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Der geheimnisvolle „Baum des Lebens“

Hoch oben auf einer Sanddüne, mitten in der Wüste im südlichen Bahrain, erhebt sich ein einzelner hoher Baum. Weit und breit jedoch ist keine andere Pflanze zu sehen, denn hier gibt es keinen Tropfen Wasser. Und dennoch hat dieser weit ausladende Baum bereits etwa vier Jahrhunderte überlebt. Die Bahrainis glauben, dass dieser „Baum des Lebens“ ein Wunder der Natur ist, und so zieht der 10 m hohe Baum jetzt alljährlich mehrere Zehntausend Besucher an!

In diesem Land, so sagt man, sollen einst Adam und Eva gelebt haben. Der Legende nach soll dieser Baum im Jahre 1583 gepflanzt worden sein, um die Stelle zu markieren, an der sich in biblischen Zeiten der Garten Eden befand. Tatsächlich werden um diesen Baum die tollsten Geschichten erzählt. So meinen die einen, seine Wurzeln reichen so weit, dass sie Feuchtigkeit aus einer mehrere hundert Meter tiefen Frischwasserquellenreserve, viele Kilometer weit entfernt, absorbieren können; doch die Fantasie ist vermutlich größer als die Wirklichkeit.

Der Baum des Lebens
Der Baum des Lebens

Bahrain

Von Kerzen zu Farbstoffen

Der „Baum des Lebens“ ist ein prosopis cineraria, ein Dornbusch, der ursprünglich aus Asien stammt. Sein gelbes Harz wird im Allgemeinen zur Herstellung von Kerzen, Duftstoffen und Gummi verwendet, während seine Bohnen zu Mehl, Gelee und Wein verarbeitet werden. Dieser Baum kann selbst im trockensten Klima gut überleben, denn er hat bis zu 50 m lange Wurzeln. In Bahrain brauchen seine Wurzeln sogar gar nicht so tief zu reichen, denn das Grundwasser befindet sich nur etwa 10 m unter der Oberfläche. Dennoch regt dieser einzelnstehende Baum mitten in der Wüste zur Fantasie an: So nennt Steve Martin ihn in dem Film L.A. Story einen der mystischsten Orte der Erde.

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Siehe Lage auf der Karte

Der „Baum des Lebens“ im Südlichen Gouvernement, Bahrain

Der Baum ist von weitem zu sehen

Der Garten Eden in Bahrain?

Die Bahrainis sind sicher davon überzeugt, dass ihre Insel einst der Garten Eden war, das biblische Paradies, in dem Adam und Eva die verbotene Frucht aßen. Schaut man sich rund um den „Baum des Lebens“ um, so kann man sich dies jedoch nur schwer vorstellen, denn weit und breit ist nicht einmal ein Grashalm in der sengenden Trockenheit der Wüste zu sehen. Dennoch ist dieses nicht so weit hergeholt wie man auch denken mag. Denn vor langer, langer Zeit gab es hier reiche Wasservorkommen, und das Gebiet war eine tropische Oase mit einer üppigen Flora und Fauna.

“Die Bahrainis sind ganz davon überzeugt, dass ihr Land einst das biblische Paradies von Adam und Eva war.”

Fotodanksagungen

  • Der Baum ist von weitem zu sehen: Ewan McIntosh, Flickr