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Die Schönheit des Kaps der Guten Hoffnung

Fantastische Fernsichten, beeindruckende Tiefen und eine Stille, die nur von den tosenden Wellen unterbrochen wird, wenn diese auf die Felsen donnern. 1488 bezeichnete der Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz das Kap der Guten Hoffnung auch als Sturmkap und es braucht in der Tat nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, weshalb im 15. Jahrhundert Schiffe hier so oft in Schwierigkeiten gerieten.

Die Geschichte von Kapstadt beginnt am Kap der Guten Hoffnung. Im 17. Jahrhundert wurde dies aufgrund der Intensivierung des Handels mit Asien ein strategischer Ort, wo die Schiffe auf halber Strecke nach Asien frische Vorräte an Bord nehmen konnten. Im Auftrag der Niederländischen Ostindien-Kompanie (VOC) ging der Niederländer Jan van Riebeeck im Jahr 1652 zusammen mit 90 Kolonisten in der Tafelbucht an Land. Im Laufe der Zeit wurden am Kap ein kleines Krankenhaus und eine Reparaturwerft errichtet. Später entstanden Gemüsegärten und begann man mit der Viehzucht. Langsam aber sicher baute die VOC die Siedlung zu einer richtigen Kolonie aus. Nach dem Bau der Burg der Guten Hoffnung im Jahr 1679 stieg die Zahl der Einwohner stetig, darunter ehemalige VOC-Mitarbeiter, Siedler, Sklaven und Exilanten. So manifestierten sich Kapstadts Wurzeln.

Blick über den Ozean

Light house Cape Town

Die Fahrt von Kapstadt bis zum Kap der Guten Hoffnung ist atemberaubend. Das Kap gehört zum Tafelberg-Nationalpark, einem Naturschutzgebiet mit einer großen Vielfalt an Flora und Fauna und einer großen Auswahl an wunderschönen Wanderwegen. Es ist ein wahres Paradies – besonders für Vogelliebhaber, da dort über 250 verschiedene Vogelarten beheimatet sind. Der Eingang des Parks ist noch etwa 12 km entfernt von der Kapspitze (Cape Point), dem berühmtesten Teil des Kaps der Guten Hoffnung. Die Kapspitze ist ein eindrucksvolles Kliff mit einer großen Plattform, von wo aus man einen fantastischen Blick über das Meer hat.

Hier findet sich auch ein legendärer Leuchtturm aus dem Jahr 1859. Der Bau dieses Turms war bittere Notwendigkeit, denn die Sicht um das Kap herum kann bei Nebel sehr schlecht sein. Mindestens 23 Schiffe erlitten hier Schiffbruch, darunter auch das weltberühmte Geisterschiff De Vliegende Hollander (Der Fliegende Holländer), das 1641 unterging und seitdem dazu verdammt ist, immerfort um das Kap zu segeln. Wenn es stürmt am Kap, wird auch heute noch von Sichtungen dieses Geisterschiffs berichtet.

Seilbahn

Cablecar Cape Town

Zum Glück gibt es auch eine freundlichere Variante des Fliegenden Holländers: die Seilbahn. Sie bringt Besucher vom Parkplatz bis zum Leuchtturm, der 249 m über dem Meeresspiegel liegt. Von Juni bis November stehen die Chancen gut, an der Kapspitze Wale beobachten zu können. Ebenfalls interessant sind die hier liegenden Schiffswracks; einige davon sieht man immer noch am Olifantsbos Point und an der Buffels Bay.

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