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„Swingen“ Sie im Motown-Museum!

Diana Ross & The Supremes, The Jackson Five, The Temptations, Stevie Wonder: Dies sind nur einige Namen, die mit Motown weltberühmt geworden waren. Im Jahre 1959 hatte Berry Gordy seine Plattenfirma namens Motown in zwei einfachen Häusern am West Grand Boulevard in Detroit gegründet. Über dem Türeingang hatte er ein Schild mit der Aufschrift ‚Hitsville USA’ aufgehängt. War das etwa arrogant? Ja, vielleicht, doch damit sollte er, wie sich zeigte, gewiss Recht haben.

Gordy hatte von seiner Familie US-$ 800 geliehen, die Garage zu einem Studio und seine Küche zu einem Kontrollraum umgebaut, und schon war die Plattenfirma Motown gegründet! Dieser weltberühmte Name ist eine Kontraktion von motor und town, denn Detroit, das Zentrum der Automobilindustrie, war auch als die ‚Motorcity‘ bekannt, doch Gordy hatte die Bezeichnung town anstelle von city für ‚Stadt‘ vorgezogen. Die beiden Häuser, in denen Gordy seine Firma einst gegründet hatte, beherbergen heute das Motown- Museum.

Detroit: die Wiege des Motown-Labels
Detroit: die Wiege des Motown-Labels

Detroit

Ein faszinierender neuer Sound!

Kurz nachdem Gordy seine Plattenfirma gegründet hatte, erzielte er seinen ersten Hit mit dem Titel ‚Money (That’s What I Want)’ (‚Geld (Das ist, was ich will)‘) von Barrett Strong, der im Jahr 1960 der Erfolg der Musik-Charts war und der in der Hitliste von Billboard R&B den zweiten Platz eroberte. In den folgenden Jahren folgten weitere Hits, so unter anderem ‚My Girl’ von The Temptations, und im Jahr 1968 waren fünf der zehn besten Platten in den Billboard Hot 100 von Motown-Interpreten. Das Label hatte auch einen drastischen Wandel der Perspektive, aus der die weißen Amerikaner die Musik der Schwarzen sahen, herbeigeführt. Der neue Sound faszinierte weiße wie farbige Jugendliche gleichermaßen, und schon bald hatte sich der Name Motown, der Künstler vertrat, die hauptsächlich aus den Ghettos von Detroit kamen, zur erfolgreichsten afro-amerikanischen Plattenfirma der Vereinigten Staaten entwickelt.

“„Vielleicht könnte ich ein Haus einrichten, wo ein Jugendlicher durch die eine Tür als Unbekannter hereingeht und aus einer anderen Tür als Star hervorgeht!“ – Berry Gordy, Gründer von Motown”

Hitsville USA

Ein zweites Zuhause...

‚Hitsville USA‘ wurde auch liebenswürdig ‚Motown U‘ genannt, weil die Plattenfirma eher einem Universitätscampus ähnelte. Hier nahmen die Künstler nicht nur ihre Alben auf, sie probten auch ihre Choreographien, und Maxine Powell brachte ihnen Etikette bei. Und wenn die Musiker nicht an der Arbeit waren, dann entspannten sie sich auf der Veranda oder spielten Baseball und Tischtennis. Hitsville USA war rund um die Uhr geöffnet. Für viele war es wie ein zweites Zuhause... Nach zahlreichen Hits jedoch fehlte es hinten und vorne an Platz, und so zog Motown im Jahre 1968 schließlich in größere Räumlichkeiten im Stadtzentrum um.

Sing‘ im Studio A!

Das Motown-Museum strahlt noch heute die Atmosphäre der glorreichen Zeit des Plattenlabels aus. Besuchen Sie das ursprüngliche Aufnahmestudio (Studio A) und den Kontrollraum, wo viele große Künstler einst ihre Platten aufnahmen. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein großer Star und singen ein paar Takte Ihres liebsten Motown-Hits! Achten Sie auch auf den Linoleumboden, der durch die rhythmischen Fußbewegungen der vielen Künstler ganz abgenutzt ist. In dem Museum sind Fotos und Platten ausgestellt. Außerdem sind die Original-Kostüme berühmter Künstler, darunter auch einer der Hüte von Michael Jackson, ausgestellt. Bei einem Besuch des Museums werden Sie sich wohl bewusst, wie beeindruckend es ist, dass aus einem so kleinen Hause soviele riesige Hits hervorgingen!

Studio A

Fotodanksagungen

  • Hitsville USA: FunkBrothers, Flickr
  • Studio A: John Kannenberg, Flickr