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Das Naturwunder des Großen Afrikanischen Grabenbruchs

Der Große Afrikanische Grabenbruch (engl. Great Rift Valley) liegt im Westen Kenias: Diese tiefe Spalte zwischen zwei Platten in der Erdkruste verläuft von Mosambik im südöstlichen Afrika bis nach Syrien in Asien. Mehrere tausend Kilometer des Großen Grabenbruchs verlaufen durch Ostafrika. Diese imposante Grabenschlucht hat eine Breite zwischen 30 und 100 Kilometern, mit den tiefsten Seen und den höchsten Berggipfeln.

Die Seen und Flüsse zwischen den Bruchlinien befinden sich nach wie vor in einem Zustand der weiteren Vertiefung. Die Süßwasserseen sind Lebensräume für Fischarten, die nirgendwo sonst auf der ganzen Erde vorkommen, und es gibt eine außerordentliche Vielfalt an Vogelarten. In dieser Region leben auch mehrere Eingeborenenstämme, wie die Masai und die Samburu. Diese Landschaft vulkanischen Ursprungs bildet mit ihren Seen, Geysiren und heißen Quellen eine wahrhaft einzigartige Kulisse - ein Wunder der Natur mit einer einzigartigen Verbindung von Seen, Sümpfen, Prärien, Wäldern und Tieren.

Spektakuläre Eindrücke im ‚Rift Valley‘
Spektakuläre Eindrücke im ‚Rift Valley‘

Nairobi

Im Grabenbruch kommt ganz Afrika zusammen
Vielfältige Tierwelt am Nakuru-See

Eine ‚Explosion‘ einzigartiger Tiere

Aufgrund ihrer einzigartigen Naturphänomene wurden die drei zusammenhängenden Seen - der Bogoria-See, der Naturu-See und der Elmenteita-See im Großen Grabenbruch - in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Diese Region, in der 13 vom Aussterben bedrohte Vogelarten heimisch sind, bietet eine große Vielfalt und hohe Konzentration an Vogelarten. Noch spektakulärer ist die Landschaft durch ihre Geysire. Der Elmenteita-See, der kleinste der drei Seen, weist prächtige Vögel und einzigartige heiße Quellen auf. Der Bogoria-See ist hingegen ein Salzwassersee; er bietet mit seinen zahlreichen Flamingos, die sich hier sammeln, einen noch spektakuläreren Anblick. Am bekanntesten für seine Population der eleganten rosa Vögel ist jedoch der Nakuru-See, sodass er auch den Beinamen ‚rosa See‘ trägt. Hier leben Hunderttausende, wenn nicht sogar mehrere Millionen Flamingos unter rosa Pelikanen und Nashörnern. In dem Gebiet rund um den See im gleichnamigen Nationalpark leben alle der ‚großen fünf‘ afrikanischen Tierarten. Außerdem sind hier auch Zebras, Paviane, Giraffen und Gazellen anzutreffen. Auch bei Vogelbeobachtern ist dieses Gebiet mit über 500 Vogelarten, darunter dem Bienenfresser und dem Kronenkranich, zweifelsohne sehr beliebt.

Witzige Fakten über die Flamingos

An den Seen des Großen Afrikanischen Grabenbruchs leben zwei Flamingo-Arten: der Kleine Flamingo und der Große Flamingo. Diese Vögel sammeln sich bevorzugt an seichten Gewässern; nach einem Regen ziehen sie oft zum nächsten See weiter. Eine weitere witzige Tatsache: Die Flamingos, die oft auf einem Bein balancierend zu beobachten sind, kommen weiß-grau, nicht rosa, zur Welt. Die leuchtende rosa Färbung ist ihrer Nahrungsaufnahme zu verdanken, denn hier ernähren sie sich von den im See lebenden Algen. Mit seinem Schnabel filtert der Flamingo die Algen aus dem Wasser.

Der Kleine Flamingo