KLM uses cookies.

KLM’s websites use cookies and similar technologies. KLM uses functional cookies to ensure that the websites operate properly and analytic cookies to make your user experience optimal. Third parties place marketing and other cookies on the websites to display personalised advertisements for you. These third parties may monitor your internet behaviour through these cookies. By clicking ‘agree’ next to this or by continuing to use this website, you thereby give consent for the placement of these cookies. If you would like to know more about cookies or adjusting your cookie settings, please read KLM’s cookie policy.

Vermutlich ist Ihr Browser nicht aktuell.
Um alle Funktionen auf KLM.com zuverlässig anwenden zu können, empfehlen wir Ihnen, ein Update Ihres Browsers durchzuführen oder einen anderen Browser zu verwenden. Sollten Sie Ihren Browser weiterhin verwenden, können einige Teile dieser Website nicht richtig bzw. überhaupt nicht dargestellt werden. Außerdem sind Ihre persönlichen Daten mit einem aktuellen Browser besser geschützt.

 

Auf den Spuren von Edvard Munch

Das Gemälde Der Schrei (norweg. Skrik) von Edvard Munch ist zweifelsohne das berühmteste norwegische Gemälde. Das Bild eines Mannes mit seinem Mund weit offen, Augen voller Angst und Schrecken und den Händen über den Ohren ist auf der ganzen Welt bekannt. Dieses Gemälde bildete den Auftakt zum Expressionismus, dem Kunststil, der vielmehr ein Ausdruck der Emotionen (als der Wirklichkeit) war. Munch hat vier Varianten von Der Schrei angefertigt.

„Die Sonne ging unter – plötzlich wurde der Himmel blutrot – ich hielt einen Augenblick inne, denn ich fühlte mich erschöpft, und lehnte mich an einen Zaun – da sah ich Blut und Feuerzungen über dem blau-schwarzen Fjord und der Stadt – meine Freunde gingen weiter; nur ich stand da, vor Angst zitternd – und ich empfand so etwas wie einen unendlichen Schrei, der durch die Natur ging.“ Munch fand seine Inspiration für sein ergreifendes Meisterwerk bei einem Spaziergang auf dem Ekeberg über Oslo. Folgen Sie den Spuren von Edvard Munch rund um den Oslofjord, um die Stellen zu entdecken, an denen er malte, und um einige Museen und Ateliers zu besuchen.

Der ‚Schrei‘ wurde für € 90 Millionen verkauft!
Der ‚Schrei‘ wurde für € 90 Millionen verkauft!

Oslo

Der Schrei in der Nasjonalgalleriet

Wo ist Der Schrei heute zu finden?

Im Jahr 2012 zahlte ein amerikanischer Multi-Millionär €90 Millionen für eine Variante von Der Schrei in Pastellfarben auf Karton – ein Rekord für das teuerste Gemälde in Privatbesitz! Die anderen drei Varianten sind alle nach wie vor in Oslo zu sehen. Das Original (Öl auf Leinwand) hängt im Munch-Raum der Nasjonalgalleriet. Das Gemälde war am Tage der Eröffnung der Olympischen Winterspiele von Lillehammer 1994 gestohlen worden. Die Diebe hatten eine Nachricht mit den Worten hinterlassen: „Danke für die mangelnde Sicherheit!“ Doch das Gemälde wurde einige Monate später wieder aufgefunden.

+ Mehr darüber lesen

Kartenansicht

Nasjonalgalleriet, Universitetsgata 13, Sentrum, Oslo

Edvard Munchs eigenes Museum

Zwei weitere Varianten von Der Schrei, ein Ölgemälde und ein Pastellgemälde, sind im Munch-Museum in Tøyen ausgestellt.  Das Museum beherbergt rund 20.000 Werke von Munch; das ist die Hälfte des gesamten Werks des Künstlers. Auch dieses Museum war einem Kunstraub zum Opfer gefallen. Im Jahr 2004 hatten zwei maskierte und bewaffnete Männer Der Schrei und die Madonna bei helllichtem Tage von der Wand genommen. Die Gemälde waren zwei Jahre später wieder aufgetaucht.

+ Mehr darüber lesen

Der Schrei im Munch-Museum

Kartenansicht

Munchmuseet, Tøyengata 53, Tøyen, Oslo

Der Ekeberg, wo Munch sich zu Der Schrei inspiriert hatte

Der Schrei war auf dem Ekeberg zu hören!

Edvard Munch fand seine Inspiration für Der Schrei bei einem Spaziergang auf dem Ekeberg, der mit der Straßenbahn Linie 18 oder 19 zu erreichen ist. Täglich traf er sich mit seinem Freund, dem berühmten Dichter und Dramenschriftsteller Henrik Ibsen, in dem einst beliebten Café des Grand Hotels. Er hatte seine Jugend an fünf verschiedenen Adressen in Grünerløkka, in einem einst ruhigen und zurückgezogenen, heute lebendigen Szene-Viertel, verbracht. Hier in der Nähe, auf dem Vår Frelsers Gravlund-Friedhof, liegt er auch, ebenso wie viele weitere berühmte Norweger, begraben.

+ Mehr darüber lesen

Kartenansicht

Ekeberg, Oslo

Fotodanksagungen

  • Der Schrei in der Nasjonalgalleriet: Edvard Munch: The Scream, 1893, National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo, © Munch Museum / Munch-Ellingsen Group / BONO, Oslo 2014
  • Der Schrei im Munch-Museum: Edvard Munch: The Scream, 1893, National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo, © Munch Museum / Munch-Ellingsen Group / BONO, Oslo 2014