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Otrobanda: Die andere Seite von Willemstad

Die Bezeichnung Otrobanda, die für den Stadtteil auf der anderen Seite der berühmten Pontonbrücke von Willemstad, ist Papiamento für „das andere Ufer“. Viele Besucher überqueren die Brücke, um die bekannte Ansicht der pastellfarbenen Häuser an der Handelskade in Punda zu fotografieren. Außer dieser pittoresken Ansicht bietet die andere Seite auch zahlreiche Restaurants, Luxushotels und ein erstaunliches Einkaufszentrum.

In seiner kolonialen Blütezeit wurde Willemstad, dessen Bevölkerung rapide anstieg, um einen Stadtteil auf der gegenüberliegenden Seite der St.-Anna-Bucht erweitert. Doch die „andere Seite“ wurde schon bald zum weniger beliebten Teil von Punda; wer innerhalb der Stadtmauern nicht geduldet wurde, wurde dorthin abgeschoben und musste in bescheidenen Häusern in kleinen Straßen leben. Diese Situation begann sich ab 1888 zu ändern. Nach der Eröffnung der Königin-Emma-Brücke zogen wohlhabende Kaufleute hinüber auf die andere Seite, und so begann mit dem Bau großer Kaufmannshäuser, wie sie am Brionplein-Platz zu sehen sind, eine neue Ära.

Bunte Fassaden in Otrobanda
Bunte Fassaden in Otrobanda

Curaçao

Ein einzigartiger Fünf-Sterne-Hotelkomplex

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war der neue Stadtteil von Otrobanda ebenso groß und wohlhabend wie Punda. Doch dieses sollte nicht von langer Dauer sein: Die Lagergebäude und die kleinen Paläste aus der Kolonialzeit verfielen, und in Otrobanda zogen die Kriminellen ein. Dennoch wurde dieser Stadtteil 1997 in die Liste der Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, um ihn vor weiterem Verfall zu bewahren, und so bekam der niederländische Unternehmer und Multimillionär Jacob Gelt Dekker Interesse an dem Ort.


Dekker hatte eine Vision: Er kaufte 100 Häuser aus der Kolonialzeit auf und baute sie zu einem beeindruckenden Fünf-Sterne-Hotelkomplex einschließlich Swimmingpools, Läden, Restaurants, Kneipen, einem Wellness-Center und Museum über den Sklavenhandel um. Das Projekt war ein Erfolg, und Kurá Hulanda, Papiamento für „Niederländischer Hof“, ist jetzt ein Mitglied der angesehenen Kette der „Small Luxury Hotels of the World“. Zahlreiche Mitarbeiter des Hotels kommen tatsächlich aus dem ehemals problembelasteten Stadtteil von Otrobanda, der seit dem Bau des Hotels ebenfalls weitestgehend restauriert wurde. Heute bildet Otrobanda zusammen mit Punda das Zentrum von Willemstad.

“100 Häuser aus der Kolonialzeit wurden zu einem beeindruckenden Fünf-Sterne-Hotelkomplex umgebaut.”

Resorthotel in einem einstigen Kolonialhaus

Von einer niederländischen Feste zum Einkaufszentrum

Ein weiteres hervorragendes Beispiel für die erstaunliche Restaurierung von Otrobanda ist das Riffort, eine der acht Festungen auf Curaçao. Die 56 Kanonen dieser Festung, die im Jahre 1828 an der östlichen Spitze der St. Anna-Bucht errichtet wurde, sollten die Festung verteidigen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Festung von den amerikanischen Streitkräften besetzt, um den Hafen mit einem riesigen Stahlnetz gegen die deutschen U-Boote abzuschirmen. Nach dem Ende des Kriegs wurde die Festung aufgegeben, bis ein neuer Zweck für sie gefunden wurde: Hinter den mehrere Meter starken Mauern des Riffort verbergen sich jetzt ein Luxus-Einkaufszentrum, teure Restaurants und ein Fünf-Sterne-Hotel.

Fotodanksagungen

  • Resorthotel in einem einstigen Kolonialhaus: Charles Hoffman, Flickr