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Poetische Ansichten von Hangzhou

Der Westsee bei Hangzhou ist für die Chinesen „ein kleines Stück Himmel auf Erden“. Berühmte Maler, Dichter und Schriftsteller sollen den See besucht haben, um sich zu inspirieren und sich so in die Gärten, Pagoden und Inseln des Sees verliebt haben, dass sie ihn nie wieder verlassen hätten. Den Reisenden, die die Region später entdeckten, ist es zum Teil zu verdanken, dass im Laufe des letzten Jahrhunderts noch mehr Seen und Tempel hinzugefügt wurden.

Der heutige Westsee ist eine Kulturlandschaft Er wurde seit dem 9. Jahrhundert komplett umgestaltet, indem Tempel, Pagoden, Pavillons, Gärten und sogar komplette Inseln gebaut wurden. Um eine perfekte Harmonie zwischen Natur und Kultur zu suggerieren, wurden einige der malerischsten Orte und Szenen des Sees mit poetischen Namen benannt wie ‚Herbstmond über dem ruhigen See‘ und ‚Schmelzender Schnee auf der durchbrochenen Brücke‘, die sehr träumerisch und romantisch klingen. Diese faszinierenden Orte besucht man am besten mit dem Boot oder Fahrrad.

Westsee in der Abenddämmerung
Westsee in der Abenddämmerung

Hangzhou

Legende der Schlange

Die Bewohner von Hangzhou sind recht abergläubisch, wie die Geschichte der Leifeng-Buddha-Pagode zeigt. Dieser Pavillon am Rande des Sees wurde im Jahre 975 auf Geheiß des Königs Qian Chu zu Ehren einer seiner Konkubinen erbaut. Zur Zeit der Ming-Dynastie hatten die Japaner versucht, das Gebäude in Brand zu stecken, doch wie durch ein Wunder ist es erhalten geblieben. Weil die Besucher aus Aberglauben Steine als Glücksbringer entfernt hätten, um sich vor Krankheiten und anderen Leiden zu bewahren, sei die Pagode im Jahre 1924 eingestürzt. Das mag nach einem traurigen Ende einer 1000jährigen Pagode klingen. Doch es gab auch Grund zum Feiern. Für die Chinesen ist die Region um Hangzhou mit der Volkslegende der weißen Schlange, einer der bekanntesten Volkssagen Chinas, verbunden. Dieser Legende nach soll eine Schlangendame in der Leifeng-Pagode eingeschlossen gewesen sein. Als das Gebäude eingestürzt war, hatten die Einheimischen gehofft, Hinweise darauf zu finden, dass die Geschichte wahr war, doch diese fanden sie nie. Der Turm wurde wiederaufgebaut und ist heute Besuchern zugänglich, ebenso wie die Ruinen der Brücke, die zu dem Pavillon führte. Die beiden Dämme durch den See, die Brücken und die Parks erkundet man am besten mit einem Leihfahrrad. Es gibt auch reichlich Teehäuser an den Ufern des Sees für eine Pause, und wenn Sie auf Ihrem Wege die ‚durchbrochene Brücke‘ passieren, dann bewundern Sie auch den beeindruckenden Blick auf den See.

“Chinesisches Sprichwort: „Dort oben ist der Himmel, hier auf der Erde haben wir Suzhou und Hangzhou“.”

Freilichtbühne auf dem Wasser

Jeden Tag bei Sonnenuntergang verwandelt sich der Westsee in die Kulisse eines Freilichttheaters mit Booten, Lampions, Trommeln, Musik und Hunderten von Tänzern auf einer Bühne (unter der Wasseroberfläche), die eine einmalige Darbietung präsentieren. Die mystische Atmosphäre wird durch Nebelschwaden über dem Wasser noch verstärkt. Wenngleich auch keine Worte gesprochen werden, so erzählt das Stück mit dem Titel „Impressionen des Westsees“ die Geschichte einer unmöglichen Liebe. Regisseur der Show ist der berühmte Filmregisseur Zhang Yimou, der auch die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele von Peking 2008 leitete.

Eine Szene aus dem Stück „Impressionen des Westsees“