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Mailands goldenes Zeitalter

Zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert wurde Mailand von den Visconti- und Sforza-Familien regiert. Unter ihrer Herrschaft wurde die Stadt mit bezaubernden Wandmalereien, außergewöhnlichen Kirchen und anderen architektonischen Glanzleistungen ausgeschmückt. Die Visconti, die den Höhepunkt ihrer Macht um ca. 1395 erreichten, gaben den Bau architektonischer Schmuckstücke wie den Mailänder Dom und San Marco in Auftrag.

Nachdem der männliche Zweig der Visconti-Familie 1447 endete, wurde die Familie von den Sforzas ersetzt. Insbesondere Ludovico Moro (1452) spielte in der kulturellen Blütezeit der Stadt eine entscheidende Rolle. 20 Jahre lang beschäftigte er Leonardo da Vinci, der unter Ludovicos Herrschaft Meisterwerke wie Das letzte Abendmahl malte. Dank Il Moro können Sie heute die berühmten Wandgemälde von da Vinci in der Sala delle Asse im Mailänder Schloss bewundern. Unter dem Deckenfresko stehend, sehen Sie 18 Weiden mit verflochtenen Zweigen. Dies symbolisiert die Heirat von Il Moro mit seiner Frau, die beide aus mächtigen Familien stammten.

Die Spitzbögen von Santa Maria delle Grazie

Eine Liebe für den Renaissance-Stil

Ludovico il Moro beauftragte auch eine Neugestaltung der Kirche Santa Maria delle Grazie. 1492 ließ er den berühmten Architekten Donato Bramante die Apsis der Kirche abreißen und anschließend im Renaissance-Stil neu errichten. Die 2 unterschiedlichen Stile innerhalb der Kirche sind sofort sichtbar: Obwohl die Kirche ursprünglich mit Fresken verziert war, zog es Bramante vor, sein Segment schlichter zu gestalten.

Schlangen in der ganzen Stadt

Als Matteo Visconti die Stadt 1295 eroberte, nahm er das Symbol der Schlange in sein Wappen auf. Er erkannte, dass er zusätzlich zu seiner militärischen Macht eine Familienlegende benötigte, um seine Rechtmäßigkeit zu unterstützen. Visconti erzählte den Mailändern, dass einer seiner Vorfahren die Stadt von einem Drachen befreit hätte, während er von einer Schlange beschützt wurde, die er um seinen Körper gewickelt hatte. Die Visconti-Schlangen sind noch immer an vielen Orten zu sehen. So befindet eine sich über dem Eingang der Certosa di Pavia südlich von Mailand, wo Gian Galleazzo Visconti ein Mausoleum für seine Familie erbauen ließ.

“Matteo Visconti der Große hatte die Bewohner von Mailand davon überzeugt, dass einer seiner Vorfahren die Stadt von einem Drachen befreit habe”

Das Wappen der Familie Visconti

Alfa Milano

Die Visconti hätten sich nicht vorstellen können, dass ihr Wappen eines Tages auf allen Straßen weltweit zu sehen sein würde – und zwar auf dem Logo der Automarke Alfa Romeo. Das Unternehmen wurde 1910 in Mailand als Anonima Lombarda Fabbrica Automobili, abgekürzt ALFA, gegründet. Als Logo verwendete das Unternehmen das Visconti-Wappen mit der Ringelnatter zusammen mit dem roten Kreuz der Stadtflagge Mailands. Die Automarke wurde anfangs sogar Alfa Milano genannt. Als der Neapolitaner Nicola Romeo 1915 die Führung übernahm, änderte er den Namen in Alfa Romeo. Vielleicht war er weniger begeistert über den Mailänder Ursprung der Marke.

Fotodanksagungen

  • Das Wappen der Familie Visconti: Vytautas Kielaitis, Shutterstock