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Der geheime Eingang im Anne Frank-Haus

„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist zweifelsohne das Berühmteste der Welt! In dem Haus, das heute als das Anne Frank-Haus bekannt ist, schrieb Anne, versteckt in dem geheimen Anbau, über ihre Ängste, Ärgernisse und Träume für die Zukunft. Ein Besuch dieses Hauses an der Prinsengracht 263 in Amsterdam macht die Geschichte wieder lebendig und veranschaulicht den Holocaust anhand einer persönlichen Lebensgeschichte.

Man kann es sich kaum vorstellen, wie die 13jährige Anne Frank in nur ein paar kleinen Zimmern in dem Haus an der Prinsengracht leben musste, ohne jemals einen Schritt vor die Tür setzen zu können. Zusammen mit ihrem Vater Otto, ihrer Mutter Edith, ihrer Schwester Margo, der Familie Van Pels und Fritz Pfeffer verbrachte Anne Frank hier, in diesem Hause versteckt, zwei Jahre ihres Lebens während des Zweiten Weltkriegs. Sie teilte ihr Schlafzimmer mit Fritz Pfeffer, dem Mann, der sie oftmals ärgerte. Pfeffer machte in seinem Schlaf seltsame Geräusche, und Anne konnte nur den kleinen Schreibtisch im Zimmer benutzen, wenn er einen kleinen Nachmittagsschlaf hielt.

Eine Luftansicht des Anne Frank-Hauses
Eine Luftansicht des Anne Frank-Hauses

Amsterdam

Das Hinterhaus

Das Hinterhaus wurde in seinem Originalzustand wiederhergestellt und ist nahezu unverändert geblieben: von dem Schlafzimmer, das immer noch mit Bildern von Filmstars, Tänzern und Kunstwerken dekoriert ist, bis zum Fenster des vorderen Arbeitszimmers, aus dem Anne Frank bisweilen einen geheimen Blick auf die Außenwelt zu erhaschen versuchte. Die meisten Besucher sind über die Größe der Räume des Hinterhauses erstaunt, denn es scheint kaum vorstellbar, wie acht Personen zwei Jahre lang auf diesen 75 m2 versteckt leben konnten!

Als Anne aus dem Fenster sah, schaute sie auf einen großen, weißen Kastanienbaum. Diesen Baum erwähnte sie oftmals in ihrem Tagebuch und beschrieb, wie er sich im Laufe der Jahreszeiten veränderte. Leider gibt es diesen Baum heute nicht mehr, doch seine Sprößlinge wurden auf der ganzen Welt verteilt, sodass Annes Baum weiter wächst und gedeiht. Der Uhrenturm der Westerkerk ist auch heute noch von dem Hinterhaus aus zu sehen. Wenn die Uhr schlägt, dann können Sie sich das Tagebuch sogar noch lebendiger vorstellen, denn Anne liebte den Klang dieser Turmuhr und erwähnte die Kirche sehr häufig in ihrem Tagebuch. Die Originalfassung des Tagebuchs ist ebenfalls im Anne Frank-Haus ausgestellt.

“Es ist kaum vorstellbar, wie acht Personen zwei Jahre lang auf diesem winzigen Raum versteckt leben konnten!”

Der „Westertoren“-Kirchturm, Amsterdam
„Das Tagebuch der Anne Frank“

Das Tagebuch

Das Tagebuch beginnt am 12. Juni 1942, als Anne das Tagebuch als Geschenk zu ihrem 13. Geburtstag erhielt. Ihr letzter Eintrag war vom 1. August 1944. Drei Tage später, am 4. August 1944, wurde ihr Leben in dem Hinterhaus brutal gestört: Die Personen, die hier in Verborgenheit lebten, waren verraten worden, und alle acht wurden festgenommen und deportiert. Nur Otto Frank hatte den Krieg überlebt. Als er Annes Tagebuch nach dem Krieg wiedergefunden hatte, beschloss er, es zu veröffentlichen. Das Tagebuch wurde in mehr als siebzig Sprachen übersetzt; damit wurde es in mehr Sprachen übersetzt als jedes andere Buch, das jemals in niederländischer Sprache erschienen ist. Bis heute wurden über 30 Millionen Exemplare verkauft!

Fotodanksagungen

  • „Das Tagebuch der Anne Frank“: Cris Toala Olivares