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Flamenco in einem tablao in Madrid

Es ist wohlbekannt, dass die Flamenco-Musik und der Flamenco-Tanz aus Spanien kommen, doch die genauen Ursprünge sind ungewiss, und selbst der Name flamenco selbst ist heute noch ein Geheimnis! Eine anerkannte Tatsache ist jedoch, dass die gitanos oder Zigeuner eine Rolle spielten: Sie hatten den Flamenco im Mittelalter aus Indien mitgebracht. Später haben die Mauren, die Juden, die Afrikaner, die Südamerikaner und die Spanier diesen Tanz alle geprägt.

Gitarrenmusik, lauter Gesang, Händeklatschen, Kastagnetten und Tanz: Das sind die Hauptbestandteile des Flamenco, und daran hat sich in den letzten zwei Jahrhunderten nichts geändert. Verhältnismäßig neu ist die Fußarbeit: Das Stampfen kam erst vor 100 Jahren hinzu. Für viele gitanos (Zigeuner) und payos (Nicht-Zigeuner) ist der Flamenco nicht nur ein Volkstanz, sondern vielmehr eine Lebensart und eine bedeutende künstlerische Ausdrucksweise. Die lebendige Volksmusik mit dem lebhaften Tanz ist in einem der vielen tablaos – den Flamenco-Cafés – in Madrid, der Metropole des Flamenco in Spanien, live zu sehen!

Casa Patas, ein authentisches tablao in Madrid

Das Flamenco-Palast von Casa Patas

Das multikulturelle Viertel von Lavapiés ist das Zentrum der Madrider Flamenco-Szene. Hier befindet sich eines der authentischsten tablaos von Madrid: das Casa Patas in einem 130 Jahre alten Haus mit kunstvollen schmiedeeisernen Balkongeländern. An Wochenenden beginnen die Auftritte um 21.00 Uhr. Die frühen Vorstellungen sind in erster Linie für Touristen; doch je später der Abend fortschreitet, desto authentischer die Auftritte! Die Einheimischen kommen nach Mitternacht, um das Temperament der Musiker und Tänzer anzuheizen. Ebenso wie in anderen tablaos essen und trinken die Gäste beim Zuschauen. Reservierungen sind zu empfehlen.

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Casa Patas, Calle de los Cañizares 10, Lavapiés, Madrid,

www.casapatas.com

Das bevorzugte tablao von Marlene Dietrich

Auch wenn das Lokal Corral de la Morería am Rande des Viertels von La Latina teurer ist, so ist es nach Meinungen vieler das beste traditionelle tablao von Madrid. Eine Vorstellung kostet € 40,00, und mit Abendessen kommen Sie problemlos auf einen Abend für € 100,00. Doch die Qualität der Tänzer und Musiker ist seit über 50 Jahren unvergleichlich. Die verschiedensten Persönlichkeiten – von Marlene Dietrich und Gina Lollobrigida bis hin zu Michael Douglas und Richard Gere – haben dieses Lokal aufgesucht, um den Flamenco-Auftritten hier zuzuschauen. Reservierungen sind unbedingt notwendig.

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Das tablao der Persönlichkeiten: Corral de la Morería

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Corral de la Morería, Calle de la Morería 17, La Latina,

www.corraldelamoreria.com
Die spektakuläre Fassade der Villa Rosa

Almodóvar’s tablao: Villa Rosa

Hier sind berühmte Flamenco-Künstler, wie Lola Flores, Imperio Argentina oder Miguel de Molina aufgetreten, und Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Ava Gardner und der spanische König haben das Lokal besucht, um ihnen zuzuschauen. Villa Rosa, dessen Gründung auf das frühe 20. Jh. zurückgeht, ist das älteste tablao in Madrid – und nach wie vor eines der günstigsten. Der Regisseur Pedro Almodóvar verwendete Villa Rosa im Jahr 1991 als Kulisse für seinen Film Tacones lejanos (‚Hohe Absätze‘) wegen seines bezaubernden Innenraums mit handbemalten andalusischen Kachelbildern und seiner schönen Fassade mit Blick auf den beliebten Mittelpunkt des Nachtlebens, die Plaza Santa Ana.

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Villa Rosa, Plaza Santa Ana 15, Barrio de las Letras, Madrid,

www.tablaoflamencovillarosa.com

Fotodanksagungen

  • Casa Patas, ein authentisches tablao in Madrid: Ronald Woan, Flickr
  • Das tablao der Persönlichkeiten: Corral de la Morería: PromoMadrid, Flickr
  • Die spektakuläre Fassade der Villa Rosa: Bob Fisher, Flickr