Wichtige Reiseinformationen

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Reiseinformationen aufmerksam durch. Diese Informationen wurden im Juni 2017 überarbeitet.

Gepäck

Möchten Sie gerne mehr über Ihre Freigepäckmenge erfahren? Sehen Sie, wie viel Gepäck Sie mitnehmen können, plus unsere Gebühren und Rabatte für Mehrgepäck und Sondergepäck.

Eingeschränkt erlaubte oder verbotene Gegenstände

Eine Reihe von Gegenständen dürfen weder in Ihrem Handgepäck noch im aufzugebenden Gepäck mitgeführt werden bzw. sind verboten. Lesen Sie mehr über unsere speziellen Vorschriften bzgl. der Mitnahme bestimmter Gegenstände an Bord.

Check-in- und Gepäckaufgabezeiten

Check-in-Zeiten
Passagiere werden gebeten, sich rechtzeitig vor dem Abflug am KLM-Check-in und am Boarding Gate einzufinden, auf keinen Fall später als zur von KLM angegebenen Uhrzeit. Check-in-Zeiten variieren je nach Flughafen. Möglicherweise gelten auch für Flüge mit einer Partner-Airline andere Check-in-Zeiten; bitte informieren Sie sich auf der betreffenden Website über die korrekten Check-in-Zeiten. Die ausführenden Fluggesellschaften können Sie Ihrer Buchungsbestätigung entnehmen. Wenn Passagiere nicht pünktlich am Check-in-Schalter oder am Boarding Gate erscheinen, ist KLM berechtigt, die für die Passagiere reservierten Sitzplätze zu stornieren.

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Verspätung, Annullierung und Verweigerung der Beförderung

KLM bemüht sich, Verspätungen, Annullierungen oder eine Verweigerung der Beförderung nach Möglichkeit zu vermeiden. Wenn dieser Fall unverhofft doch eintreten sollte. bietet KLM Unterstützung und einen Schadensersatz, je nach Dauer der Verspätung und Fluglänge. Mehr Informationen über die Rechte von Passagieren in Bezug auf Schadensersatz und/oder Unterstützung finden Sie im Flyer „Unterstützung und Schadensersatz”. Bitte achten Sie darauf, dass uns Ihre Kontaktdaten zur Verfügung stehen, damit wir Sie direkt informieren können.

Hinweise für internationale Passagiere über die Haftungsbeschränkung

Passagiere auf einer Reise mit einem Endziel oder einer Zwischenlandung in einem anderen Land als dem Herkunftsland werden darauf hingewiesen, dass die Bestimmungen eines Vertragswerks namens Warschauer Abkommen für die gesamte Reise, einschließlich jeglicher Abschnitte ganz innerhalb des Herkunfts- oder Ziellandes, Anwendung finden können. Für Passagiere auf einer Reise in die, aus den oder mit einer vereinbarten Zwischenlandung in den Vereinigten Staaten von Amerika ist in dem Abkommen sowie in geltenden Tarifen enthaltenen Sonderbeförderungsverträgen festgelegt, dass die Haftung von bestimmten Luftfahrtgesellschaften, die Unterzeichner solcher Sonderverträge sind, bei Tod oder bei Körperverletzung von Passagieren in den meisten Fällen auf einen nachweislichen Schaden von höchstens USD 75.000,00 pro Passagier beschränkt ist und dass diese Haftungsgrenze unabhängig davon gilt, ob seitens der Luftfahrtgesellschaft ein Verschulden der Fahrlässigkeit vorliegt oder nicht. Für solche Passagiere, die mit einer Luftfahrtgesellschaft reisen, die kein Unterzeichner solcher Sonderverträge ist, oder die sich auf einer Reise nicht in die, aus den oder mit einer vereinbarten Zwischenlandung in den Vereinigten Staaten von Amerika befinden, ist die Haftung der Luftfahrtgesellschaft bei Tod oder Körperverletzung von Passagieren in den meisten Fällen auf etwa USD 10.000,00 oder USD 20.000,00 begrenzt.
Die Namen der Luftfahrtgesellschaften, die Unterzeichner solcher Sonderverträge sind, sind von allen Ticketbüros der betreffenden Gesellschaften verfügbar und können auf Anfrage geprüft werden.
Eine zusätzliche Abdeckung ist üblicherweise durch den Kauf einer Versicherungspolice von einer privaten Versicherungsgesellschaft möglich. Eine solche Versicherung bleibt von jeglichen Haftungsbeschränkungen der Luftfahrtgesellschaft gemäß des Warschauer Abkommens oder gemäß der betreffenden Sonderbeförderungsverträge unberührt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Versicherungsvertreter.
Hinweis: Die vorgenannte Haftungshöchstgrenze von USD 75.000,00 beinhaltet Rechtsgebühren und Rechtskosten, außer in Fällen, wenn ein Antrag auf Schadensersatzanspruch in einem Bundesstaat gestellt wird, wo die Rechtsgebühren und Rechtskosten separat gedeckt werden; in diesem Fall liegt die Haftungsgrenze bei USD 58.000,00 ohne Rechtsgebühren und Rechtskosten.
Diese Hinweise sind aufgrund der Verordnung Nr. 69-2-65 des Verkehrsministeriums der Vereinigten Staaten erforderlich. Sie tragen nicht den Bestimmungen des Übereinkommens von Montreal von 1999, welche für Ihre Reise Anwendung finden können, Rechnung. Es werden keine Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit bzw. Zuverlässigkeit ihres Inhalts gemacht.

