Reisen mit Ihrem Assistenzhund

Wenn Sie Ihren Blindenhund oder Hund zur seelischen Unterstützung mit an Bord Ihres KLM-Fluges nehmen, dann kontaktieren Sie bitte KLM CARES und füllen Sie die nötigen Formulare aus.
 

Mitnahme Ihres Assistenzhundes

Wenn Sie Ihren Assistenzhund mit auf die Reise nehmen wollen, können wir dies gebührenfrei für Sie arrangieren. Bitte kontaktieren Sie KLM CARES mindestens 48 Stunden vor dem Abflug, damit wir genügend Zeit haben, um es für Sie zu arrangieren. Wir erlauben nur Hunde als Begleittiere.

Für einige Länder können Verbote für die Mitnahme von Tieren gelten. Daher empfehlen wir Ihnen, die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen (Sie sollten etwa im Besitz eines gültigen Tierreisepasses und Impfpasses sein).

Blindenhund
Um Ihren Blindenhund mit in die Kabine zu nehmen, laden Sie bitte das Antragsformular für Blindenhunde („Application Form for Guide Dogs“)  herunter und senden dieses ausgefüllt an KLM CARES. Bitte bringen Sie es auch mit, wenn Sie am Flughafen einchecken.

Hund zur seelischen Unterstützung
Ab 15. März 2019 ist die Mitnahme Ihres Hunds zur seelischen Unterstützung nur auf Direktflügen in die und aus den Vereinigten Staaten erlaubt. Darüber hinaus muss Ihr Hund zur seelischen Unterstützung mindestens 4 Monate alt sein. Falls Sie bereits eine Bestätigung erhalten haben, können Sie Ihren Hund zur seelischen Unterstützung dennoch mitnehmen.

Bitte laden Sie das Antragsformular für Hunde zur seelischen Unterstützung  herunter, füllen Sie dieses aus und veranlassen Sie eine unterschriebene Erklärung von Ihrem psychischen Gesundheitsdienstleister, die die Notwendigkeit bescheinigt, dass Sie Ihren Hund zur seelischen Unterstützung mit auf Reisen nehmen müssen. Senden Sie das ausgefüllte Formular zusammen mit der unterschriebenen Erklärung an KLM CARES und bringen Sie diese mit, wenn Sie am Flughafen einchecken.

Unterschriebene Erklärung von Ihrem psychischen Gesundheitsdienstleister
Wenn Sie Ihren Hund zur seelischen Unterstützung mitnehmen, müssen Sie im Besitz einer unterschriebenen Erklärung von einem anerkannten psychischen Gesundheitsdienstleister sein, die die Notwendigkeit bescheinigt, dass Sie den Hund als Begleittier mitnehmen müssen. Dieser Nachweis darf nicht älter als ein Jahr sein und muss eine unterschriebene Erklärung von einem anerkannten psychischen Gesundheitsdienstleister beinhalten, bei dem der Passagier wegen seiner psychischen oder seelischen Erkrankung in Behandlung ist. Die Erklärung muss bescheinigen, dass:

1. Der Passagier unter einer psychischen Erkrankung leidet, die im „Diagnostischen und Statistischen Handbuch der psychischen Störungen“ („Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, DSM IV)” aufgeführt ist (KLM hat kein Recht, Sie nach der Art Ihrer psychischen Erkrankung zu fragen).
2. Es für die psychische Gesundheit oder Behandlung des Passagiers notwendig ist, dass der Hund den Passagier begleitet.
3. Diejenige Person, die das Gutachten über den Passagier ausstellt, ein anerkannter psychischer Gesundheitsdienstleister ist und der Passagier von ihm / ihr fachärztlich betreut wird.
4. Das Datum und die Art der Registrierung des anerkannten Gesundheitsdienstleisters sowie das Land bzw. die anderweitige Rechtsordnung, in dem bzw. der diese ausgestellt wurde.
 

Am Flughafen

Für Ihre Bordkarte begeben Sie sich bitte an den Check-in-Schalter am Flughafen. Wir empfehlen, dass Sie sich mindestens 30 Minuten vor der regulären empfohlenen Zeit des Eintreffens am Flughafen einfinden..

Falls Ihr Hund kein angemessenes Verhalten in öffentlichen Bereichen zeigt, betrachten wir Ihren Hund nicht als Assistenzhund, selbst wenn der Hund eine unterstützende Rolle für einen Passagier mit körperlichen Einschränkungen hat oder er für das seelische Wohlergehen des Passagiers notwendig ist. In diesem Fall wird Ihr Hund zurückgewiesen. Im Zweifelsfall können zusätzliche Informationen von Ihnen verlangt werden, um sicherzustellen, dass Ihr Hund tatsächlich ein Assistenzhund ist. Falls Sie keine plausible mündliche Erklärung geben können, können zusätzliche schriftliche Nachweise von Ihnen angefordert werden.

Falls eine Flugstrecke planmäßig über 8 Stunden oder länger dauert, können wir eventuelle Nachweise von Ihnen verlangen, dass der Assistenzhund sich nicht erleichtern muss bzw. dass er dies auf eine Weise tun kann, die kein Gesundheits- oder Hygieneproblem an Bord verursachen wird.

 

Während Ihres Fluges

Passagiere, die mit einem Diensthund reisen, können jeden Sitzplatz einnehmen, es sei denn der Hund blockiert einen Gang oder anderen Bereich, der aus Sicherheitsgründen frei gehalten werden muss. Während des gesamten Fluges muss der Hund ein (Auto)-Geschirr tragen und durch Ihren Sicherheitsgurt gehalten werden.

Falls ein Assistenzhund nicht in den zugewiesenen Ort passt, bekommen Sie einen anderen Sitzplatz in der Kabine in der selben Reiseklasse, wo der Hund entweder unter den Sitz vor dem Passagier passt oder kein Hindernis darstellt. Wir können andere Passagiere ggf. bitten, ihre Sitzplätze zu tauschen. Wir sind jedoch nicht verpflichtet, mehr Platz für den Hund anzubieten als den des reservierten Sitzplatzes, einen Sitzplatz in einer anderen Reiseklasse als derjenigen, die bezahlt wurde, bereitzustellen oder einem anderen Passagier die Beförderung zu verweigern. Falls kein Sitzplatz in der Kabine für Sie und Ihren Hund passend ist, ohne ein Hindernis zu sein, können wir Ihnen eventuell die Möglichkeit anbieten, einen späteren Flug zu nehmen oder Ihren Assistenzhund im Frachtraum befördern zu lassen.