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Der bester Berliner Techno-Club: das „Berghain“

Fragen Sie einen Berliner, das „Berghain“ zu beschreiben, und Sie werden viele verschiedene Meinungen hören: Die Schlangen sind endlos, und die strengen Türsteher sind für ihre akribischen Taschenkontrollen am Eingang berühmt. Und wenn Sie in den Bau des toten Heizkraftwerks auf der Ost-Berliner Seite reinkommen, dann ist es teuer, heiß und dunkel, doch dafür ist der Club riesig groß mit einer ekstatischen Atmosphäre. Das „Berghain“ ist vielleicht der tollste Nightclub in ganz Berlin; nach Ansicht vieler ist er sogar der beste Techno-Club auf der ganzen Welt!

Fotografieren ist „im Reich des Wahnsinns“ verboten. So hat die Süddeutsche Zeitung für alle „diejenigen, die nicht reinkommen“, einen Plan seiner Räumlichkeiten mit Informationen veröffentlicht. Die New York Times präsentierte ein ganzseitiges Profil des gesichtstätowierten Türstehers Sven Marquardt, der den Mund voller Goldzähne hat. Die Zeitung verglich ihn gar mit dem dreiköpfigen Wachhund aus der griechischen Mythologie, dem „Kerberos des Berliner Nachtlebens“. Das lokale Fremdenverkehrsamt brüstet sich, dass „Gäste aller sexueller Orientierungen sich ihren Ausschweifungen in den Darkrooms hingeben.“ Das „Berghain“ ist zweifelsohne der berühmteste Nightclub in ganz Berlin.

Berliner Nachtleben
Berliner Nachtleben

Berlin

Die Anatomie eines „Techno-Tempels“

Diejenigen, die die Schlange besiegen und an den Türstehern vorbeikommen, treten in einen wahren „Tempel“ der Techno-Szene ein. Im Erdgeschoss gibt es einen großen Raum mit Betonsofas, und die riesige Wandmalerei ist das Werk des polnischen Künstlers Piotr Nathan. Eine Stahltreppe führt in den Keller der 18 m hohen Turbinenhalle hinab, wo so berühmte DJs wie Luke Slater und Carl Craig ihre Techno in voller Lautstärke spielen. Oben in der Panoramabar spielen andere DJs House, und nach Sonnenaufgang gehen die Jalousien bisweilen zum Takt der Musik auf und zu.


Diejenigen, die eher bei Tage „leben“, können sich im Sommer auch auf der Tanzfläche im Garten vergnügen, während diejenigen, die sich lieber im Schutze der Dunkelheit bewegen, in das Labyrinth der Darkrooms auf jeder Etage eintauchen können. Hier mischen sich Gäste aller sexuellen Orientierungen untereinander, wobei die „normalen“ Clubber sich jedoch vorwiegend im oberen Stock, und die Schwulen sich eher unten aufhalten. Das „Berghain“ ist an allen Tagen (bzw. Nächten) der Woche geöffnet, doch der echte „Marathon“ des Nachtlebens setzt samstags ein, wenn der Club um Mitternacht öffnet und der Rave bis montags andauert! Doch machen Sie sich darauf gefasst, zu warten: Sie können mitunter eine ganze Stunde in der Schlange stehen, selbst sonntags.

“Der Club öffnet samstags um Mitternacht und ist durchgehend bis montagnachmittags geöffnet!”

Das „Berghain“ ist in einem stillgelegten Heizkraftwerk in Ost-Berlin eingerichtet

Der Ball der Verachteten

Noch geheimnisvoller als das Geschehen in den Räumen des Clubs selbst ist die Politik der Türmänner. Diese sind sehr streng, und nur diejenigen, die zum richtigen Party-Rave beitragen, werden hereingelassen. Auch wenn das „Berghain“ über eine Kapazität für 1.500 Menschen verfügt, so ist es für einen so berühmten Club dennoch verhältnismäßig klein. Auf der beliebten Website Berlin-Life.com, wo Besucher Zentren des Nachtlebens bewerten können, können die Bewertungen bisweilen sehr extrem ausfallen: So vergeben diejenigen, denen kein Eintritt gewährt wird, häufig die Note 1, während diejenigen, denen der Zutritt gelingt, die Note 10 vergeben. Zwar bleiben die von den Türstehern praktizierten genauen Kriterien für den Eintritt in einen Nightclub oft ein Geheimnis, so handelt es sich bei denjenigen, welchen der Zutritt verboten wird, häufig um Gruppen, Betrunkene, Frauen mit hohen Absätzen, Männer ohne Make-Up und Touristen, die kein Deutsch sprechen.

Dichtgedrängte Clubber auf der Tanzfläche

Fotodanksagungen

  • Das „Berghain“ ist in einem stillgelegten Heizkraftwerk in Ost-Berlin eingerichtet: Achim Bodewig, Flickr
  • Dichtgedrängte Clubber auf der Tanzfläche: Merlijn Hoek, Flickr