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Das Atomium: Das Brüsseler Wahrzeichen

Das Atomium, das seit der 1958er Weltausstellung ein fester Bestandteil der Silhouette von Brüssel ist, sollte ursprünglich nur eine vorübergehende Struktur sein. Die neun gigantischen Kugeln aus Edelstahl bilden zusammen eine milliardenfach vergrößerte Eisen-Kristallstruktur. Nach der Weltausstellung hatten die Belgier die bizarre Struktur so sehr „ins Herz geschlossen“, dass sie als ständige Konstruktion bestehen blieb. Seitdem ist das Atomium das Brüsseler Wahrzeichen, ebenso wie der Eiffelturm das Wahrzeichen von Paris ist.

Die geniale Idee, ein Eisenkristall 165-Milliarden-fach zu vergrößern, stammte von dem Ingenieur André Waterkeyn und den Architekten André und Jean Polak. Ursprünglich waren die Kugeln mit Aluminium verkleidet, da man meinte, so seien sie wetterfester. Außerdem war das auch weniger kostenaufwendig: eine Denkweise, die für eine vorübergehende Konstruktion keineswegs verwunderlich war. Doch fünf Jahrzehnte später fand eine umfangreiche Restaurierung des Gebäudes statt, wobei die Aluminiumverkleidungen durch rostfreie Edelstahlbleche ersetzt wurden; diese sind aus demselben Edelstahl wie dem von blitzeblanken Küchenwasserhähnen.

Der blitzeblanke Edelstahl des Atomiums
Der blitzeblanke Edelstahl des Atomiums

Brüssel

Die Brüsseler Kugeln

Nicht alle der neun Kugeln des Brüsseler Atomiums sind für den Publikumsverkehr zugänglich: Drei sind nicht in Gebrauch, eine ist nur zum Mieten, und eine fünfte ist eine „Kinder-Kugel“, die nur für Schülergruppen auf Exkursionen geöffnet ist. Die restlichen vier Kugeln sind Besuchern über Treppen, Rolltreppen und einen Aufzug zugänglich. Entlang des Weges gibt es unter anderem eine ständige Ausstellung über die Geschichte des Atomiums.

Die Ausstellung „Vom Wahrzeichen zur Ikone“ zeigt die Reaktionen der Belgier insgesamt auf das Atomium im Laufe der Jahre. Als es erbaut wurde, war es ein Symbol für den optimistischen Geist jener Zeit. Man sah im Fortschritt der Wissenschaft eine goldene Zukunft für die Menschheit. Doch die futuristische Konstruktion begann in den späten 90er Jahren, zu verfallen. Seit ihrer Restaurierung im Jahr 2004 wurde die gesamte Konstruktion komplett modernisiert, um den Anforderungen der Gegenwart gerecht zu werden. Sie wurde auch komplett mit Tausenden von LED-Leuchten versehen.

Was nach wie vor geblieben ist, ist die Funktion der obersten Kugel als Panorama-Plattform, von der Besucher einzigartige Aussichten auf die ganze Stadt genießen können. Zur Zeit der Weltausstellung, der „Expo `58“, war der originale Aufzug auf die höchste Ebene des Gebäudes der schnellste der Welt. Doch dieses ist er lange nicht mehr... Die aktuellen Rekorde halten die Wolkenkratzer in Asien.

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Die Kinderkugel im Atomium

Die Kinder-Kugel

An Wochentagen können Schülergruppen unvergessliche Abende in der Kinder-Kugel mit ihrer speziellen Einrichtung erleben: Hier können jeweils drei oder vier Kinder in Mini-Kugeln schlafen, die eigens zu diesem Zwecke von der spanischen Künstlerin Alicia Framis konzipiert wurden.

Hinauf oder hinunter? Die Rolltreppen im Atomium

Ein Panorama-Restaurant

In den meisten Touristenattraktionen ist das Erlebnis einer Mahlzeit nichts wahrhaft Außergewöhnliches. Das „Belgium Taste“-Restaurant in der obersten Kugel, hingegen, bietet nicht nur eine herrliche Panoramaaussicht; auch die Gerichte, die hier serviert werden, sind ausgezeichnet! So können Sie hoch über der Stadt Brüssel beispielsweise ein exquisites Mittag- oder Abendessen, bestehend aus Kürbissuppe mit Ziegenkäse-Ravioli oder Kabeljau auf Risotto genießen. Zudem verfügt das Restaurant über eine reichhaltige Auswahl an Weinen. Abendessen nur mit Reservierung.

Ein „himmelhohes“ Abendessen im Atomium-Restaurant

Fotodanksagungen

  • Hinauf oder hinunter? Die Rolltreppen im Atomium: Harald Hoyer, Flickr
  • Ein „himmelhohes“ Abendessen im Atomium-Restaurant: La Citta Vita, Flickr