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Bloomsbury: das Viertel der Künstler und Literaten

In einem Zitat der berühmten britischen Schriftstellerin Virginia Woolf (1882-1941) heißt es: „Alle Leute, die ich am meisten respektiere und bewundere, waren einmal das, was man Bloomsbury nennt“. Sie war nur eine der vielen, die sich den Londoner Stadtteil Bloomsbury auserkoren hatten. Dieser ruhige und erhabene Stadtteil entwickelte sich in den ersten 3 Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, als die Bloomsbury Group, eine Gruppe von Künstlern, Schriftstellern, Philosophen und Intellektuellen, hier ansässig war, zu einem Zentrum der Kunst, Literatur und Wissenschaft.

Die berühmte Bloomsbury Group verlieh dem Londoner Stadtteil Bloomsbury seinen Ruf als Viertel der Intellektuellen. Kleine Buchläden, Galerien, Ateliers und Literaten-Pubs erinnern uns heute noch an jene Tage, in welchen sich diesem Bund zugehörige Schriftsteller, Künstler und große Denker jeden Donnerstagabend hier trafen, um zu philosophieren. Gemeinsam wetterten sie gegen die viktorianischen Moralvorstellungen und Geisteshaltungen. Eine Tafel im Bloomsbury Square mit den größten Namen, darunter auch Virginia Woolf, erinnert an diese berühmten Zusammenkünfte. Dieses Viertel, in dem sich auch das British Museum und die University of London befinden, ist auch heute noch bei Schriftstellern und Künstlern gleichermaßen beliebt.

Ein Haus der Bloomsbury-Group am Gordon Square
Ein Haus der Bloomsbury-Group am Gordon Square

London

Literaten-Rundgang

Virginia Woolf hatte ihren Ehegatten, Leonard Woolf, in der Bloomsbury Group kennengelernt. Zusammen mit ihrer Schwester Vanessa und deren Ehegatten Cliff Bell, einem post-impressionistischen Maler, sowie dem Kunstkritiker Roger Fry, trugen sie zur Akzeptanz ihrer Gedanken und Konzepte wie ihrer Kunst in Großbritannien bei. Andere bedeutende Mitglieder der Gruppe waren der Ökonom John Maynard Keynes, der Biograph und Kritiker Lytton Strachey und die Malerin Dora Carrington.

Schauen Sie genau hin, dann finden Sie zahlreiche Erinnerungen an das Leben dieser Künstler und Literaten. Blaue Tafeln an den Fassaden weisen auf die Adressen hin, an denen die Mitglieder der Gruppe einst gewohnt haben. Einige hatten sich eine Zeitlang rund um den Gordon Square angesiedelt. So hatten Bertrand Russell im Haus Nr. 57, Lytton Strachey im Haus Nr. 51 und Vanessa und Clive Bell, Keynes und die Familie Woolf im Haus Nr. 46 gewohnt. Strachey, Dora Carrington und Lydia Lopokova (Gattin von Keynes) hatten jeweils eine Zeitlang im Haus Nr. 41 gewohnt. Virginia und Leonard Woolf hatten auch 4 Jahre lang im Haus Nr. 29 am Fitzroy Square gewohnt.

Tafel am Haus von Virginia Woolf

Nostalgie in „Noho“

Eine weitere Gegend, die mit Bloomsbury assoziiert wird, befindet sich in gut zu Fuß erreichbarer Nähe von beliebten Touristen-Zielen wie Soho, Piccadilly Circus und Covent Garden. Die Charlotte Street ist eine reizende Straße mit einer Mischung von traditionellen und modern-zeitgenössischen Restaurants und Bistros. Bereits zur Blütezeit der Bloomsbury Group war sie recht beliebt. Die berühmteste Adresse hier ist wohl die Fitzroy Tavern an der Nr. 16, ein traditioneller Pub, der von vielen der großen Dichter und Schriftsteller frequentiert wurde. Im Laufe der Jahre wurde dieser Stadtteil zu einer Verlängerung von Soho; so ist er heute auch als „Noho“ (Nord-Soho) bekannt.

“Speisen Sie mit den Einheimischen in der Charlotte Street, um sich wie ein echter Londoner zu fühlen.”

Das bunte Charlotte Street Hotel
Das British Museum

Das älteste Museum der Welt

Das British Museum, das älteste Museum der Welt, ist die wohl größte Touristenattraktion in Bloomsbury. Seine 94 Räume beherbergen Schätze aus über 12 Millionen Jahren Weltgeschichte. Die berühmtesten Objekte sind die ägyptischen Mumien. Dutzende von gut erhaltenen Mumien in Sarkophagen sind hier ausgestellt. Interessant ist ein Vergleich mit dem Lindow-Mensch, einer auf natürliche Weise mumifizierten Leiche, deren Alter auf etwa 2000 Jahre geschätzt wird und deren Haut nahezu intakt ist. Ein weiteres Objekt, das Sie unbedingt sehen sollten, ist das Lindisfarne-Evangeliar, ein prächtig verziertes Manuskript aus der Zeit um das Jahr 700.

Fotodanksagungen

  • Tafel am Haus von Virginia Woolf: Christian Luts, Flickr
  • Das bunte Charlotte Street Hotel: Garry Knight, Flickr
  • Das British Museum: Dan Breckwoldt, Shutterstock