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Das Wunder von Leshan

Der aus dem Felsen gehauene Große Buddha von Leshan ist eine Besonderheit. Die weltgrößte sitzende Buddha-Statue ist 71 m hoch; sie ist so gigantisch, dass seine Fingernägel größer als ein Mensch sind. Eng zwischen zwei Felswänden eingeschlossen, blickt er ruhig über das Wasser zu seinen Füßen und auf den heiligen Berg Emei. Diese Buddha-Statue ist ein atemberaubender Anblick.

Die Region um Leshan ist die Wiege des Buddhismus in China. Rund um den heiligen Berg Emei verstreut sind die ältesten Tempel in ganz China anzutreffen. Zwischen den Bäumen versteckt liegen uralte Bronzestatuen, Pavillons, Tempelgärten und Hunderte von Gräbern, die oft von einem mystischen Dunst umgeben sind. Doch so mystisch der heilige Berg auch sein mag, die beliebteste Attraktion in der Region ist der Große Buddha am Flussufer. Eine steile Treppe entlang der Felswand führt bis zum Kopf der Statue hinauf, wo Sie eine Weile zusammen mit ihr auf den Zusammenfluss der 3 Flüsse zu ihren Füßen blicken können.

Der Große Buddha von Leshan
Der Große Buddha von Leshan

Chengdu

Die langen Ohrläppchen sind Teil des Mythos

Die Geheimnisse des Großen Buddha

Einst war der Große Buddha durch eine Überdachung geschützt; heute trägt sie einen natürlichen Bewuchs aus Moosen und Büschen. Wegen Erosion wurde die Statue im Laufe der Zeit zahlreichen Restaurierungsmaßnahmen unterzogen. Ebenfalls auf Anhieb zu bemerken sind die großen Ohrläppchen, die ein übliches Merkmal von Buddha-Statuen sind. Der Legende nach soll Gautama Buddha, der Begründer des Buddhismus, ein Prinz gewesen sein, der Ohrringe mit eingearbeiteten Juwelen getragen haben soll. Um sich jedoch auf seine Erleuchtung fokussieren zu können, soll er seine Ohrringe abgelegt und den Kopf rasiert haben. Seitdem, heißt es, sind seine langen Ohrläppchen ein Symbol für seine Ablehnung alles Materialistischen in der Welt geworden. Als Erklärung für die Knöpfe, die den Kopf einer Buddha-Statue stets bedecken, werden verschiedene Geschichten herangezogen. Manche behaupten, dies seien Schnecken, die seinen kahlen Kopf mit ihrem Schleim vor der Sonne schützen.

Wildwasser

Beim Ort Leshan, nach dem der Große Buddha benannt ist, fließen 3 Flüsse zusammen: der Minjiang, der Dadu und der Qingyi. Diese seien einst so reißend gewesen, dass regelmäßig Boote auf ihnen gekentert und gesunken sein sollen. Dann soll der Mönch Haitong beschlossen haben, dass ein Buddha an dieser Stelle nötig war, um die reißenden Fluten zu beruhigen. So begann er im Jahre 713 n. Chr., die Statue aus dem roten Felsgestein über dem Fluss zu hauen. Die Statue wurde erst ein Jahrhundert später vollendet. Während der Arbeiten wurden die herausgehauenen Felsblöcke ins Wasser gelegt. Weil der Fluss dadurch teilweise gestaut wurde, wurden seine reißenden Fluten bezähmt, wenngleich die Bewohner von Leshan ihre eigene, spirituelle Fassung dieser historischen Legende haben. Doch gleich welche Fassung wahr ist, Tatsache ist, dass der Große Buddha ruhig über das Wasser blickt und somit den Glauben bestärkt, dass er die Fluten gezähmt hat.