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Das alte Rom in Fragmenten

< Rom

Das Forum Romanum ist einer der Höhepunkte Roms. Es liegt im Zentrum der Stadt und ermöglicht es Besuchern, viele Jahrhunderte in die Vergangenheit zu reisen. Zunächst mag das Forum wie eine zufällige Ansammlung von Steinen, Bögen, Säulen und Statuen anmuten, doch der Schein trügt: Hier befand sich das Zentrum des antiken Roms in seiner Blütezeit. Nachstehend folgen einige Stellen, die es allemal wert sind, näher betrachtet zu werden.

1. Curia Julia

Forum Romanum curia Julia article image

Hier hielt der Senat seine Sitzungen ab. Die Curia Julia ist das älteste Gebäude auf dem Forum Romanum und praktisch das einzige, das noch intakt ist. Man mag es kaum glauben, doch im Laufe der Zeit wurde das Gebäude mehrere Male durch einen Brand zerstört. Es wurde jedoch immer wieder aufgebaut – auch einmal von Kaiser Julius Caesar, daher der Name. Im Mittelalter wurde das Gebäude als Kirche genutzt und hat die Jahrhunderte vielleicht deshalb relativ unbeschadet überstanden: Römische Kirchenbauten waren vor Zerstörung gefeit. Außerdem war Italiens früherer Diktator Mussolini ein großer Bewunderer des Römischen Reiches und ließ umfassende Restaurierungen durchführen.

2. Tempel der Venus und der Roma

Forum Romanum temple of venus article image

Das größte religiöse Bauwerk im antiken Rom war der Tempel der Venus und der Roma. Entworfen hat ihn Kaiser Hadrian und geweiht war er Venus, der Göttin der Liebe, und Roma, der Stadtgöttin Roms. Dieser Doppeltempel hatte zwei Heiligtümer und die Statuen der Göttinnen standen auf jeweils einer Seite des prächtigen weißen Marmortempels. Im Jahr 2010 wurde der Tempel nach fast 20 Jahren Restaurierung wieder für das Publikum geöffnet.

3. Das Haus der Vestalinnen

Forum Romanum house of vestals article image

Neben dem Haus der Vestalinnen (Atrium Vestae) stand der Tempel der Vesta, der Göttin des Feuers. In diesem Tempel, der sich auch heute noch dort befindet, brannte das heilige Feuer und drei Jungfrauen, die Vestalinnen, hatten die Aufgabe, das ständig brennende Feuer zu hüten. Das taten sie 30 Jahre lang. Obwohl sie sehr respektiert wurden, zahlten die Vestalinnen einen hohen Preis für ihr Amt: bei Verlust ihrer Jungfräulichkeit würde man sie lebendig begraben und sollte das heilige Feuer ausgehen, käme großes Unheil über Rom und die Jungfrauen würden in der Öffentlichkeit ausgepeitscht.

Weitere informationen unter www.forumromanum.org

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