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Die ‚Promenade de Peyrou‘

In Montpellier, wo die Sonne fast immer scheint (300 Tage Sonnenschein im Jahr!), ist die Promenade du Peyrou ein schöner Ort, um sich ein wenig abzukühlen. Aufgrund ihrer erhöhten Lage weht auf der Promenade oft eine angenehme Brise. Sie bietet auch eine herrlichen Blick auf das Hinterland und auf die Küste. Außerdem bietet die Stadt auch einige jahrhundertealte Sehenswürdigkeiten, wie den ausgedehnten Park, der bereits seit der Epoche des Sonnenkönigs, Ludwigs XIV., existiert.

Der Bau der Promenade begann im Jahr 1689, und bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts war sie zum regelmäßigen Treffpunkt für die Bourgeoisie von Montpellier geworden. Wohlhabende Damen und Herren strömten hierher, zu einem Bummel im Schatten der langen Platanenalleen. Heute strahlt der 3 Hektar große Park eine alltäglichere Atmosphäre aus: Er ist der bevorzugte Ort für Jogger, Pétanque-Spieler und Leute, die ihre Hunde ausführen. Jeden Sonntag findet hier auch ein Antiquitäten- und Flohmarkt statt, und abends versammeln sich Gruppen von Studenten, um im Licht der Parklaternen Musik zu machen.

Die ‚königliche‘ Promenade du Peyrou
Die ‚königliche‘ Promenade du Peyrou

Montpellier

Der ‚Arc de Triomphe‘ von Montpellier

Der Mittelpunkt des breiten Mittelwegs des Parks ist das Reiterstandbild von Ludwig XIV. Der Sonnenkönig zeigt mit seinem Arm in Richtung der Pyrenäen, der Region, die seinem Reich angeschlossen wurde, nachdem er mit Spanien Frieden geschlossen hatte. In einer geraden Linie hinter der Statue, gleich vor dem Parkeingang, steht die Porte du Peyrou, ein 15 m hoher ‚Arc de Triomphe‘ aus dem Jahre 1691. Die Reliefs auf diesem Triumpfbogen beziehen sich auf die diversen Errungenschaften Ludwigs XIV., wie den Bau des nahegelegenen Canal du Midi. Gleich hinter dem Tor beginnt die Rue Foch. Diese elegante Straße aus dem 19. Jahrhundert führt geradeaus zum mittelalterlichen Stadtzentrum von Montpellier.

Der Triumphbogen zu Ehren Ludwigs XIV.

Blick auf die Region Hérault

Die Promenade du Peyrou liegt auf einem der Hügel, auf denen die Stadt Montpellier erbaut wurde. Das Wort ‚Peyrou‘ stammt aus dem Okzitanischen (der regionalen Sprache des Languedoc) und bedeutet ‚kleiner Stein‘ - auch wenn der Park auf 52 m Höhe über dem Meer der höchste Punkt von Montpellier ist. Der Legende nach durften die Gebäude von Montpellier nicht höher als dieser Ort sein, und eine noch spezifischere Regel besagte, dass sie den ausgestreckten Arm des Reiterstandbilds des Königs nicht überragen durften. Diese Richtlinie wurde auch schön eingehalten, und so bietet der Park heute noch weite Blicke auf die umliegende Region. In der Ferne ist der Pic Saint-Loup, der 650 m hohe Berge, der den Anfang der Cevennen bildet, zu sehen. Nach dem Namen dieses Berges sind auch die berühmten Pic Saint-Loup-Weine benannt. Die Weinberge befinden sich in den niederen Lagen, und diese Weine sind in jeder Weinbar in Montpellier anzutreffen. Auf der Südseite des Parks reicht der Blick bis zum Meer, das nur 10 Km von der Stadt entfernt ist. Eine Straßenbahnlinie bringt die Sonnenhungrigen in einer halben Stunde vom Stadtzentrum zum Strand.

Blicke auf die Stadt und die Umgebung

Der alte Wasserturm und der Aquädukt

Eine weitere markante Sehenswürdigkeit im Park ist das Château d’Eau im neoklassizistischen Stil. Dieser Wasserbrunnen aus dem Jahre 1768 hat ein großes Trinkwasserbecken, das aus dem 14 Km langen Aquädukt gespeist wird. Die 21 m hohen Bögen des Aquädukts sind hinter dem Turm zu sehen. Aus dem Wasserbecken werden die verschiedenen Brunnen im tiefer gelegenen Teil des Park mit Wasser versorgt. Von der rechten Seite des Parks aus sind die grünen Baumkronen des Jardin des Plantes, des ältesten botanischen Gartens in ganz Frankreich, dessen Gründung auf das Jahr 1593 zurückgeht, zu sehen. In der Nähe des botanischen Gartens ragen die viereckigen Türme der Cathédrale Saint-Pierre von Montpellier über den Dächern der Altstadt auf.

Fotodanksagungen

  • Blicke auf die Stadt und die Umgebung: Flickr: Eric Michiels