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Museumsinsel: eine Schatzinsel voll mit Kunst aus der ganzen Welt

Eine der Inseln in der Spree beherbergt so weltbekannte Kunst, dass die UNESCO sie auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt hat. Der Kulturkommission der UN zufolge ‚veranschaulicht die einzigartige Gebäudesammlung mehr als ein Jahrhundert modernes Museumsdesign‘. Es begann im 16. Jh. mit dem Lustgarten unweit des Stadtschlosses und heute befinden sich 5 der renommiertesten Museen der Welt auf der Museumsinsel.

Das aus dem 16. Jh. stammende Stadtschloss stand hier auf der Insel, wurde aber 1950 vom stellvertretenden Ministerpräsidenten der DDR, Walter Ulbricht, gesprengt und wird derzeit wieder aufgebaut. Der Palastgarten ist noch immer vorhanden. Er befindet sich neben dem majestätischen Berliner Dom und dem Alten Museum voller klassischer Antiquitäten. Aber die Insel ist hauptsächlich wegen ihrer wunderbaren Museen bekannt. Das Neue Museum beherbergt Sammlungen ägyptischer und prähistorischer Kunst sowie antike historische Artefakte. In der Alten Nationalgalerie werden Gemälde und Skulpturen ausgestellt. Das Pergamonmuseum beherbergt riesige Bauten antiker Klassik und im Bode-Museum werden eine Münzsammlung sowie byzantinische Kunst ausgestellt. Nacheinander: drei von Berlins berühmtesten Kunstschätzen.

Nofretete, Paradestück des Neuen Museums

‘Die schönste Frau in Berlin'

Vergessen Sie Marlene Dietrich oder Hildegard Knef: Die schönste Frau in Berlin ist Königin Nofretete. Zusammen mit Pharao Echnaton regierte sie Ägypten im 14. Jh. v. Chr. Ihre Kalksteinbüste ist über 3.000 Jahre alt und war die meiste Zeit davon begraben. Außer einigen kleinen Beschädigungen ist Nofretete vollständig erhalten. 1912 wurde sie von einem deutschen Archäologen an der Stelle ausgegraben, an der einst das Atelier des königlichen Bildhauers Thutmosis stand. Jetzt ist sie im Neuen Museum zu bewundern.

Caspar David Friedrichs Mönch

Gekleidet in ein flatterndes Gewand steht Caspar David Friedrichs einsamer Mönch am Meer. Der ‚Maler der Stille‘ ist wegen seiner romantischen Landschaften berühmt geworden. Trotzdem sind nur einige seiner Werke tatsächlich in Deutschland zu sehen. Sein Werk mit dem Titel ‚Der Mönch am Meer‘ zeigt einen Mann, wie üblich von hinten, der von der Erhabenheit der Natur in den Schatten gestellt wird. Der helle Himmel, der leere Strand und das trostlose Meer sind überwältigend. Das Gemälde wird in der Alten Nationalgalerie ausgestellt, zusammen mit der ‚Abtei im Eichwald‘.

‚Der Mönch am Meer’ von Caspar David Friedrich
Das Pergamonmuseum

Ein griechischer Tempel in Berlin

Ein antikes und reich verziertes Stadttor aus Babylon, ein bunter Prunksaal aus dem 15. Jh. aus Aleppo, ein riesiges Markttor aus Milet – bei einer solchen Sammlung ist es nicht verwunderlich, dass das Pergamonmuseum Deutschlands meist besuchtes Museum ist. Das Paradestück ist der Pergamonaltar, ein griechischer Tempel aus dem 2. Jh. v. Chr., verziert mit einem 115 m langen Fries mit Abbildungen von Göttern und Riesen. Der riesige Altar wurde 1878 von einem deutschen Archäologen in der jetzigen Türkei ausgegraben, nach Berlin transportiert und rekonstruiert. Später wurde das Pergamonmuseum um den Altar herumgebaut.

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Museumsinsel, Mitte, Berlin

Fotodanksagungen

  • Nofretete, Paradestück des Neuen Museums: Santiago Atienza, Flickr
  • ‚Der Mönch am Meer’ von Caspar David Friedrich: adatw, Flickr
  • Das Pergamonmuseum: pio3, Shutterstock