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Weltberühmt: Der Trevi-Brunnen

< Rom

1730 ließ Papst Clemens XII. einen Architekturwettbewerb veranstalten. Der Auftrag lautete schlicht, einen Brunnen zu entwerfen. Weitere Vorgaben wurden nicht gemacht. Nicola Salvis trug den Sieg mit einem Entwurf davon, der das Meer und seinen göttlichen Herrscher Neptun zeigte. Mit dem Bau wurde im Jahr 1732 begonnen, die Fertigstellung des Brunnens erlebte Salvi jedoch nicht mehr. Elf Jahre nach dem Tod des Architekten war der berühmte Trevi-Brunnen endlich vollendet.

Trevi Fountain statue article image

Der Brunnen lag ursprünglich an der Kreuzung dreier Straßen – Trevi bedeutet wortwörtlich „drei Straßen”. Der barocke Stil des Brunnens zeigt sich deutlich in dem Überfluss und der Opulenz, durch die Salvis Entwurf geprägt ist. Der Trevi-Brunnen ist bei weitem der bekannteste Brunnen Roms und mit einer Breite von 22 m und einer Höhe von 26 m auch der größte. Die zentrale Figur des Brunnens ist der Meeresgott Neptun. Er fährt einen Streitwagen in Form einer großen Muschel, der von zwei Seepferden gezogen wird. Jedes Pferd wird von einem Triton (einem Gott aus der griechischen Mythologie) geführt. Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie feststellen, dass eines der Pferde ruhig und gehorsam ist, während das andere viel ungestümer aussieht. Gemeinsam symbolisieren sie die schwankenden Stimmungen des Meeres.

Köstliches Teewasser

Das Wasser, das den Trevi-Brunnen speist, stammt aus der Wasserleitung Acqua Vergine und nach Expertenmeinung floss durch diese Leitung einst das weichste und wohlschmeckendste Wasser Roms. Deshalb wurden große Fässer mit Brunnenwasser jeden Tag in den Vatikan gebracht. Es heißt, die Wasserqualität sei so hervorragend gewesen, dass die in Rom lebenden Briten es verwendeten, um ihren Tee zu kochen. 1961 wurde das Wasser allerdings für ungenießbar erklärt und heute sorgen Pumpen dafür, dass das Wasser im Brunnen sauber ist.

Römische Hochzeit

Trevi Fountain fountain overview article image

Ein beliebter Brauch ist es, Münzen in den Trevi-Brunnen zu werfen. Der Legende nach kehrt man auf jeden Fall nach Rom zurück, wenn man eine Münze rückwärts über die Schulter hineinwirft. Wirft man zwei Münzen, begegnet man seiner großen Liebe und wirft man drei Münzen, heiratet man einen Römer oder eine Römerin. Kleines Detail: Die Münzen, die im Brunnen landen, bleiben nie länger als sieben Tage dort liegen – sie werden von Angestellten der Stadt Rom wöchentlich herausgefischt und für wohltätige Zwecke gespendet. Der Trevi-Brunnen ist auch in einer Vielzahl von Filmen zu sehen, wobei die berühmteste Szene wohl aus Fellinis La Dolche Vita stammt: in diesem Kassenschlager nimmt die sinnliche Anita Ekberg ein Bad in dem berühmten Brunnen.

Weitere Informationen unter www.trevifountain.net

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