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Die ‚große englische Mauer‘

Der Hadrianswall, der entlang der Grenze zwischen England und Schottland verläuft, ist die Version der Chinesischen Mauer aus der Römerzeit. Dieser Wall wurde errichtet, um die nördlichen Barbarenstämme fernzuhalten, denn dieses Militärgebiet war heftig umkämpft. Im Laufe der Zeit wurden auch zahlreiche Festungen und Badehäuser aus der Römerzeit freigelegt und wiederhergestellt, die heute einen guten Einblick in das Leben in der Römerzeit bieten.

Im Jahre 122 n. Chr. hatte Kaiser Hadrian den Bau eines Walls von der Irischen See bis zu dem Punkt, an dem heute die Stadt Newcastle liegt, anordnen lassen. Trotz des kolossalen Aufwands für den Bau dieser Anlage hatten die 9.000 Wachsoldaten ihre Posten nach 20 Jahren aufgegeben, und das Verteidigungssystem begann, zu verfallen. Wer dem Lauf der Hadrianswalls heute folgt, der wird hügelige Landschaften durchqueren, in denen heute noch so manche Spuren aus der Römerzeit zu sehen sind. So werden Sie zwischen Bauerndörfern (mit einigen hervorragenden Pubs!) Überresten alter Badehäuser, Türme und Festungen begegnen.

Der Wall bei Sycamore Gap
Der Wall bei Sycamore Gap

Newcastle

Fünf Museen entlang des Walls

Außer mehreren archäologischen Funden, die in der Region zu sehen sind, wurden in jüngster Zeit auch verschiedene Museen entlang des Hadrianswalls eingerichtet. Das Great North Museum in Newcastle hat einen Raum mit einer Ausstellung von Skulpturen und Inschriften, die die Geschichte des Baus und der Bewachung des Walls erzählen.
In der Nähe von Newcastle wurden eine Festungsanlage und ein Badehaus namens Segedunum vollständig freigelegt und wiederhergestellt. Besteigen Sie den 35 m hohen Wachturm und bewundern Sie die Speerspitzen und Rundsteine, die für die Angriffe auf die Feinde verwendet wurden. Es gibt selbst eine steinerne Toilette, die auf die Römerzeit zurückgeht. In der nahegelegenen kleinen Stadt South Shields ist eine Replika des Fort Arbeia zu besichtigen. In der Kaserne sind alte Münzen, Juwelen, Schwerter und Kettenhemden – alles notwendige Objekte, um in einer Schlacht zu siegen – ausgestellt. Weitere Ausgrabungen sind noch im Gange.

Am anderen Ende des Walls, an der Küste von Cumbria, finden Sie das Senhouse Roman Museum, in dem beeindruckende Altäre und Skulpturen aus der einstigen Festung ausgestellt sind. Von dem rekonstruierten Wachturm aus haben Sie einen Blick auf die Irische See und die Festungsanlage. Und wenn Sie gerne das Leben eines römischen Soldaten nacherleben möchten, dann sehen Sie sich den 3D-Film in dem lebendigen Museum der Römischen Streitkräfte (Roman Army Museum) an. Draußen ist auch einer der besterhaltenen Abschnitte des Hadrianswalls zu sehen.

Hadrianswall

Von Küste zu Küste

Am besten lässt der Hadrianswall sich erkunden, wenn Sie dem 135 km langen markierten Wanderweg, dem ‚Hadrian‘s Wall Path‘, folgen. Auf diesem Weg können Sie in sieben Tagen von Küste zu Küste wandern. Der Weg verläuft durch hügelige Felder, Ackerland, Wiesen und wilde Heidefelder bis hin zu den Salzsümpfen an der Westküste. Entlang des Weges sollten Sie auch ruhig in den einen oder anderen Pub einkehren, um köstliche Mahlzeiten und heimische Biere zu probieren und einen Hauch der dörflichen Lebensart zu genießen...

Wandern entlang des Hadrianswalls