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Die Schätze des Nationalmuseums

Das Nationalmuseum von Daressalam ist eines der 5 Museen des Landes, die das Nationalmuseum von Tansania bilden. Dies ist ein idealer Ausgangspunkt für die Entdeckung der Hauptstadt und des Landes, denn das Museum befasst sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte Ostafrikas wie auch der Menschheitsgeschichte.

Das Museum wurde im Gedenken an den englischen König George V., das offizielle Staatsoberhaupt von Tanganyika, dem britischen Mandat, des Vorgängers des heutigen Tansania, eingeweiht. Von der ursprünglichen Ausstellung, die dem König gewidmet war, ist nur noch wenig erhalten; zu den wichtigsten Ausstellungsobjekten gehören heute ein Rolls Royce des Präsidenten und eine Sammlung von Millionen Jahre alten Fossilien. Außerdem behandelt das Museum auch die lange Periode, in der die persischen Stadtstaaten eine vorherrschende Rolle entlang der Küste Ostafrikas spielten.

Der Museumseingang
Der Museumseingang

Daressalam

Der Rolls Royce des Präsidenten

Der luxuriöseste Wagen aus den 60er Jahren

Als Tansania im Dezember 1961 seine Unabhängigkeit erlangte, schenkte die britische Regierung dem Präsidenten dieses neuen Landes einen Rolls Royce. Das Modell war ein „Phantom V State Landaulette“, von dem es nur fünf Exemplare gab. Der Wagen hatte ein Dach zum Zurückschieben, sodass der Präsident Julius Nyerere Kamba und seine Gäste den Zuschauern in der Straße zuwinken konnten. Auch die nächsten zwei Präsidenten hatten diese Luxuslimousine gebührend eingesetzt; später, im Jahr 2000, wurde sie dem Museum als ein Stück des nationalen Erbes vermacht.

Fossilien aus der Olduvai-Schlucht

Die Olduvai-Schlucht, eine 50 km lange Canyon-Schlucht im nördlichen Tansania, ist als die „Wiege der Menschheit“ bekannt und ist eine der wichtigsten Stätten von paläoanthropologischem Interesse. Hier hatten die britischen Archäologen Louis und Mary Leakey und deren Familie eine große Zahl an Fossilien von menschlicher Herkunft ausgegraben, wovon die ältesten 2 Millionen Jahre alt sind und die Grundlagen unseres Verständnisses über die Entwicklung der Menschheit bilden. Das berühmteste Objekt des Museums ist ein im Jahre 1959 von Mary Leakey gefundener Schädel des Paranthropus boisei, einer (ausgestorbenen) Hominiden-Art.

Der Paranthropus boisei
Kilwa Kisiwani

Der Stadtstaat Kilwa

Die Insel Kilwa Kisiwani hat in der Geschichte Tansanias eine wichtige Rolle gespielt: Vom 13. bis 16. Jh. hatten persische Händler hier einen Stadtstaat errichtet. Und an dieser Stelle vereinten sich die Kulturen der Händler mit denen der Bantu-Stämme vom Festland, woraus die heute noch in Tansania vorherrschende Swahili-Kultur entstand. Das Museum zeigt auch zahlreiche archäologische Funde aus dieser sogenannten Shirazi-Ära. Die Museumsführer werden Ihnen die Ausstellungsobjekte gerne näher erklären.

Fotodanksagungen

  • Der Rolls Royce des Präsidenten: Flickr: Nokem
  • Der Paranthropus boisei: Flickr: James St. John