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Die historischen Glockengiebel von Punda

Die Glockengiebel an der Handelskade bilden das Motiv der meisten Postkarten, die aus Willemstad verschickt werden. Die pittoresken Häuser erinnern an die Kanäle von Amsterdam, nur mit einem großen Unterschied, nämlich den bunten Farben der Gebäude, wie ocker, orange, hellblau oder pink. Der erste Niederländische Gouverneur behauptete, das von den weißen Giebeln reflektierende Sonnenlicht bereite ihm Kopfschmerzen. So ließ er die Häuser in anderen Farben tünchen. Später kam heraus, dass er ein Geschäft mit einem niederländischen Farbenhersteller abgeschlossen hatte!

Punda ist die malerischste Stadtansicht in der Karibik. Der älteste Teil von Willemstad weist ein beeindruckendes Ensemble von Gebäuden im niederländischen Kolonialstil auf. Fort Amsterdam, der gegenwärtige Sitz der Regierung von Curaçao, war die erste zahlreicher Festungen, die hier im 17. Jahrhundert von den Niederländern errichtet wurden. Im nahegelegenen Waterfort sind heute Restaurants, Terrassen und moderne Kneipen direkt an der Uferpromenade eingerichtet. Auf den Speisekarten stehen typische holländische Favoriten, wie Kroketten und Bier; die Preise sind in Gulden, der ehemaligen Währung der Niederlande, angegeben.

Die bunten Kaufmannshäuser an der Handelskade
Die bunten Kaufmannshäuser an der Handelskade

Curaçao

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Punda

Der historische Kern von Willemstad mit seinen Gebäuden im Kolonialstil ist einer der 6 Orte der Karibik, die heute auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen. Diesen Titel erhielt es unter anderem aufgrund des „Stolzes von Curaçao“, des Penha-Gebäudes an der Ecke von Handelskade und Heerenstraat. Dieses riesige kanariengelbe Lagerhaus und Wohngebäude mit seinem roten Ziegeldach aus dem Jahre 1708 hat nicht weniger als 4 typische Glockengiebel. Die elegant geschwungenen Linien, Ornamente und Voluten weisen jedoch darauf hin, dass die Häuser im Kolonialstil von Willemstad nicht so „niederländisch“ sind wie sie auf den ersten Blick erscheinen, denn die Architekten waren oftmals von anderen Kolonialmächten, wie den Spaniern oder Portugiesen, beeinflusst.


Gleich gegenüber vom Penha befindet sich eine weitere der Hauptsehenswürdigkeiten der Insel: die Königin-Emma-Brücke aus dem Jahr 1888, von den Einheimischen auch als die „Fährbrücke“ genannt. Diese Verbindung zwischen den Stadtteilen zu beiden Seiten der St. Anna-Bucht ist die einzige schwimmende hölzerne Pontonbrücke der Welt. Sie öffnet sich unzählige Male am Tag, um Schiffe in den Hafen hereinzulassen; dann müssen die Fußgänger die Bucht mit einem ponchi, einem Fährboot, überqueren.

“„Klein-Amsterdam“ in den Tropen: eine bunte Mischung von Häusern in ocker, orange, hellblau und zartem rosa.”

Unsere Jungs im Westen

Die Spanier „entdeckten“ Curaçao und seine Indianer-Bevölkerung im späten 15. Jahrhundert. Doch als sie keine kostbaren Bodenschätze fanden, nannten sie es eine isla inútil, eine nutzlose Insel, und so gaben sie es wenig später auf. Im Jahr 1634 wurde die Insel von der Niederländischen Westindien-Kompanie erobert. Damit begann sofort der Bau des „Fort Amsterdam“, um den strategisch gelegenen Hafen zu verteidigen, und es wurden Zuckerrohr-, Baumwoll- und Tabakplantagen angelegt. Curaçao entwickelte sich zum Zentrum des niederländischen Sklavenhandels, und Willemstad wurde zur blühenden Hafenstadt. Die Insel ist noch heute Zeuge ihrer Vergangenheit, denn keine andere Insel der Karibik weist mehr denkmalgeschützte Gebäude und Monumente (etwa 860 an der Zahl) auf als Curaçao.