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Kathedrale mit einer turbulenten Vergangenheit

Die beiden Türme der riesigen neo-gotischen Kathedrale im historischen Stadtzentrum von Zagreb ragen hoch inmitten der anderen Gebäude auf. Ihr offizieller Name ist ‚Kathedrale der Himmelfahrt der seligen Jungfrau Maria‘, doch allgemein ist die Kathedrale als die Kathedrale von Zagreb bekannt. Ihr beeindruckendes Äußeres ist ebenso erstaunlich wie ihr Innenraum, und es wurden keine Kosten und Mühe gescheut, um diesen prächtigen Sakralbau mit zahlreichen Wandmalereien und Altären auszustatten.

Die Kathedrale von Zagreb ist das markanteste Gebäude der ganzen Stadt. Ihr Grundstein wurde im Jahr 1093 gelegt, doch ihr heutiges Erscheinungsbild ist relativ neu. Nachdem das Gebäude im Jahre 1880 weitestgehend durch ein Erdbeben zerstört worden war, wurde von dem berühmten Kölner Architekten Hermann Bollé eine völlig neue Fassade, einschließlich der beiden 105 m hohen Glockentürme, konzipiert. Wenn Sie vor der Kathedrale stehen, mögen Sie den Eindruck haben als sei der linke Turm etwas niedriger, doch das ist bloß eine optische Täuschung. Es war ein Witz des Architekten, die Asymmetrie in der Natur nachzuahmen.

Die Kathedrale von Zagreb mit ihren beiden Glockentürmen
Die Kathedrale von Zagreb mit ihren beiden Glockentürmen

Zagreb

Eine reiche Geschichte vieler Renovierungen

Aufgrund ihrer reichen Vergangenheit ist die Kathedrale heute eine außerordentliche Attraktion für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Der Bau wurde im Jahr 1217 abgeschlossen, doch nur wenige Jahrzehnte später, im Jahre 1242, wurde sie von den Tataren zerstört. Im Jahre 1263 wurde ihre Struktur von Grund auf im gotischen Stil renoviert. Im 16. Jh. wurden Wände und Türme hinzugefügt, und im 17. Jh. wurde ein mächtiger Turm neben die Kathedrale gesetzt. Seit 1990 werden nach und nach Restaurierungsarbeiten zum Erhalt ihrer Bausubstanz an der Kathedrale durchgeführt.

Die Türme der Kathedrale über der Stadt

Mehr als eine schöne Fassade

Die Kathedrale mit ihrem Raum für 5.000 Gläubige ist mit neo-gotischen Marmoraltären, Buntglasfenstern und einer prächtigen Kanzel ausgestattet. Sie ist auch die letzte Ruhestätte des umstrittenen kroatischen Erzbischofs Aloysius Stepinac, der in einem Grabmal des kroatischen Bildhauers und Architekten Ivan Meštrović begraben liegt. Ein Bild des Erzbischofs ist auf einer erhöhten Plattform hinter dem Hauptaltar zu sehen. Stepinac war das Oberhaupt der Katholischen Kirche Kroatiens während des Zweiten Weltkriegs, und auch wenn dies niemals nachzuweisen war, so bestehen starke Hinweise darauf, dass er Verbindungen mit den Nazis gehabt haben soll.

Die Kanzel in der Kathedrale von Zagreb

Fotodanksagungen

  • Die Türme der Kathedrale über der Stadt: Mike Raanhuis, iFly KLM Magazine
  • Die Kanzel in der Kathedrale von Zagreb: Mike Raanhuis, iFly KLM Magazine