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Die untergegangene Welt von Gunkanjima

Vor der Küste von Nagasaki liegt die Geisterinsel Gunkanjima. Von 1887 bis 1974 war diese kompakte Insel der Sitz einer florierenden Bergarbeitergemeinde mit einer Schule, einem Krankenhaus und Wohngebäuden. Heute zieht der „Alcatraz“ von Nagasaki jährlich Tausende von Besuchern an, nachdem die Insel als Kulisse in dem Film „James Bond 007: Skyfall“ weltberühmt geworden ist.

Ursprünglich hatte die Insel den Namen Hasjima, doch schon bald erhielt sie den Beinamen „Gunkanjima“. „Gunkan“ ist das japanische Wort für „Schlachtschiff“, denn aus der Ferne ähnelt die Insel mit ihren zahlreichen Gebäuden einem Kriegsschiff. Im Jahre 1890 hatte der multinationale japanische Autohersteller-Konzern Mitsubishi die Insel aufgekauft, um Kohle aus Untersee-Bergwerken zu fördern. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Insel zu einer florierenden Gemeinde.

Aus der Ferne ähnelt die Insel einem Kriegsschiff
Aus der Ferne ähnelt die Insel einem Kriegsschiff

Nagasaki

Die verfallende Insel Gunkanjima

Von einer lebendigen Gemeinde zur Geisterinsel

Auf Gunkanjima lebten einst Hunderte von Bergarbeiterfamilien, denn im Laufe der Zeit hatte die Kohleproduktion bedeutend zugenommen: Im Jahre 1941 wurden auf der Insel rund 400.000 Tonnen Kohle jährlich produziert. Gunkanjima war zu einer florierenden Gemeinde geworden. Außer Wohngebäuden gab es auf der Insel auch ein Krankenhaus, ein Restaurant und zwei Schwimmbäder. Mit einer Bevölkerung von nahezu 6.000 Einwohnern auf wenigen Quadratkilometern war Gunkanjima in den 60er Jahren das Gebiet mit der höchsten Bevölkerungsdichte auf der ganzen Welt. Der Mitsubishi-Konzern schien hier auf eine „Goldader“ gestoßen zu sein, doch mit der wachsenden Verwendung von Öl als Brennstoff ging die Nachfrage nach Kohle drastisch zurück, sodass die Kohleförderung auf Gunkanjima im Jahr 1974 eingestellt wurde. Innerhalb von wenigen Wochen wurde die einst florierende Inselgemeinde zu einer Geisterstadt.

Verfallen und gespenstisch
Der Pier

Wiederbelebung durch den James Bond-Film

Viele Jahre lang war die Insel verlassen, und die Auswirkungen mehrerer Wirbelstürme hatten den Verfall der Insel noch beschleunigt. Die Natur hatte sich die Insel langsam zurückerobert. Doch das sollte sich im Jahr 2009 schlagartig ändern, als ein Pier gebaut wurde, um neugierigen Besuchern den Zutritt zu ermöglichen: Nachdem der Film „James Bond 007: Skyfall“ (Originaltitel: Skyfall) im Jahr 2012 erschienen war, wurde die Insel Gunkanjima wieder zu einem beliebten Ausflugsziel. Sie diente als Inspiration für die „Tote Stadt“ des Films, als Versteck des bösen Helden Raoul Silva. Zwar wurde eine Replikat von Gunkanjima in einem Studio gebaut, doch einige Szenen wurden tatsächlich auf der Insel gedreht.

Abandoned island of Gunkanjima

“Google Maps hat die gesamte Insel, einschließlich der Bereiche, die nicht für Besucher zugänglich sind, kartographiert.”

Eine Ausflugsschiffahrt nach Gunkanjima

Gunkanjima ist nur auf organisierten Ausflugsschiffahrten zugänglich; Einzelbesucher sind nicht erlaubt. Die Gunkanjima Concierge Company bietet täglich zwei Exkursionen auf die Insel an. Auf dem Weg dorthin kommen Sie auch an den Mitsubishi-Werften vorbei und fahren mit dem Schiff unter der Megami Ohashi-Brücke hindurch. Auf der Insel bekommen Sie eine 45-minütige Führung der Bereiche, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Megami Ohashi-Brücke