KLM uses cookies.

KLM’s websites use cookies and similar technologies. KLM uses functional cookies to ensure that the websites operate properly and analytic cookies to make your user experience optimal. Third parties place marketing and other cookies on the websites to display personalised advertisements for you. These third parties may monitor your internet behaviour through these cookies. By clicking ‘agree’ next to this or by continuing to use this website, you thereby give consent for the placement of these cookies. If you would like to know more about cookies or adjusting your cookie settings, please read KLM’s cookie policy.

Vermutlich ist Ihr Browser nicht aktuell.
Um alle Funktionen auf KLM.com zuverlässig anwenden zu können, empfehlen wir Ihnen, ein Update Ihres Browsers durchzuführen oder einen anderen Browser zu verwenden. Sollten Sie Ihren Browser weiterhin verwenden, können einige Teile dieser Website nicht richtig bzw. überhaupt nicht dargestellt werden. Außerdem sind Ihre persönlichen Daten mit einem aktuellen Browser besser geschützt.

 

Das größte Militärmuseum

Nur wenige Städte in der deutschen Geschichte haben während des Zweiten Weltkriegs ein solches Maß an Zerstörung wie Dresden erlebt. Am Ende des Krieges war die Stadt fast völlig in Schutt und Asche gelegt. So ist es kaum verwunderlich, dass Dresden heute der Sitz des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr ist. Mit 1.950 m2 moderner Ausstellungsfläche ist dieses das größte Militärmuseum auf der ganzen Welt.

Das Gebäude, in dem das Museum heute untergebracht ist, beherbergte in früheren Zeiten mehrere Arsenale und Museen. Es diente nicht nur als sächsisches Waffenarsenal, sondern auch als Nazi-Museum und als Streitkräftemuseum der ehemaligen DDR. Das im Jahr 1897 eingeweihte Museum erhielt nach einer Erweiterung im Jahr 2011 eine moderne Fassade. Die Neugestaltung des Baus ist dem berühmten Architekten Daniel Libeskind zu verdanken, der auch ein gigantisches Stahldreieck auf die neoklassizistische Fassade aufgesetzt hat. Libeskind hat auch das Jüdische Museum in Berlin entworfen.

Altes Museum, neues Erscheinungsbild
Altes Museum, neues Erscheinungsbild

Dresden

Eine andere Perspektive

Das gegenwärtige Militärhistorische Museum der Bundeswehr betrachtet den Krieg aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive. Das Imperial War Museum in London und das Musée de l‘Armée in Paris sind ebenso ein Tribut an den Krieg wie eine eingehende Überlegung über die Folgen militärischer Eingriffe. Doch anstelle Panzer, Kanonen und glänzende Medaillen als Relikte ehrenwerter Schlachten auszustellen, befasst dieses Museum sich mit dem Zweck und den Ursachen von Gewalt. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Museum von der Bundeswehr verwaltet wird, ist es umso erstaunlicher, dass es eine visuelle Darstellung der unmenschlichen Folgen militärischer Eingriffe vermittelt. Zu den Ausstellungsobjekten gehören das Wrack eines deutschen Militärfahrzeugs, das während des jüngsten Kriegs in Afghanistan durch eine Explosion beschädigt wurde. Daneben finden Sie die Stimmzettel der Bundeskanzler Gerhard Schröder und Angela Merkel, die die deutsche Beteiligung an dem Krieg befürworteten. Das Museum zeigt jede zukünftige militärische Intervention gewiss aus einer ganz anderen Perspektive.

Die zerstörerische Kraft einer afghanischen Bombe
Daniel Libeskinds hervorstehender „Keil“

Ein beeindruckendes Design

Das Museum wurde nach umfangreichen Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten nach den Plänen des Architekten Daniel Libeskind im Jahr 2011 neu eingeweiht. Sein keilförmiges Design bricht die monumentale formale Symmetrie des Gebäudes auf. Dies ist ein symbolischer Hinweis auf die weitreichenden Folgen des Kriegs. Der Stahlkeil – ein gigantischer Schiffsbogen aus Stahl und Glas – ist fünf Stockwerke hoch und zeigt in die Richtung, aus der die ersten Bomben fielen. Von der Aussichtsplattform aus können die Besucher sehen, wie die Stadt Dresden aus der Asche erstanden ist.

Dresden heute