Seiteneingang, um die Pracht und Herrlichkeit des spanischen goldenen Zeitalters in Peru ermessen zu können. Die ockerfarbene Kirche ist eines der feinsten Beispiele spanischer Barockarchitektur in Lateinamerika. Die Außenseite der Kirche wird von anmutigen Verzierungen und eleganten Säulengängen geschmückt. Auch das Innere ist reich verziert – bewundern Sie die beeindruckende Kuppel mit maurischen Mustern, mit Gold und Edelsteine beladene Altare sowie die vielen Fresken.

Die Bibliothek des Klosters ist weltberühmt. Meterhohe Bücherregale erfüllen den Raum und 2 Wendeltreppen führen in die 1. Etage, in der sich noch mehr Bücher befinden. Die Sammlung besteht aus über 25.000 Werken der verschiedensten Büchergattungen. Die Bibliothek besitzt auch verschiedene sehr alte Bücher, einige reichen sogar vor die Zeit der spanischen Kolonisierung zurück. Die Bücher wurden von Priestern auf den ersten Expeditionen in die Neue Welt herübergebracht. Sehen Sie sich auch das Fresko des Letzten Abendmahls an. Diese Version der berühmten Szene, gemalt von Diego de la Puente, zeigt die Apostel beim Essen von cuy (Meerschweinchen), einem typisch peruanischen Gericht.

“Einige antike Bücher reichen sogar vor die Zeit der spanischen Kolonisierung zurück”

Katakomben

Für den Besuch der beliebtesten Attraktion des Klosters müssen Sie einige Meter unter die Erde in die Katakomben steigen. Bis 1808 dienten die Katakomben als Friedhof. Ca. 70.000 Körper wurden in diesem riesigen unterirdischen Netzwerk zur Ruhe gebettet. Die Wände unter der Kirche sind mit Knochenstapeln dekoriert. Breite Schächte sind angefüllt mit Skeletten und Schädel wurden in verschiedenen Mustern angelegt. Ein Rundgang durch die Katakomben garantiert ein makabres, aber unvergessliches Erlebnis in Lima.

Zu Mustern ausgelegte Knochen

Fotodanksagungen

  • Zu Mustern ausgelegte Knochen: Kenneth Moore, Flickr