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Die Verbotene Stadt

Für die Chinesen galt die „Verbotene Stadt“ einst als der Mittelpunkt des Universums, und das aus gutem Grund! Während Europa noch tief im Mittelalter verhaftet war, wurde in Peking ein riesiger Palastkomplex mit Tausenden von Alkoven, Räumen und Hallen errichtet. Die Verbotene Stadt war nicht nur der einfachen Bevölkerung verwehrt, sie war auch unsichtbar, denn sie verbarg sich hinter 8 m dicken und 10 m hohen Mauern.

Der Bau der Verbotenen Stadt begann im frühen 15. Jh. unter dem Ming-Kaiser Yongle. Zeitweise sollen über 1.000.000 Sklaven an ihrem Bau beteiligt gewesen sein. Nach der Herrschaft von Kaiser Yongle diente die Verbotene Stadt über 5 Jahrhunderte als Residenz weiterer 23 Kaiser. Heute ist der Palast weltberühmt; dieses ist zum Teil dem Spielfilm Der letzte Kaiser zu verdanken, denn zu dessen Dreharbeiten wurde erstmals in seiner Geschichte einem Team von Filmleuten der Zutritt in die Anlage gewährt. Über dem Eingang am Platz des Himmlischen Friedens, der durch das Tor des Himmlischen Friedens von der Verbotenen Stadt getrennt ist, thront ein großes Porträt von Mao Zedong.

Die Verbotene Stadt, 5 Jh. lang geschlossen
Die Verbotene Stadt, 5 Jh. lang geschlossen

Peking

Ein Juwel in der Krone

Für Besucher der Verbotenen Stadt scheint es fast unglaublich, dass eine so enorme Anlage 5 Jahrhunderte lang verborgen bleiben konnte. Doch heute ist der Komplex weltberühmt. Täglich tauchen rund 40.000 Besucher in die einst geheime Welt der chinesischen Kaiser, Harems und Eunuchen ein. Dennoch bleibt der Prunk der Verbotenen Stadt erhalten; 1987 wurde der Palast von der UNESCO zu einer Stätte des Weltkulturerbes erklärt, und in irgendeinem Teil des Komplexes finden stets Bau- und Renovierungsarbeiten statt.

Der Besuch der gesamten Schätze der Hallen, Galerien, Plätze und Paläste nimmt mindestens einen Tag in Anspruch. Selbst für einen groben Gesamtüberblick sind mindestens einige Stunden für Ihren Besuch zu empfehlen. Doch für Ihre Geduld und Ausdauer werden Sie reichlich belohnt. Wenngleich die Namen nur Andeutungen sind, so sind die Freuden schier unendlich: Nach dem Eingang gelangen Sie zunächst in die Halle der Höchsten Harmonie, dann gehen Sie durch das Tor der Himmlischen Reinheit und treten in den Palast der Irdischen Ruhe, die Halle der Einheit und viele weitere Bereiche ein. Und wer genügend Zeit und Ausdauer hat, um die gesamte Anlage zu besichtigen, wird auch den Kaiserlichen Garten sehen, über den noch mehr Paläste zu beiden Seiten zu erreichen sind. Dieser Teil der Verbotenen Stadt, der oftmals übersehen wird, lädt Sie ein, ein wahres Labyrinth von Galerien, Toren und Innenhöfen zu erkunden.

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Siehe Kartenansicht

Jingshanqian Street 4, Dongcheng District, Peking

Nordeingang, vom Jingshan-Hügel aus gesehen

Jingshan-Park

Vorbei am Tor der Göttlichen Macht, am nördlichen Eingang zur Verbotenen Stadt, liegt der Jingshan-Park. Dieser künstliche Hügel wurde aus den riesigen Mengen von Erde angehäuft, die für den 52 m breiten und 5 m tiefen Wassergraben rund um die Verbotene Stadt ausgegraben wurden. Von hier aus können Sie aus Pavillons mit Namen wie „Schöne Aussicht“ und „Gesammelte Düfte“ die Dächer der Verbotenen Stadt überschauen.

Der Guanmiao-Pavilion im Jingshan-Park