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Die Welt von Giorgio de Chirico

Surrealismus und metaphysische Malerei gehören vermutlich nicht zu den ersten Kunstbewegungen, die Sie mit Rom verbinden. Trotzdem lebte einer der großen Meister dieser Stil lange Zeit in der italienischen Hauptstadt. Giorgio de Chirico verbrachte die letzten 30 Jahre seines Lebens auf der Piazza di Spagna und sein ehemaliges Apartment ist heute ein Museum.

Laut de Chirico (1888-1978) war die Piazza di Spagna das Zentrum Roms, war Rom das Zentrum der Welt und lebte er darum in dem „Zentrum des Zentrums der Welt“. Nachdem er längere Zeit in verschiedenen europäischen Städten und in New York verbracht hat, ließ sich de Chirico schließlich mit seiner Frau in der obersten Etage dieses herrlichen Palazetto dei Borgognoni aus dem 17. Jahrhundert nieder.

Geheimnisvolle Leere

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde de Chirico in erheblichem Maße von den Werken des Philosophen Friedrich Nietzsche inspiriert. Er versuchte, die Atmosphäre und das Geheimnis der Texte in Gemälde umzusetzen.

1910 zog er von München nach Florenz, wo er sein erstes metaphysisches Gemälde schuf: Rätsel eines Herbstnachmittags. Dies war das erste Werk aus einer Serie italienischer Stadtplätze, der er einen Großteil seines späteren Ruhms verdankte. Diese Gemälde zeichnen sich durch die von den Plätzen ausgestrahlte rätselhafte Leere und Trostlosigkeit aus – als würde man eine Traumwelt betreten. Daher hatte de Chirico auch einen großen Einfluss auf spätere Surrealisten und war er dieser Bewegung weit voraus. Während die Surrealisten seinen Stil anfänglich lobten, wandten sie sich schnell von de Chirico ab, als er sich in den frühen 1920ern mehr für das Renaissance- und Barockzeitalter interessierte.

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De Chiricos Arbeitszimmer
De Chirico liebte leuchtende Farben

Metaphysische Malerei

Diese Kunstbewegung ist die Grundlage der modernen italienischen Kunst. Sie kennzeichnet sich durch eine Traumwelt voller Leere und Stille, großer Schatten, übergroßer Instrumente und leuchtender, kräftiger Farben. Objekte und Figuren werden realistisch dargestellt, werden aber aus dem Zusammenhang gerissen und in neue Situationen eingefügt.

Farbtuben

Ein Rundgang durch das Casa Museo di Giorgio de Chirico ermöglicht einen einmaligen Einblick in das Leben dieses Künstlers. Die Möbel aus den 1950er Jahren und die klassische Architektur des 17. Jahrhunderts sorgen für einen faszinierenden Besuch. Die erste Etage wurde von de Chirico hauptsächlich für Empfänge und zur Unterhaltung von Besuchern benutzt. Marmortische, Damastvorhänge und goldene Rahmen erzeugen eine klassische, luxuriöse Atmosphäre. Das Haus enthält hauptsächlich Werke aus dem Zeitraum 1940-1950, darunter Selbstporträts sowie ein Porträt von de Chiricos Frau Isabella. Die zweite Etage ist intimer: Hier befinden sind die Privaträume des Malers, darunter die Schlafzimmer und, am eindrucksvollsten, sein Studio, das größtenteils in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde. De Chiricos Farbtuben und seine original Farbpalette liegen verstreut und erwecken den Eindruck, als würde der Künstler jederzeit den Raum betreten, um seine Arbeit fortzusetzen. In der 3. Etage befindet sich eine große Terrasse, auf der de Chirico oft Pausen von der Arbeit einlegte. Wenn Sie sie sehen, werden Sie den Grund verstehen: Die Aussicht über Rom ist phänomenal!

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Das Casa-Museo von Giorgio de Chirico

Siehe Standort auf der Karte

Piazza di Spagna 31, Rom

Fotodanksagungen

  • De Chiricos Arbeitszimmer: Domenico Gambardella, 2013, Roma