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Die steinerne Seele von Sansibar

Die alte Seele der tropischen Insel Sansibar liegt in Stone Town verwurzelt. Während die übrige Insel sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, ist Stone Town in den letzten zwei Jahrhunderten weitestgehend unverändert geblieben. Diese Stadt mit ihrer zauberhaften Atmosphäre lässt sich ideal zu Fuß erkunden: Bummeln Sie durch die engen, kurvigen Straßen, die lebendigen Basare und Moscheen und bewundern Sie die prächtigen Gebäude.

Auf den ersten Blick sieht Sansibar recht klein aus. Im 19. Jh. war die Insel jedoch eines der wichtigsten Handelszentren im Indischen Ozean. So können Sie die prächtigen Kaufmannshäuser heute noch bewundern. Der Name ‚Stone Town‘ ist der vorherrschenden Steinarchitektur zu verdanken, denn die meisten Häuser sind aus Korallenstein gebaut. Die vielfältigen Kulturen der Insel haben auch in einer Mischung verschiedener Architekturstile resultiert, woraus eine einzigartige Ansammlung von Strukturen entstanden ist. So wurde Stone Town im Jahr 2000 in die Liste der Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Stadt verdankt ihren Namen dem Korallenstein
Die Stadt verdankt ihren Namen dem Korallenstein

Sansibar

Eine Vielfalt von Architekturstilen

Traditionell hatten die Kaufmänner von Stone Town versucht, sich mit der Qualität des Handwerks ihrer Häuser gegenseitig zu übertreffen, mit beeindruckenden Resultaten. Die hölzernen Türen sind wahre Kunstwerke: Sie können etwa 500 verschiedene Beispiele bewundern. Die Häuser wurden in einem indischen Stil erbaut und haben meist Türen mit großen Messingknöpfen. Diese Knöpfe wurden in Indien ursprünglich angebracht, um die Elefanten zu vertreiben, doch hier haben sie eine rein dekorative Funktion. Es gibt auch Straßen voller Beispiele ostafrikanischen, persischen, arabischen und europäischen Handwerks. Diese Kulturen haben sich vermischt, woraus die einzigartige Swahili-Kultur entstanden ist.



Die Kaufmänner des 19. Jh., von denen diese Häuser (und manchmal Paläste) einst bewohnt waren, hatten ihren Reichtum durch den Handel von Gewürzen und den Sklavenhandel angesammelt. Diese Gewürze sind heute noch in großen Mengen in den lebendigen Basaren zu finden. An der Stelle, an der die Sklaven einst gehandelt wurden, steht heute ein imposantes Denkmal.

Bauweise gegen Elefanten
Das Denkmal an den Sklavenhandel in Stone Town

Der Palast der Wunder

Am Boulevard von Stone Town steht ein recht einzigartiges Gebäude: der Palast der Wunder. Dieser große viereckige Bau trägt seinen Namen zu Recht, denn er war das erste Gebäude auf der Insel, das elektrisches Licht erhielt und das mit dem ersten elektrischen Fahrstuhl ausgestattet ist. Das Gebäude war einst die Residenz des zweiten Sultans von Sansibar, der von diesem Palast aus sein ganzes Reich regierte. Heute beherbergt es das Staatliche Museum der Geschichte und Kultur von Sansibar.

Eine frühere Bastion des modernen Erfindergeists