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Besterhaltenes Monument: Das Pantheon

< Rom

Das imposante Pantheon wurde ursprünglich 27 v. Chr. erbaut und ist das am besten erhaltene Monument aus der Römerzeit. In späteren Jahrhunderten diente es als Grabstätte – unter anderem liegen dort die italienischen Monarchen Viktor Emanuel II. und Umberto I. aus dem 19. Jahrhundert begraben sowie der berühmte Maler Raphael. Heute wird das Pantheon als Kirche genutzt.

Über den acht Säulen an der Fassade steht die bronzene Inschrift: M.AGRIPPA.L.F.COS.TERTIUM.FECIT, d. h. „Erbaut von Marcus Agrippa, dem Sohn des Lucius und dreimaligen Konsuls”. 80 n. Chr. wütete in Rom ein verheerender Brand, der auch das Pantheon zerstörte. Zum Glück wurde es von 118 bis 125 n. Chr. im Auftrag von Kaiser Hadrian wieder aufgebaut. Von da an wurde das Pantheon nach jeder verwüstenden Naturkatastrophe wieder instand gesetzt, weshalb es auch 2000 Jahre später noch in einem so guten Zustand ist.

Faszinierendes Phänomen

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Nur das Bronzedach überlebte die Jahrhunderte nicht. Papst Urban VIII. veranlasste, die Bronzeplatten einzuschmelzen und daraus einen Baldachin für das Grab des Heiligen Petrus im Petersdom fertigen zu lassen. Aus einem Teil ließ er auch Kanonen für die Engelsburg gießen. Die große Kuppel des Pantheons ist ein faszinierendes Phänomen und ein wahres Meisterwerk. Viele Jahrhunderte lang fragten Architekten sich, wie es doch möglich sei, dass die Kuppel ihr eigenes Gewicht tragen konnte.

Loch im Dach

Es sollte noch bis 1434 dauern, bis dem italienischen Architekten Brunelleschi die Konstruktion einer ähnlichen Kuppel für die Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz gelang. Das Geheimnis des Pantheons lag darin, dass die Schalung in Richtung Kuppelspitze immer dünner und somit leichter wird. Außerdem trägt die Kassettierung der Decke zur Gewichtsreduzierung bei; zu erkennen sind die Kassetten als kastenförmige Vertiefungen. Um eine gewisse Flexibilität zu schaffen, besitzt die Kuppel oben eine kreisförmige Öffnung. Dadurch finden sowohl Sonne als auch Regen ihren Weg ins Innere des Pantheons.

Weitere Informationen unter www.sacred-destinations.com/italy/rome-pantheon

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