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Die schönste Ecke von Mauritius

Ein so bizarr geformter Berg, wie der an Südwestspitze von Mauritius, würde anderenorts etwas Bedrohliches haben. Doch ein Kragen aus wiegenden Palmen und eine türkisfarbene Lagune wirken Wunder: Le Morne Brabant bietet das schönste Postkartenmotiv der Insel.

Wer sich aufraffen kann, den Komfort der Badeorte am Fuße von Le Morne zu verlassen, stehen viele verschiedene Aktivitäten zur Auswahl. In den Gewässern rund um die Halbinsel finden sich zum Beispiel paradiesische Surfspots und auch Reitausflüge durch die Brandung zählen zu den Möglichkeiten. Am aufregendsten ist wahrscheinlich der steile Aufstieg zum Gipfel des Berges.

Postkartenmotiv
Postkartenmotiv

Mauritius

Bewegte Geschichte

2008 erklärte die UNESCO Le Morne zum Welterbe. Doch das geschah nicht nur wegen der überwältigenden Natur oder der seltenen Pflanzen, die an den steilen Hängen des Berges wachsen. Erst einmal ist der Ort von großer Bedeutung in der Geschichte der Sklaverei. Denn Anfang des 19. Jahrhunderts war Mauritius aufgrund der vielen aus den Häusern und von den Gütern ihrer lokalen Herren geflohenen Sklaven, den sogenannten Marrons, auch bekannt als Marron-Republik. Die Sklaven flüchteten sich auf den sehr isoliert liegenden und nur sehr schwer erreichbaren Berggipfel, der von steilen, dicht bewachsenen Klippen umgeben ist. Im Laufe der Jahre errichteten die Marrons hier mit Erfolg eine Reihe von kleinen Siedlungen.


Es heißt, dass nach Abschaffung der Sklaverei eine Expedition nach Le Morne geschickt wurde, um die gute Nachricht zu überbringen. Der Anblick der aufrückenden Truppen löste allerdings große Panik aus und die Marrons stürzten sich in großer Zahl in eine Schlucht. Die Bezeichnung Le Morne, französisch für „traurig“, erinnert an das tragische Schicksal dieser Sklaven.

Die steile Bergwand von Le Morne
Panorama der Halbinsel

Ein Wasserfall unter Wasser

Ganz in der Nähe von Le Morne befindet sich eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten von Mauritius. Um sie bewundern zu können, muss man aber erst in den Himmel aufsteigen. Das geht natürlich mit einem Hubschrauber, aber auch Google Earth kann hier helfen. Direkt vor der Küste ist zu sehen, wie der Meeresboden plötzlich steil in die Tiefe abfällt. Und am Rande dieser Klippe scheint es einen Unterwasser-Wasserfall zu geben. Dass es sich hier eigentlich um eine Illusion handelt, tut der Schönheit keinen Abbruch. In Wirklichkeit ist es ein konstanter Sandfluss, der durch die Strömung in die Tiefe gesaugt wird.

Eine wunderschöne Illusion