Ungeachtet des Vorstehenden könnte der Passagier unter günstigere Haftungsregelungen fallen. Es gelten folgende Haftungsgrenzen für Ihre Reise auf einem von der KLM durchgeführten Flug:

  1. Bei Tod und Körperverletzung gelten keine Haftungsgrenzen. KLM kann einen dem Schaden angemessenen Vorschuss zur Deckung der unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse des Anspruchsberechtigten leisten.
  2. Die Haftung der KLM für den Untergang, den Verlust, die Beschädigung oder Verspätung von Reisegepäck ist für nachgewiesene Schäden auf 1.131 Sonderziehungsrechte (ca. EUR 1.230) beschränkt. Übersteigt der Wert Ihres Reisegepäcks diesen Betrag, so sollten Sie bei der Abfertigung eine entsprechende Erklärung abgeben oder vor der Reise sicherstellen, dass Ihr Gepäck voll versichert ist.
  3. Die Haftung für Schäden aufgrund von Verspätung bei der Luftbeförderung durch KLM ist für nachgewiesene Verluste und Kosten auf 4.694 Sonderziehungsrechte (ca. EUR 5.100) beschränkt.

Wenn Sie bei Ihrer Reise auch von anderen Fluggesellschaften befördert werden, sollten Sie sich bei den betreffenden Fluggesellschaften über deren Haftungsbeschränkung informieren.

Diese Hinweise entsprechen den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 889/2002.

Haftung von Luftfahrtgesellschaften für Passagiere und Gepäck

Haftungsausschlussklausel:
Diese Hinweise sind aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 889/2002 erforderlich. Diese Hinweise können weder als Grundlage für einen Schadenersatzanspruch noch zur Auslegung der Bestimmungen der europäischen Verordnung oder des Übereinkommens von Montreal verwendet werden, und sie bilden keinen Teil des Vertrags zwischen der Luftfahrtgesellschaft und dem Passagier.

Die Hinweise sind hinsichtlich der Erklärung ungenau, dass die Luftfahrtgesellschaft für Schäden bis zu 113.100 Sonderziehungsrechten keine Schadenersatzansprüche anfechten kann. Gemäß der europäischen Verordnung und dem Übereinkommen von Montreal gilt folgende Position: Für Schadenersatz bis zu 113.100 Sonderziehungsrechten für Tod oder Körperverletzung infolge eines Unfalls an Bord des Flugzeugs oder beim Ein- oder Aussteigen kann die Luftfahrtgesellschaft ihre Haftung nicht ausschließen oder beschränken, es sei denn es liegt ein Mitverschulden vor. Des Weiteren gilt eine Haftungshöchstgrenze der Luftfahrtgesellschaft in Höhe einer Gesamtsumme von 1.131 Sonderziehungsrechten für verspätete Auslieferung, Untergang oder Verlust von Gepäck für nachweisliche Verluste und Kosten, es sei denn, der Passagier gibt beim Einchecken eine Sondererklärung über einen höheren Wert ab oder er hat eine Zusatzversicherung abgeschlossen.

Haftung von Luftfahrtgesellschaften für Passagiere und Gepäck
In diesen Informationen sind die aufgrund der europäischen Gesetzgebung und des Übereinkommens von Montreal von den Luftfahrtgesellschaften der Europäischen Gemeinschaft angewandten Haftungsregeln zusammengefasst.

