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(N)Ostalgie der DDR

Am 9. November 1989 endete die Trennung Ostberlins vom Westen mit dem Fall der Berliner Mauer. Auch wenn Ost und West seit nun fast drei Jahrzehnten wiedervereinigt sind, wurde ein Stück ‚Ostalgia‘ aus diesem Kapitel der Geschichte erhalten. So können Sie als Besucher an einer Trabi-Safari durch Berlin teilnehmen, in einem Ostberliner Hotel übernachten und eine einstige DDR-Mahlzeit in einem DDR-Restaurant probieren.

Wir schreiben das Jahr 1949, und seit nun vier Jahren ist Deutschland, einschließlich der Hauptstadt Berlin, das mitten in der sowjetischen Zone liegt, in vier Zonen der Besatzungsmächte aufgeteilt. Die Sowjetunion hat beschlossen, den kommunistischen Staat der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) auf dem Gebiet ihrer Zone zu gründen, und das sollte weitreichende Folgen haben: In der Zeit zwischen 1949 und 1961 flohen rund 2,5 Millionen Menschen über die unzulänglich bewachte Grenze aus dem damaligen Ostdeutschland (und aus Ostberlin). Das hatte schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft, und es gab eine Güterknappheit, da die Bewohner Westberlins in Scharen über die Grenze strömten, um sich billige Waren aus dem Osten zu beschaffen. So hatte die Regierung der DDR am 12. August 1961 den Beschluss gefasst, dieses Problem durch den Bau einer Mauer zwischen Ost- und Westberlin zu lösen. Am 6. November desselben Jahres war die Berliner Mauer, eine sichtbare Grenze zwischen Ost und West, fertiggestellt.

Innerer Bereich an der Berliner Mauer
Innerer Bereich an der Berliner Mauer

Berlin

Mit dem Trabi unterwegs...

Er ist kaum größer als eine Plätzchendose auf Rädern, doch der Trabant (im Volksmund auch ‚Trabi‘ genannt) ist ideal, um Berlin zu erkunden. Für dieses Symbol der ehemaligen DDR gibt an mehreren Punkten der Stadt Verleihgeschäfte. Unternehmen Sie eine selbständige Fahrt mit dem Trabant vorbei an den verschiedenen Attraktionen oder schließen Sie sich einer Trabant-Safari in Begleitung eines Tourenführers an, der verschiedene Wagen durch die Stadt führen wird. Die Tour führt an mehreren historischen Gebäuden und Baudenkmälern vorbei, wobei Sie auch einige bedeutende Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg und der DDR zu sehen bekommen. Höhepunkte sind der Reichstag, Checkpoint Charlie und die East Side Gallery: eine witzige Art und Weise, die deutsche Hauptstadt zu entdecken!

Trabant-Safari durch Berlin

Erleben Sie die DDR

Um einen echten Einblick in das Leben in der ehemaligen DDR zu gewinnen, sollten Sie das DDR-Museum in Berlin-Mitte besuchen. Dieses Museum, das im Jahr 2006 eingeweiht wurde, ist heute eines der meistbesuchten Museen in ganz Berlin. Das Museum behandelt alle Aspekte des Lebens in der ehemaligen DDR, wie Bildung, Arbeit, Schule und Wirtschaft. Alles im Museum ist interaktiv, d.h. Sie dürfen alles anfassen, Schränke und Schubladen öffnen, Sexualerziehungshefte durchblättern und sich nicht zuletzt auch Spionage-Tonbänder ansehen und anhören. Das DDR-Museum bietet einen wahrheitsgetreuen Einblick in die Vergangenheit.

Ostdeutsches Wohnzimmer im DDR-Museum

Ein Geschmack der Vergangenheit

Besucher können im DDR-Restaurant Domklause an der Spree sprichwörtlich eine Kostprobe der Vergangenheit nehmen: Das Restaurant befindet sich in demselben Block wie das berühmt-berüchtigte Palasthotel, in dem die Stasi zu DDR-Zeiten wichtige Gäste empfing, und hier werden die Originalrezepte des Hotels rekonstruiert. Bestellen Sie sich eine Ketwurst (‚Hot Dog‘) oder ein Jägerschnitzel mit Nudeln. Nach einer herzhaften Mahlzeit lädt das Ostel, eine Herberge mit echter DDR-Einrichtung zu vorkapitalistischen Preisen zum Entspannen ein (ein Doppelzimmer kostet € 32,00 pro Übernachtung).

“Jägerschnitzel, Hamburger und Würste: typische DDR-Mahlzeiten”

„Good Bye, Lenin!“

Wer gerne mehr über das Leben in der ehemaligen DDR erfahren möchte, dem empfehlen wir den Film „Good Bye, Lenin!“ (2003). Der Hauptdarsteller, Alex Kerner, hat sein ganzes Leben lang in Ostberlin gewohnt. Als seine Mutter, eine überzeugte Befürworterin des sozialistischen DDR-Regimes, im Oktober 1989 in ein Koma fällt und erst nach dem Fall der Mauer wieder aufwacht, hat er ein großes Problem: Sie leidet unter Herzschwäche, und die neue Welt des Kapitalismus könnte für sie tödlich sein! Um seine Mutter vor einem erneuten Herzinfarkt zu bewahren, lässt er in der familiären Wohnung den Sozialismus wiederauferstehen. Seine Mutter hat von den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nichts mitbekommen. Doch der Plan funktioniert nur solange, bis seine Mutter eines Tages Fernsehen schaut und aus ihrem Bett aufsteht...!

“Sehen Sie sich den Film „Good Bye, Lenin!“ über das Leben in der DDR an!”

Fotodanksagungen

  • Trabant-Safari durch Berlin: T.W. van Urk, Shutterstock
  • Ostdeutsches Wohnzimmer im DDR-Museum: Laika ac, Flickr