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Die Sophienkathedrale – eine tausendjährige Geschichte

Im alten Stadtzentrum von Kiew steht die Sophienkathedrale. Dieses beeindruckende Gebäude ist eines der berühmtesten und schönsten Bauwerke der Ukraine und ist auch heute eine Stätte des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Bau der Kathedrale, der auf das 11. Jahrhundert zurückgeht, war von Jaroslaw dem Weisen, dem Herrscher des damaligen Kiewer Reichs in Auftrag gegeben worden.

Tiefgrüne Kuppeln sowie prächtige Fresken und Mosaike zieren die Kiewer Sophienkathedrale. Im Zentrum der Kirche befindet sich ein riesiges Mosaik der betenden Maria. Die Bewohner von Kiew haben den Glauben, dass die Stadt solange bestehen wird wie dieses Kunstwerk erhalten bleibt. Doch nicht alle Kunstwerke in der Kathedrale sind religiöse Kunst; es gibt auch Bilder von Fürst Jaroslaw und seiner Familie sowie verschiedene Fresken von Feiernden im einstigen Konstantinopel.

Die grünen Kuppeln der Sophienkathedrale
Die grünen Kuppeln der Sophienkathedrale

Kiew

Friedhof und Museum

Im 11. Jahrhundert diente die Kathedrale auch als Begräbnisstätte für die Herrscher des Kiewer Reichs. Aus diesem Grunde hatte die Regierung in den 80er Jahren beabsichtigt, die Kathedrale an die russisch-orthodoxe Kirche zurückzugeben. Diverse Parteien in der Regierung jedoch hatten diesen Beschluss abgelehnt, und so wurde sich auf einen Kompromiss geeinigt, um die Kathedrale künftig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in ihr ein Museum einzurichten. Außer den Fresken und Mosaiken zeigt der alte Speisesaal auch Objekte, die bei den archäologischen Ausgrabungen rund um die Kathedrale gefunden wurden. Darüber hinaus sind auch verschiedene Maßstabmodelle der Stadt zu der Zeit ihrer Eroberung durch die Tataren zu sehen.

Mosaik der Maria in der Sophienkathedrale
Die Sophienkathedrale im Schnee

“Die Sophienkathedrale ist eine der schönsten Attraktionen von Kiew”

Vor der Zerstörung bewahrt

Seit ihrem ursprünglichen Bau wurde die Kathedrale viele Male verändert. Das Gebäude war mehrmals zerstört, insbesondere im 13. Jahrhundert, als die Stadt Kiew von den Tataren erobert wurde. Im Zuge verschiedener Restaurierungsarbeiten wurde sie um neue Räume erweitert. Unter der religionsfeindlichen Politik der Sowjetunion in den 30er Jahren waren sogar Pläne ausgebrütet worden, um die Kathedrale komplett abzureißen. Doch dank eines Sturms der Kritik von Historikern und vonseiten der französischen Regierung hatten die Russen ihre Pläne revidiert. Heute scheint es unvorstellbar, dass dieses prächtige Gebäude einst beinahe dem Erdboden gleich gemacht worden wäre.