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Oslo für Liebhaber von moderner Kunst

Zwar ist Oslo eine kleine Stadt mit einer Bevölkerung von nur 600.000 Einwohnern, so hat sie dennoch jede Menge Kunst zu bieten; denn es gibt nicht nur mehrere Dutzend Galerien, sondern auch rund 50 Museen und Ausstellungen – von Edvard Munch über die Wikingerschiffe bis hin zum Friedensnobelpreis. Doch auch Liebhaber von moderner Kunst brauchen nicht enttäuscht zu sein, denn mit der Eröffnung des Astrup Fearnley-Museums hat Oslo jetzt eine weitere Attraktion zu bieten!

Die meisten Museen verlangen recht geringe Eintrittspreise. Einige Museen, einschließlich des Museums für Moderne Kunst und des Stenersen-Museums, bieten sogar sonntags Eintritt frei. Anstatt für die Museen einzeln zu bezahlen, können Sie sich auch den Oslo-Pass (NOK 270,- für 24 Stunden, das entspricht ca. €33,-) besorgen; dieser bietet Ihnen den Eintritt in mehrere Dutzend Museen. Wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie Ihren Besuch sorgfältig planen sollten, da die meisten Museen nur von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet und viele montags geschlossen sind.

Oslo: eine Stadt mit reichlich Kunst
Oslo: eine Stadt mit reichlich Kunst

Oslo

Das Astrup Fearnley-Museum von Renzo Piano

Das gläserne Segelboot von Renzo Piano

Nach dem Opernhaus ist die neueste stolzeste Errungenschaft der norwegischen Hauptstadt das von Renzo Piano konzipierte Astrup Fearnley-Museum. Dieser berühmte Architekt hat auch das Pariser Centre Pompidou und den neuen Londoner Wolkenkratzer ‚The Shard‘ entworfen; außerdem wurde auch unter seiner Leitung die gesamte Restaurierung des Potsdamer Platzes in Berlin durchgeführt. Das neue futuristische Gebäude, dessen Kosten für den Bau sich auf €80 Millionen beliefen, glitzert am Oslofjord mit seinem gläsernen Dach in der Form des Segels eines Dreimasters. Auch die hier ausgestellte Kunst ist zum Teil sehr expressiv – von dem kitschigen ‚Blow Job‘ von Jeff Koons bis hin zu den prä-operativen Genitalien von Damien Hirst.

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Astrup Fearnley Museet, Strandpromenaden 2, Tjuvholmen, Oslo

Die Schätze des enorm reichen Stenersen

Während seiner Lebzeiten hatte der außerordentlich reiche Rolf Stenersen eine bedeutende Sammlung modernistischer, realistischer und avantgardistischer Kunst aus Norwegen aus der Zeit von 1850 bis 1970 zusammengetragen. Nach seinem Tode hatte er der Stadt Oslo 300 Gemälde und Hunderte von Skizzen und Zeichnungen vermacht. Diese sind heute, neben zwei anderen Privatsammlungen, im Stenersen-Museum bei Aker Brygge zu bewundern. Die Meisterwerke sind Gemälde von Edvard Munch, Ludvig Karsten und Amaldus Nielsen.

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Kunst im Stenersen-Museum

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Stenersenmuseet, Munkedamsveien 15, Sentrum, Oslo

Museum für Moderne Kunst in Oslo

Moderne Kunst in einem Bankarchiv

Die strenge Fassade des alten Bankgebäudes weist in keiner Weise auf das kleine, aber schöne Museum hin, das sich dahinter verbirgt; dieses zeigt Kunst aus der Nachkriegszeit. Draußen, auf der Bankplassen, rostet ein großes Kunstwerk mit dem Namen Shaft von Richard Serra langsam vor sich in, während die aus Granit und Marmor gearbeiteten Innenräume des Museums im Jugendstil eine rotierende Sammlung von 5.000 Werken und heitere zeitweilige Ausstellungen beherbergen. Außerdem gibt es auch einen bequem angeordneten Museumsladen und ein schönes Café. Die Eintrittskarte ist für drei weitere staatliche Museen gültig.

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Museum für Moderne Kunst (Museet for Samtidskunst), Bankplassen 4, Sentrum, Oslo

Fotodanksagungen

  • Das Astrup Fearnley-Museum von Renzo Piano: Nic Lehoux, Astrup Fearnley Museum
  • Kunst im Stenersen-Museum: Geir Arne Brevik, Flickr
  • Museum für Moderne Kunst in Oslo: Morten Thorkildsen/Innovation Norway, Visitnorway.com