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Die Schätze der Altstadt: Casco Viejo

Durch das moderne Zentrum unterscheidet sich Panama-Stadt von anderen lateinamerikanischen Städten, aber auch hier findet sich noch genug Geschichte. Auf der anderen Seite der Stadt liegt die Altstadt Casco Viejo. Sie stammt aus dem Jahr 1671 und zählt sehr viele Kathedralen, Museen, Restaurants und Jazzclubs. Für Besucher ist dieses bezaubernde Stadtviertel der womöglich attraktivste Bezirk und entlang der nachstehend aufgeführten Route liegen die interessantesten Geschäfte.

Tolle Aussichten auf der Plaza de la Francia

Die Plaza de la Francia ist der ideale Ausgangspunkt für eine Erkundung von Casco Viejo. Von diesem alten Stadtplatz aus sieht man sowohl die Bucht als auch die Skyline der Stadt. Der Platz und der sich darauf befindliche Obelisk entstanden als Hommage an den französischen Beitrag zum Panamakanal und besonders an die während der Bauarbeiten umgekommenen Arbeiter. Sie verloren ihr Leben nicht etwa durch Gewalt, sondern durch Gelbfieber und Malaria. Es mag ein wenig makaber klingen, doch es macht Spaß, die ehemaligen Kerker, die Teil der spanischen Festungen waren, zu besuchen. Heute sind darin Geschäfte und einladende Restaurants untergebracht.

Butter bei die Fische auf dem Mercado de Mariscos

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Der Fischmarkt Mercado de Mariscos ist eine Sehenswürdigkeit an sich. Frische Garnelen, Thunfisch, Seebrassen, Tintenfisch – hier gibt es alles, was das Meer an Eßbarem bereithält. Es ist auch möglich, sich unten in der Halle Fisch zu besorgen und diesen mit nach oben ins Restaurant zu nehmen, wo das Gekaufte auf der Stelle in eine schmackhafte Mahlzeit verwandelt wird. Den Einheimischen ist dies natürlich bekannt. Deshalb müssen Sie eine Wartezeit einkalkulieren – die sich allerdings mit einem Schälchen Ceviche (rohem, in Essig mariniertem Fisch) auf angenehme Weise verkürzen lässt.

Ein goldrichtiger Platz zum Heiraten

Die Iglesia de San Jose ist für viele Panamaer der ultimative Ort, den Bund der Ehe einzugehen. Vielleicht hat die Geschichte des goldenen Altars dieser Kirche ja etwas damit zu tun. Ursprünglich stand der Altar nämlich in einer Kirche in Panama Viejo und wurde angeblich im 17. Jahrhundert nach Casco Viejo gebracht. Ein Priester malte ihn absichtlich schwarz an und sorgte so dafür, dass der Pirat Henry Morgan diesen Schatz bei seinen Plünderungen nicht aus Panama-Stadt wegraubte.

Bier, Mojitos und Ceviche im Ciao Pescao

Das Ciao Pescao liegt auf der Plaza Bolivar und ist ein ungewöhnliches Restaurant. Das Menü besteht meistens aus zwei Elementen: aus Bier und dem Fischgericht Ceviche. Letzteres wird in mindestens einem Dutzend Variationen angeboten. Außerdem hat der Inhaber über 30 verschiedene Biere vorrätig. Ein dritter wichtiger Punkt auf der Speisekarte (auf der auch einige Sandwiche und Fischgerichte stehen) ist die Auswahl an Mojitos. Die sieben verschiedenen Versionen haben eines gemein: sie alle enthalten lokale Früchte.

Jazz in der Stadtmauer

Je später der Abend, desto mehr erwacht Casco Viejo zum Leben, vor allem am Wochenende. Freitag- und Samstagabend gehört Livemusik einfach dazu – sowohl in den Lokalen als auch auf der Straße. Man braucht also nicht unbedingt in einen Club oder eine Disko zu gehen, um gute Musik zu hören. Wenn Sie Jazz mögen, ist das berühmte Café-Restaurant Las Bovedas sehr zu empfehlen. Das Lokal befindet sich an einem etwas bizarren Ort, und zwar in der alten Stadtmauer. Jeden Freitagabend spielt dort eine fantastische panamaische Jazzband.

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