Entschädigung im Todesfall oder bei Körperverletzung 
Bei Tod oder Körperverletzung von Passagieren gelten keine Haftungsgrenzen. Für Schäden bis zu 113.100 Sonderziehungsrechten (ca. EUR 123.000) kann die Luftfahrtgesellschaft keine Schadenersatzansprüche anfechten. Über diesen Betrag hinaus kann die Luftfahrtgesellschaft sich gegen einen Schadenersatzanspruch verteidigen, wenn sie in der Lage ist, nachzuweisen, dass ihr keine Fahrlässigkeit oder kein sonstiges Verschulden angelastet werden kann.

Vorschüsse 
Bei Tod oder Körperverletzung eines Passagiers ist die Luftfahrtgesellschaft zur Leistung eines Vorschusses zur Deckung der unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse des Anspruchsberechtigten verpflichtet, und zwar innerhalb von 15 Tagen nachdem der Anspruchsberechtigte identifiziert wurde. Im Todesfall beträgt dieser Vorschuss mindestens 16.000 Sonderziehungsrechte (ca. EUR 20.000).

Passagierverspätungen 
Im Falle einer Passagierverspätung ist die Luftfahrtgesellschaft für Schäden haftbar, es sei denn sie hat alle angemessenen Maßnahmen ergriffen, um den Schaden zu vermeiden oder es war ihr unmöglich, solche Maßnahmen zu ergreifen.
Die Haftungsgrenze für Passagierverspätungen liegt bei 4.694 Sonderziehungsrechten (ca. EUR 5.100).

Gepäckverspätungen 
Im Falle einer Gepäckverspätung ist die Luftfahrtgesellschaft für Schäden haftbar, es sei denn sie hat alle angemessenen Maßnahmen ergriffen, um den Schaden zu vermeiden oder es war ihr unmöglich, solche Maßnahmen zu ergreifen. Die Haftungsgrenze für Gepäckverspätungen liegt bei 1.131 Sonderziehungsrechten (ca. EUR 1.230).

Untergang, Verlust oder Beschädigung am Gepäck 
Bei Untergang, Verlust oder Beschädigung am Gepäck gilt für die Luftfahrtgesellschaft eine Haftungsgrenze von 1.131 Sonderziehungsrechten (ca. EUR 1.230). Im Falle von aufgegebenem Gepäck haftet sie, auch wenn ihr kein Verschulden anzulasten ist, es sei denn, das Gepäck war beschädigt. Im Falle von nicht aufgegebenem Gepäck haftet die Luftfahrtgesellschaft nur, falls ein Verschulden vorliegt.

Höhere Haftungsgrenzen für Gepäck 
Für einen Passagier können höhere Haftungsgrenzen gelten, wenn er spätestens beim Einchecken eine Sondererklärung abgibt und eine zusätzliche Gebühr bezahlt.

Gepäckbeschwerden 
Im Falle von Beschädigung, Verspätung, Verlust oder Untergang hat der betreffende Passagier der Luftfahrtgesellschaft dies so bald wie möglich in Form einer schriftlichen Beschwerde zu melden. Im Falle der Beschädigung von aufgegebenem Gepäck hat der Passagier innerhalb von sieben (7) Tagen, und im Falle einer Verspätung innerhalb von 21 Tagen eine schriftliche Beschwerde einzureichen, in beiden Fällen ab dem Datum, an dem das Gepäck an den Passagier ausgeliefert wurde.

Haftung des vertragschließenden und des tatsächlichen Luftfahrtunternehmens 
Falls das Luftfahrtunternehmen, von dem der Flug durchgeführt wird, nicht dasselbe ist wie das vertragschließende Luftfahrtunternehmen, hat der Passagier das Recht auf Beschwerde oder Schadenersatzanspruch gegenüber beiden. Falls der Name oder Code einer Luftfahrtgesellschaft auf dem Ticket angegeben ist, ist diese die vertragschließende Luftfahrtgesellschaft.

Frist für gerichtliche Verfahren 
Gerichtliche Verfahren zur Forderung von Schadenersatz sind innerhalb von zwei Jahren ab dem Ankunftsdatum des Fluges oder ab dem Datum, an welchem der Flug hätte ankommen sollen, einzuleiten.

Informationsgrundlagen 
Die Grundlage für die vorstehend dargelegten Regeln ist das Übereinkommen von Montreal vom 28. Mai 1999, welches innerhalb der Europäischen Gemeinschaft durch die Verordnung (EG) Nr. 2027/97 (in der durch die Verordnung (EG) Nr. 889/2002 geänderten Fassung) und die jeweilige nationale Gesetzgebung der Mitgliedstaaten umgesetzt wird.