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Sehen und gesehen werden auf der „Rambla“!

„La Rambla“ (auch „Las Ramblas“) ist die geschäftigste Fußgängerzone Barcelonas, die bei Touristen wie bei Einheimischen gleichermaßen sehr beliebt ist. Diese Straße mit einer Gesamtlänge von 1,2 km ist vollkommen verkehrsberuhigt und zu beiden Seiten von hohen Bäumen gesäumt. „La Rambla“ bietet eine unbeschreibliche Auswahl an Kiosks, Ständen und Straßenkünstlern, und sie ist die lebendigste und geschäftigste Straße Barcelonas von früh morgens bis spät nachts!

Ursprünglich war die „Rambla“ ein kleiner Fluss, der gleich vor den Grenzen der Stadt floss. Im 16. Jh. wurden mehrere Klöster und eine Universität an seinen Ufern erbaut. Drei Jahrhunderte später wurde die Stadtmauer abgerissen, und es wurden weitere Gebäude an dem ausgetrockneten Flussbett errichtet. Die Spanier nennen diese Straße auch „Las Ramblas“, denn sie besteht tatsächlich aus fünf Abschnitten, die meist nach Gebäuden benannt sind, die einst an dieser Straße standen, heute jedoch längst nicht mehr existieren.

KLM - Aerial view of La Rambla
Luftansicht der „Rambla“

Barcelona

„Font de Canaletes“

Am Anfang „Rambla“

Die „Rambla“ beginnt an der Plaça de Catalunya, und die „Rambla de Canaletes“ ist nach dem Canaletes-Brunnen aus dem 19. Jahrhundert benannt. Der spanische Ausdruck „er trinkt Wasser aus dem Canaletes“ bedeutet, dass derjenige aus Barcelona kommt. Die Legende besagt: Wer aus diesem Brunnen trinkt, kommt stets zurück nach Barcelona! Als nächstes folgt die „Rambla dels Estudis“, die nach einer Hochschule aus dem 16. Jh. (der „Estudi General“) benannt ist, die jedoch im Jahre 1843 abgerissen wurde. Dieser Abschnitt ist für einige interessante Gebäude, wie die „Reial Acadèmia de Ciències i Arts“, die Königliche Akademie der Kunst und Wissenschaft, berühmt. Dieses Gebäude trägt die erste öffentliche Uhr der Stadt.

Blumenstand an der „Rambla de los Flors“

Die „Rambla de Sant Joseph“

Die „Rambla de Sant Joseph“ ist nach einem einstigen Kloster benannt, das heute nicht mehr existiert. Besser bekannt ist dieser Abschnitt jedoch als die „Rambla de los Flors“, die „Blumen-Rambla“. Dieser Teil der „Rambla“ mündet in einen kleinen Platz, die Plaça de la Boqueria, auf der Sie ein Mosaik des berühmten Künstlers Joan Miró aus Barcelona finden. Die „Rambla dels Caputxins“, die nach dem früheren Kapuzinerkloster benannt ist, bietet mehrere markante Gebäude und Punkte von Interesse, wie das katalanische modernistische „Gran Teatre del Liceu“ sowie den Zugang zur Plaça Reial, einem von Antoni Gaudi entworfenen Platz aus dem 19. Jh. Auf der anderen Seite der „Rambla“, in der Seitenstraße „Nou de la Rambla“, steht eines der ersten Wohngebäude Gaudis, das unbeschreiblich schöne Palau Güell. Seine parabolischen Formen vermitteln einen Eindruck von Gaudis späterem Werk, wie den Park Güell.

Das Kolumbus-Denkmal am Port Vell

Die „Rambla de Santa Monica“

Der letzte Abschnitt der langen Straße heißt „Rambla de Santa Monica“ und ist nach einem Kloster benannt, in dem heute ein Museum – das Centre d'Art Santa Mònica –eingerichtet ist. Dieser Teil der „Rambla“ führt zu einem Verkehrskreisel, in dessen Mitte das etwa 60 m hohe Kolumbus-Denkmal steht. Ganz am Ende der „Ramblas“ finden Sie das „Maremàgnum“, ein Zentrum mit Läden, einem Imax-Theater – und sogar einem Aquarium!

Von Straßenkünstlern zu Tierhandlungen

Die „Ramblas“ bilden den Kern des geschäftigen Stadtzentrums von Barcelona. Verbringen Sie einen wunderschönen Nachmittag oder Abend mit einem Krug Sangria auf einer der zahlreichen Straßenterrassen! Hier führen talentierte Straßenkünstler ihre Künste vor: Genießen Sie die schier unendlichen Fotogelegenheiten und die lebendige Atmosphäre! Die lange Straße bietet eine breite Auswahl an Andenkenläden, (Tapas)-Restaurants, Hotels, Supermärkten und Modegeschäften. Vielleicht etwas ungewöhnlicher, doch gleichfalls sehr beliebt, sind die Tierhandlungen, die Vögel zum Verkauf anbieten!

Straßenkünstler an der „Rambla de Sant Joseph“

Fotodanksagungen

  • Blumenstand an der „Rambla de los Flors“: Retrorocketrick, Flickr
  • Straßenkünstler an der „Rambla de Sant Joseph“: Rafel Miro, Flickr